Beteiligungskapital
Beteiligungskapital ist Geld, das ein Investor gegen Anteile oder eine stille Beteiligung ins Unternehmen gibt, statt es als Kredit zu verleihen.

Was dahintersteckt
Beteiligungskapital stärkt das Eigenkapital und verbessert damit auch die Chancen auf Kredite. Im Förderumfeld kommt es häufig von den mittelständischen Beteiligungsgesellschaften der Länder oder von öffentlich mitfinanzierten Fonds. Üblich sind stille Beteiligungen, bei denen der Geber keine Stimmrechte bekommt, aber laufend am Ergebnis beteiligt ist. Anders als beim Kredit gibt es keine feste Tilgung, dafür erwarten Kapitalgeber eine Perspektive auf Rendite und einen klaren Ausstieg. Geprüft wird das Geschäftsmodell deutlich intensiver als bei einem Förderkredit.
Beträge, Fördersätze und Fristen stehen bewusst nicht in dieser Erklärung. Sie ändern sich mit jeder Richtlinienfassung. Verbindlich ist immer die Originalquelle unten und die Angabe beim konkreten Programm.
Passende Förderthemen
Verwandte Begriffe
- BürgschaftsbankEine Bürgschaftsbank übernimmt gegenüber deiner Hausbank einen Teil des Kreditrisikos, wenn dir Sicherheiten fehlen.
- FörderkreditEin Förderkredit ist ein Darlehen aus öffentlichen Mitteln, das günstiger oder flexibler ist als ein normaler Bankkredit.
- KMUKMU steht für kleine und mittlere Unternehmen, eine in der EU einheitlich definierte Größenklasse, an der viele Förderprogramme hängen.
- HausbankprinzipDas Hausbankprinzip bedeutet, dass Förderkredite nicht direkt bei der Förderbank, sondern über die eigene Bank beantragt werden.
Quellen
Diese Erklärung fasst zusammen, was die zuständigen Stellen veröffentlichen. Für den verbindlichen Wortlaut gehst du direkt zur Quelle.
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