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Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP II) – Förderrichtlinie Forschung, Entwicklung und Innovation
Forschungs- und Entwicklungssäule des NIP II (Regierungsprogramm 2016 bis 2026). Gefördert werden F&E-Vorhaben und seit Juli 2020 auch Durchführbarkeitsstudien zu Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in Straßenverkehr, Schiene, Schiff- und Luftfahrt sowie Intralogistik, mit Fokus auf Schlüsselkomponenten wie Brennstoffzellen-Stacks und Tanksysteme. Die erste NIP-Phase ab 2006 hatte ein Volumen von 1,4 Milliarden Euro. Stand 26.01.2026 ist keine Einreichung von Förderskizzen möglich, ein zielgerichteter Förderaufruf wird geprüft.
Naturschutzgerechte Grünlandnutzungsrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern 2015
Diese Richtlinie förderte die naturschutzgerechte Nutzung von Grünlandflächen in Mecklenburg-Vorpommern, etwa mit spaeten Mahdterminen und reduzierter Nutzungsintensität. Sie stammt aus der vorigen Förderperiode und ist inzwischen geschlossen. Das Ministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Förderung nach dieser Richtlinie nicht mehr möglich ist. Laufende Verpflichtungen werden noch abgewickelt, neue Anträge sind ausgeschlossen.
Natürliche Klimaschutzmaßnahmen in Unternehmen (KfW-Umweltprogramm)
Förderkredit mit Tilgungszuschuss zwischen 40 und 60 Prozent je nach Unternehmensgröße für Investitionen in naturnahe Ökosysteme, Entsiegelung, Baumpflanzungen, Dach- und Fassadenbegrünung, dezentrales Niederschlagswassermanagement und Grauwassernutzung. Die Antragsfrist ist abgelaufen, das Modul ist nicht mehr aktiv.
Neustart Kultur
Neustart Kultur war das Rettungs- und Zukunftsprogramm des Bundes für den Kulturbereich in der Corona-Pandemie. Über Mittlerorganisationen wie die Initiative Musik, den Fonds Soziokultur und den Fonds Darstellende Kuenste flossen Mittel an Spielstätten, Ensembles, Labels und Solo-Selbständige. Die Pandemieprogramme der Initiative Musik wurden abgeschlossen und bilanziert. Neue Anträge sind seit dem Auslaufen des Programms nicht mehr möglich.
Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern
Förderung der Beschaffung und Errichtung stationaerer, nicht öffentlich zugänglicher Ladepunkte inklusive Netzanschluss und Montage, gegliedert in vier Faelle: Laden an touristischen Betrieben, kommunales Laden mit maximal neun Ladepunkten je nicht gewerblich taetiger Kommune, Flottenladen im Mischflotteneinsatz mit mindestens einem Schnellladepunkt und das Laden von Dienstfahrzeugen am Wohnort der Mitarbeitenden. Der letzte Punkt ist die seltene Konstellation, in der eine Wallbox beim Beschäftigten zu Hause gefördert wurde. Anträge waren nur vom 13. Juni 2022 bis 31. Dezember 2022 möglich, das Programm ist ausgelaufen. Seit dem 01.01.2026 gilt in Bayern die neue Richtlinie 'Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern', die über einzelne Förderaufrufe umgesetzt wird.
Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für den E-Straßengueterverkehr in Bayern
Förderung von Beschaffung, Errichtung oder Modernisierung stationaerer, nicht öffentlich zugänglicher DC-Schnellladepunkte für E-Guetertransportfahrzeuge inklusive Netzanschluss und Montage. Antragsberechtigt waren wirtschaftlich taetige Unternehmen mit Niederlassung oder Betriebsstätte in Bayern, die im Guetertransport taetig sind. Gefordert waren CCS-Stecker oder leistungsstärkere Standards mit EU-Norm. Das Programm ist zum 31. Dezember 2025 ausgelaufen. Für schwere Nutzfahrzeuge steht seitdem das Bundesprogramm 'Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge' zur Verfuegung.
Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Unternehmen und Kommunen
Mit diesem Programm förderte der Bund 2022 nicht öffentlich zugängliche Ladestationen an Unternehmensstandorten und in Kommunen. Insgesamt wurden 229 Millionen Euro für rund 255.000 Ladepunkte gebunden. Die Antragsfrist endete Ende 2022, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Die Abwicklung erfolgte über die KfW als Programm 441. Als Nachfolger dienen die Bundesförderung Laden im Mehrparteienhaus und die Richtlinie für Elektro-Lkw-Ladeinfrastruktur.
