Förderprogramme für Digitalisierung auf Ebene Land
Alle Programme für Digitalisierung auf Ebene Land. Programme anderer Ebenen lassen sich damit häufig kombinieren.
218 Programme gefunden
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Beratungsförderung Digitalisierung und Arbeit 4.0 Bremen
Die Beratungsförderung übernimmt bis zu 50 Prozent der externen Kosten, maximal 5.000 Euro je Vorhaben, für die Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien, Prototypen und Mustern. Themen sind unter anderem Industrie 4.0, Big Data, neue digitale Geschäftsmodelle, Prozessdigitalisierung, Organisationsentwicklung, Cloud-Dienste und IT-Sicherheitskonzepte. Antragsberechtigt sind KMU mit Sitz in Bremen und Bremerhaven; der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt werden. Gefördert wird ausschließlich Beratung: Die Umsetzung einer Website, eines Onlineshops oder von Onlinemarketing wird nicht bezahlt.
Beratungsförderung bei Digitalisierung und Arbeit 4.0
Zuschuss zu externen Beratungskosten für Digitalisierungsprojekte von KMU im Land Bremen. Gefördert werden Bedarfsermittlung, Konzepterstellung für Industrie 4.0, Big-Data-Potenziale, digitale Geschäftsmodelle, Prozessberatung, IT-Sicherheit und Cloud-Services bis zur Prototypenerstellung. Bis zu 50 Prozent der Beratungskosten, maximal 5.000 Euro je Projekt.
Erfahrungsaustauschgruppen im Handwerk (ERFA Baden-Württemberg)
Zuschuss für externe Moderation und Referenten bei Erfahrungsaustauschgruppen im Handwerk, je Gruppensitzung bis zu 3.000 Euro oder bis zu 4.500 Euro, in der Regel zwei Sitzungen pro Jahr. Themen sind unter anderem Digitalisierung, Innovation, Kooperation, Personal, Strategie, Transformation, Nachhaltigkeit und Energiewende.
Digitalisierung im Sportverein Niedersachsen
Der Landessportbund Niedersachsen fördert die Digitalisierung seiner Mitgliedsvereine mit bis zu 3.000 Euro je Verein. Förderfähig sind unter anderem neue Vereinswebsites, Vereinsmanagementsoftware, Apps und KI-Anwendungen. Die Antragsfrist der Runde 2026 war der 27. April 2026. Weitere Runden schreibt der LSB in seinem Jahresflyer aus.
Förderung von Innovationsassistentinnen und Innovationsassistenten in KMU (Programm 245 I)
Monatlicher Zuschuss für die Neueinstellung von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen als Innovationsassistenten in technologieorientierten KMU. Kleine Unternehmen erhalten 2.100 Euro, mittlere Unternehmen 1.750 Euro pro Monat bei Vollzeit, gefördert wird bis zu 24 Monate.
Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz (Programm 158)
Nachfolgeprogramm der bisherigen Beratungsprogramme 134, 136 und 138. Gefördert werden betriebliche Beratungen für KMU, Existenzgründungen und Unternehmensübernahmen mit bis zu 50 Prozent der Kosten und höchstens 500 Euro je Tagewerk. Themen sind unter anderem Betriebswirtschaft, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Design sowie Wissens- und Technologietransfer.
EFRE/JTF Forschung InfraProNet 2021 bis 2027
Zuschuss für gemeinnützige Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Sachsen. Gefördert werden Forschungsinfrastruktur, angewandte Forschung und Entwicklung, wissenschaftliche Informationsinfrastruktur sowie Forschungsnetzwerke. Die Förderung erfolgt als Anteilfinanzierung mit bis zu 100 Prozent nicht rückzahlbarem Zuschuss.
Kommunaler Infrastrukturkredit Niedersachsen
Direktkredit der NBank für Investitionen in kommunale, digitale und soziale Infrastruktur sowie für die Umschuldung bestehender Darlehen anderer Banken. Finanziert werden bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten mit Laufzeiten bis 30 Jahre und bis zu 3 tilgungsfreien Jahren. Möglich sind Raten-, Annuitäten- und endfällige Darlehen mit 3 bis 12 Jahren Laufzeit.
progres.nrw - Programmbereich Innovation
Zuschuss für innovative Vorhaben zur effizienten Energieumwandlung und -nutzung. Gefördert werden industrielle Forschung, experimentelle Entwicklung, Demonstrations- und Pilotprojekte, Durchführbarkeitsstudien, Forschungsinfrastrukturen sowie der Aufbau von Netzwerken und Clustern. Bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben je nach Maßnahme und Antragsteller.
progres.nrw - Programmbereich Innovation
Zuschüsse bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für anwendungsorientierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte im Energiebereich. Gefördert werden industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung, Demonstrations- und Pilotprojekte, Durchführbarkeitsstudien, Forschungs- und Versuchsinfrastrukturen, Netzwerke und Cluster, Prozessinnovationen sowie innovative Kurzprojekte (Sprinterprojekte).
