Fördersatz
Der Fördersatz gibt an, welcher Anteil der förderfähigen Kosten übernommen wird.

Was dahintersteckt
Der Fördersatz ist ein Prozentwert, aber er bezieht sich nicht auf deine gesamte Rechnung, sondern nur auf die förderfähigen Kosten. Was dazu zählt, definiert die Richtlinie, und Positionen wie Eigenleistung, Grundstück oder bestimmte Nebenkosten fallen oft heraus. Zusätzlich begrenzt meist ein Höchstbetrag die Auszahlung, sodass bei großen Vorhaben nicht der Satz, sondern die Deckelung entscheidet. Boni können den Satz erhöhen, bis eine in der Richtlinie festgelegte Obergrenze erreicht ist. Welcher Satz für dich gilt, steht ausschließlich im jeweiligen Programm.
Beträge, Fördersätze und Fristen stehen bewusst nicht in dieser Erklärung. Sie ändern sich mit jeder Richtlinienfassung. Verbindlich ist immer die Originalquelle unten und die Angabe beim konkreten Programm.
Passende Förderthemen
Verwandte Begriffe
- EigenanteilDer Eigenanteil ist der Teil der Kosten, den du selbst trägst, weil die Förderung nie das gesamte Vorhaben bezahlt.
- BagatellgrenzeDie Bagatellgrenze ist der Mindestbetrag, ab dem ein Förderantrag überhaupt bearbeitet wird.
- KumulierungsverbotEin Kumulierungsverbot untersagt, dieselben Kosten gleichzeitig aus mehreren Förderprogrammen zu bezahlen.
- ZuschussEin Zuschuss ist Geld aus einem Fördertopf, das du nach erfolgreichem Nachweis behalten darfst und nicht zurückzahlen musst.
Quellen
Diese Erklärung fasst zusammen, was die zuständigen Stellen veröffentlichen. Für den verbindlichen Wortlaut gehst du direkt zur Quelle.
Begriff verstanden. Die spannendere Frage ist, ob es für dein Vorhaben ein Programm gibt. Der Check beantwortet das in zwei Minuten.