Nicht öffentlich zugängliche Schnellladeinfrastruktur für KMU und Großunternehmen
Förderung von Kauf und Installation nicht öffentlich zugänglicher Schnellladepunkte ab 50 kW Nennladeleistung, samt stationaerem Stromspeicher und Netzanschluss. Der Fördersatz betrug 40 Prozent für kleine und mittlere Unternehmen und 20 Prozent für Großunternehmen, die förderfähigen Ausgaben je Ladepunkt waren abhängig von der Ladeleistung gedeckelt. Zielgruppe waren Flottenbetreiber mit hoher Laufleistung wie Handwerks- und Gewerbebetriebe, Logistiker, Paketdienste, Taxi-, Mietwagen- und Carsharing-Anbieter. Die Antragsfrist endete am 01.11.2024, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Für schwere Nutzfahrzeuge ist das Programm 'Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge' der Nachfolger.
Nicht-investive Modellprojekte zum Nationalen Radverkehrsplan
Die Richtlinie förderte nicht-investive Modellprojekte zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans. Antragsberechtigt waren Länder, Kommunen, Hochschulen sowie juristische Personen des privaten Rechts. Die Richtlinie ist zum 31. Dezember 2025 ausgelaufen, gilt aber weiter für Projekte, die bis 2025 bewilligt wurden. Konkrete Fördersaetze nennt die Programmseite nicht.
Niedersachsen - Klimaschutz und Energieeffizienz (ausgelaufen)
Das Programm förderte Investitionen in die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden, in energieeffiziente oder treibhausgasmindernde Produktionsprozesse, in die Errichtung von Wärmenetzen im Zusammenhang mit energetischer Sanierung und Abwärmenutzung sowie betriebliche Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerke. Der nicht rückzahlbare Zuschuss lag je nach Maßnahmeart, Unternehmensgröße, Ort und beihilferechtlicher Grundlage zwischen 30 und 70 Prozent. Die NBank weist auf der Programmseite darauf hin, dass in diesem Programm keine Antragstellung mehr möglich ist.
Niedersachsen Invest EFRE
Zuschüsse von bis zu 60 Prozent für KMU-Investitionen in ausgewiesenen niedersächsischen Regionen, wenn Basisinvestitionen mit CO2-mindernden Maßnahmen wie Energieeffizienz, erneuerbarer Energieerzeugung oder Umweltschutz kombiniert werden. Mindestprojektgröße 20.000 Euro. Das Förderbudget ist trotz mehrfacher Aufstockung vollständig ausgeschöpft, neue Anträge sind nicht mehr möglich.
Niedersachsen-Gründerkredit
Der Niedersachsen-Gründerkredit finanzierte Investitionen von 20.000 bis 500.000 Euro je Vorhaben sowie Betriebsmittel von höchstens 500.000 Euro je Vorhaben. Der Finanzierungsanteil lag bei bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Zielgruppe waren KMU, Gründerinnen und Gründer sowie Freiberufler in Niedersachsen. Die Förderung ist am 30. Juni 2021 ausgelaufen, eine Antragstellung ist nicht mehr möglich. Ein benanntes Nachfolgeprogramm nennt die NBank auf der Seite nicht.
Opferentschaedigungsgesetz (OEG)
Das Opferentschaedigungsgesetz regelte bis Ende 2023 die Entschaedigung von Gewaltopfern und stützte sich dabei auf das Bundesversorgungsgesetz. Seit dem 1. Januar 2024 gilt stattdessen das SGB XIV mit dem neuen Sozialen Entschaedigungsrecht. Für Schaedigungen aus der Zeit davor bestehen Übergangs- und Bestandsschutzregelungen, bereits anerkannte Ansprueche laufen weiter. Neue Anträge richten sich nach dem SGB XIV.
PV-Speicher-Programm Bayern
Baustein des bayerischen 10.000-Häuser-Programms für Batteriespeicher in Kombination mit neu errichteten Photovoltaikanlagen. Das Programm lief von August 2019 bis April 2022 und ist beendet. Der Energie-Atlas Bayern stellt ausdrücklich fest, dass es aktuell keine Förderung für Batteriespeicher vom Freistaat Bayern gibt.
Pilotprojekt modulares Fahrradparken im Land Brandenburg
Über einen Teilnahmewettbewerb waren alle Städte und Gemeinden Brandenburgs aufgerufen, Standorte für kommunale Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und wichtigen Quellen und Zielen des ÖPNV zu benennen. Umgesetzt werden sollten die Anlagen mit dem Planungs- und Gestaltungskonzept des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Ziel war ein Beitrag zur Verkehrswende durch besseres Fahrradparken am ÖPNV. Die Einreichungsfrist endete am 30. Juni 2023, seitdem ist keine Bewerbung mehr möglich.
Programm zur Förderung von nichttechnischen Innovationen (ProNTI) in KMU
Programm zur Förderung nichttechnischer Innovationen in Berliner KMU, etwa organisatorischer, sozialer oder geschäftsmodellbezogener Innovationen. Es ergänzte die technologieorientierte Forschungsförderung im Rahmen der Innovationsstrategie innoBB 2025. Das Programm wird nicht fortgeführt.