Breitbandförderung - Landesförderung Gigabitinfrastrukturausbau
Nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Projektausgaben für den Gigabitausbau in Hessen. Gefördert werden Betreibermodelle, Wirtschaftlichkeitslücken, die Verlegung von Leerrohren in unterversorgten Gebieten sowie die Mitverlegung bei anderen Baumaßnahmen und in Neubaugebieten.
EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRW 2021-2027
Rahmenrichtlinie für die EU-kofinanzierten Landesprogramme EFRE.NRW und JTF.NRW. EFRE.NRW fördert mit bis zu 40 Prozent, im Regierungsbezirk Münster bis zu 50 Prozent, JTF.NRW mit bis zu 50 Prozent und für STEP-Ziele bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Schwerpunkte sind Innovation, Mittelstand, Nachhaltigkeit, Mobilität und lebenswerte Quartiere.
FTI-Thüringen INVEST
Zuschuss für den Auf- und Ausbau von Innovationszentren, für Investitionen in Forschungsgeraete an wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und für digitale Infrastruktur. Innovationszentren werden bei Geraeten mit bis zu 90 Prozent und bei Personalkosten mit bis zu 100 Prozent gefördert, WINAFO Invest mit maximal 90 Prozent, WINAFO Digital mit maximal 50 Prozent.
Förderung einer nachhaltigen multimodalen Mobilität in den Städten und ihrem Pendlerraum
EFRE-Zuschuss für investive Maßnahmen zur Stärkung des öffentlichen Verkehrsnetzes und der aktiven Mobilität sowie für digitale Mobilitätslösungen, emissionsfreie Stadtlogistik und Konzeptentwicklung. Kommunen erhalten bis zu 90 Prozent, andere Antragsteller bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten.
GRW - Infrastruktur (Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur)
Zuschüsse für den Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur: Erschließung von Industrie- und Gewerbegebieten, Verkehrsanbindungen, Forschungs- und Technologiezentren, Bildungseinrichtungen, Kommunikationsinfrastruktur, Abwasser- und Abfallanlagen sowie Hafeninfrastruktur. Das Land kann bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten fördern, wenn das Vorhaben regionalen Entwicklungsstrategien entspricht.
Initiative Digitale Schule Sachsen (IDS)
Zuschuss für Projekte, die ergänzend zu den sächsischen Lehrplänen erweiterte informatische Bildungsinhalte anbieten. Gefördert werden Robotik und Programmierung, Materialentwicklung, Fahrten zu außerschulischen Lernorten sowie Vernetzungsaktivitäten. Schulträger erhalten bis zu 65 Prozent, alle übrigen Antragsteller bis zu 90 Prozent.
Richtlinie zur Förderung der Tourismusentwicklung Sachsen-Anhalt
Zuschuss für touristische Marketingmaßnahmen, Digitalisierungsvorhaben, Nachhaltigkeitsprojekte, die qualitative Verbesserung touristischer Angebote und die Stärkung touristischer Netzwerke. Landesmittel decken bis zu 90 Prozent der Projektkosten. Größere Investitionen laufen ergänzend über die GRW-Förderung.
ESF Plus-Richtlinie Zukunft Berufliche Bildung
Zuschuss für Vorhaben der beruflichen Bildung in Sachsen mit rund 63 Millionen EUR aus dem ESF Plus und Landesmitteln. Gefördert werden strategische Projekte, regionale Einzelvorhaben und Zusatzqualifikationen über den Lehrplan hinaus. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
InnoTop - Einzelbetriebliches Innovations- und Technologieförderungsprogramm (Programm 358, EFRE 2021-2027)
Zuschüsse aus dem EFRE für Machbarkeitsstudien sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von KMU und Small-Mid-Caps in Rheinland-Pfalz. Machbarkeitsstudien werden je nach Unternehmensgröße mit 50 bis 70 Prozent gefördert, industrielle Forschung mit 50 Prozent Basissatz, experimentelle Entwicklung mit 25 Prozent. Mit Aufschlägen sind bis zu 80 Prozent möglich.
