KMU
KMU steht für kleine und mittlere Unternehmen, eine in der EU einheitlich definierte Größenklasse, an der viele Förderprogramme hängen.

Was dahintersteckt
Ob dein Unternehmen als KMU gilt, entscheidet sich nach der Empfehlung der EU-Kommission anhand von Beschäftigtenzahl, Umsatz oder Bilanzsumme. Entscheidend ist dabei nicht nur dein eigener Betrieb: Beteiligungen anderer Unternehmen werden anteilig oder vollständig hinzugerechnet, ein Tochterunternehmen eines Konzerns ist deshalb selten ein KMU. Viele Programme sind ausdrücklich nur für KMU offen oder fördern sie höher als große Unternehmen. Weil die Schwellenwerte und die Rechenregeln in der Empfehlung stehen, lohnt der Blick ins Original, bevor du einen Antrag baust. Im Zweifel fragst du beim Fördergeber nach, wie er die Verflechtungen bewertet.
Beträge, Fördersätze und Fristen stehen bewusst nicht in dieser Erklärung. Sie ändern sich mit jeder Richtlinienfassung. Verbindlich ist immer die Originalquelle unten und die Angabe beim konkreten Programm.
Passende Förderthemen
Verwandte Begriffe
- De-minimisDe-minimis bezeichnet kleine staatliche Beihilfen, die wegen ihres geringen Umfangs ohne Genehmigung der EU-Kommission vergeben werden dürfen.
- ZIMDas Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen.
- ForschungszulageDie Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung, die unabhängig von der Gewinnsituation gewährt wird.
- BeteiligungskapitalBeteiligungskapital ist Geld, das ein Investor gegen Anteile oder eine stille Beteiligung ins Unternehmen gibt, statt es als Kredit zu verleihen.
Quellen
Diese Erklärung fasst zusammen, was die zuständigen Stellen veröffentlichen. Für den verbindlichen Wortlaut gehst du direkt zur Quelle.
Begriff verstanden. Die spannendere Frage ist, ob es für dein Vorhaben ein Programm gibt. Der Check beantwortet das in zwei Minuten.