Programmförderung der Kulturstiftung des Bundes
Mehrjährige eigene Programme der Kulturstiftung des Bundes zu aktuellen kulturellen Themenstellungen, etwa Kulturelle Leuchttürme und Projekte im Fokus. Die Antragsfenster aller laufenden Programme sind derzeit geschlossen, gefördert werden nur noch bereits bewilligte Vorhaben. Neue Förderangebote sollen bis Ende 2026 bekannt gegeben werden.
Projektförderung der Deutschen Postcode Lotterie
Die Deutsche Postcode Lotterie fördert gemeinnützige Projekte in den Bereichen Mensch, Natur und Gesellschaft aus ihren Lotterieerträgen. Bisher wurden rund 8.000 Projekte mit über 90 Millionen Euro unterstützt. Derzeit nimmt die Lotterie keine neuen Interessensbekundungen oder Förderanträge entgegen und überarbeitet ihre Förderprozesse. Eine neue Förderrunde ist ab 2027 geplant. Aktuelle Hinweise werden auf der Seite zur Förderbeantragung veröffentlicht.
Re-Start Lebendige Innenstädte M-V
Nicht rückzahlbare Zuschüsse für Maßnahmen in innerstädtischen oder innerortlichen Gebieten mit Zentrumsfunktion zur Bewältigung der Pandemiefolgen. Grundzentren erhielten bis 100.000 Euro, Mittelzentren bis 250.000 Euro und Oberzentren bis 500.000 Euro. Die Antragsfrist endete am 28. Februar 2022.
ReparaturBONUS Berlin
Zuschuss für die Reparatur von Elektro- und Elektronikgeraeten aus dem Haushalt. Bei einer Fachreparatur werden 50 Prozent der Kosten bis maximal 200 Euro erstattet, Mindestrechnungsbetrag 75 Euro. In Repair-Cafes und Reparaturinitiativen werden 100 Prozent der Ersatzteilkosten bis 200 Euro erstattet, Mindestbetrag 25 Euro. Die Mittel sind aufgebraucht.
ReparaturBONUS Berlin
Seit dem 17. September 2024 erstattet Berlin 50 Prozent der Reparaturkosten für Haushaltsgeräte, höchstens 200 Euro je Reparatur, ab einer Mindestrechnung von 75 Euro. Bei Reparatur in einem Repair-Café oder einer Reparaturinitiative werden die Ersatzteilkosten zu 100 Prozent erstattet, hier liegt die Mindestrechnung bei 25 Euro. Antragsberechtigt sind volljährige natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Berlin, nicht Unternehmen, Vereine oder Schulen. Am 25. Juni 2025 waren die Mittel wegen hoher Nachfrage aufgebraucht, die Antragstellung ist seitdem ausgesetzt, eine Neuauflage für 2026 ist angekündigt. Selbstreparaturen außerhalb von Repair-Cafés und Barzahlungen sind ausgeschlossen.
Reparaturbonus Thüringen
Thüringen war 2021 das erste Bundesland mit einem Reparaturbonus. Erstattet wurden 50 Prozent der Reparaturkosten für Elektro- und Elektronikgeräte, höchstens 100 Euro je Person und Kalenderjahr, ab einer Mindestrechnung von 50 Euro, bei Reparaturinitiativen und Repair-Cafés ab 25 Euro. Über fünf Jahre haben rund 50.000 Thüringerinnen und Thüringer den Bonus genutzt. Zum 31.12.2025 ist das Programm ausgelaufen, weil das Land es für 2026 eingestellt hat. Anträge, die bis zum 31.12.2025 online oder per Post eingegangen sind, werden noch bearbeitet, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Einen Nachfolger in Thüringen gibt es nicht, vergleichbare Boni laufen in Sachsen und Berlin.
Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung Nordrhein-Westfalen II (ResA II)
Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen für Investitionen in Erhalt und Ausbau der abwassertechnischen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Die Förderrichtlinie ist am 30.06.2023 außer Kraft getreten. Nachfolgeprogramm ist Zukunftsfähige und nachhaltige Abwasserbeseitigung NRW (ZunA NRW) mit erweiterten Förderbereichen zu Hochwasserschutz, Klimaanpassung und Spurenstoffelimination.
Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft - Betriebliche Ressourceneffizienz
Nicht rückzahlbare Zuschüsse von 35 bis 80 Prozent für Investitionen in material- und ressourceneffiziente Maschinen und Anlagen sowie für Produkt-Redesign. Forschungseinrichtungen konnten gemeinsam mit KMU Studien und Innovationswettbewerbe fördern lassen. Die Zuwendung musste bei Bewilligung mindestens 20.000 Euro betragen. Derzeit ist keine Antragstellung möglich.
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