Beratungsrichtlinie Thüringen (KMU-Beratungsförderung)
Zuschuss zu Beratungsleistungen für Thüringer KMU zu Unternehmenswachstum, Nachfolge, Innovationsmanagement, Internationalisierung, Technologiemanagement und Unternehmensstrategie. Seit 01.01.2025 ist Digitalisierungsberatung eigener Schwerpunkt. Die Intensivberatung wird mit 50 Prozent des Standardeinheitskostensatzes von 950 Euro je Beratungstag für bis zu 20 Tage gefördert, Beratungs- und Netzwerkprojekte mit bis zu 75 Prozent.
Beratungsrichtlinie Thüringen - Intensivberatung
Thüringen fördert die Intensivberatung kleiner und mittlerer Unternehmen durch unabhängige Beraterinnen und Berater mit 50 Prozent der Standardeinheitskosten. Als Standardeinheitskosten gelten 950 Euro je Tagewerk bei maximal 20 Tagewerken. Beratungsthemen sind unter anderem Unternehmenswachstum, Nachfolge, Innovationsmanagement, Internationalisierung, Technologiemanagement und Unternehmensstrategie. Seit 1. Januar 2025 zählt auch die Digitalisierungsberatung zu den förderfähigen Schwerpunkten. Vor Antragstellung ist ein anerkannter Qualitätssicherer einzuschalten.
Digitales Hessen (Land) - Förderung innovativer digitaler Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Förderung aus Landesmitteln nach der Strategie Digitales Hessen für innovative digitale Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Zweck ist die Erprobung oder Schaffung neuer Produkte, Dienstleistungen, Produktionsanlagen und -verfahren sowie die Umsetzung innovativer digitaler Anwendungen, die den Stand der Technik in Deutschland erhöhen. Die Förderquote beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, möglich sind Einzel- und Verbundvorhaben.
Transformationsförderung M-V
Zuschüsse aus dem ESF Plus von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für Vorhaben zur Gestaltung des Wandels der Arbeitswelt und zur Fachkräftesicherung. Einzelbetriebliche Kooperationsvorhaben mit Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder Nichtregierungsorganisationen laufen 6 bis 24 Monate, überbetriebliche Vorhaben 6 bis 36 Monate. Die Mindestausgaben betragen 50.000 Euro.
Kofinanzierung Gigabitausbau Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen stockt die Bundesförderung nach der Gigabit-Richtlinie 2.0 um bis zu 40 Prozentpunkte auf, sodass insgesamt bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gedeckt werden können. Antragsberechtigt sind Gemeinden, Kreise, kommunale Zweckverbände und kommunale Unternehmen, die die Mittel vollständig an die ausbauenden Telekommunikationsunternehmen weiterreichen. Gefördert werden Wirtschaftlichkeitsluecken- und Betreibermodell. Ein bewilligter Bundesantrag ist Voraussetzung, das Programm läuft bis 31.12.2028. Website, Onlineshop und Onlinemarketing sind kein Fördergegenstand.
Was Landesförderung bei Digitalisierung bedeutet
Jedes der 16 Länder fördert eigenständig und ergänzt damit den Bund. Landesprogramme sind kleiner, wechseln häufiger und sind oft genauer auf ein Problem zugeschnitten, das es in diesem Land wirklich gibt. Wo der Bund pauschal bleibt, wird das Land konkret.
- Wo der Antrag landet
- Über die Förderbank des Landes oder ein Fachministerium. Jedes Land hat eigene Formulare, eigene Fristen und eine eigene Bewilligungsstelle, auch wenn zwei Programme gleich heißen.
- Woran du sie erkennst
- Am Träger und an der Region: steht dort ein einzelnes Bundesland, ist es Landesförderung. Viele dieser Programme tragen den Landesnamen oder das Kürzel der Landesbank schon im Namen.
- Der häufigste Irrtum
- Ein Landesprogramm aus einem anderen Bundesland beantragen zu wollen. Landesmittel setzen fast immer einen Wohnsitz, einen Betriebssitz oder ein Vorhaben im Land voraus.
Häufige Fragen zu Digitalisierung auf Ebene Land
- Kann ich ein Landesprogramm aus einem anderen Bundesland nutzen?
- In aller Regel nicht. Landesmittel sind an das Land gebunden, das sie ausschreibt. Maßgeblich ist meistens, wo das Vorhaben stattfindet, nicht wo du gemeldet bist.
- Warum unterscheiden sich die Länder so stark?
- Weil jedes Land eigene Schwerpunkte setzt und eigene Mittel einsetzt. Manche bündeln viel in wenigen großen Richtlinien, andere schneiden dieselbe Summe in viele kleine Linien. Eine niedrige Zahl an Programmen sagt deshalb wenig über die Fördersumme.
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