Antragio

EU-Förderung in Saarland

EU-Geld erreicht Saarland auf zwei getrennten Wegen. Der größere läuft über das Land selbst: es bewirtschaftet die Fonds mit geteilter Mittelverwaltung, schreibt eigene Richtlinien und entscheidet über die Anträge, oft über die Saarländische Investitionskreditbank AG. Der kleinere Weg führt an Saarland vorbei, direkt zur Kommission. Für dich entscheidet allein diese Frage darüber, wo dein Antrag hingehört.

Das Saarland ist das kleinste Flächenland, entsprechend kompakt ist die Förderlandschaft. Die SIKB begleitet als Förderbank vor allem Unternehmen mit Darlehen und Beteiligungen. Zuschussprogramme laufen häufig direkt über die Ministerien, der Weg zur zuständigen Stelle ist kurz.

EU-Mittel im Saarland

Land
Saarland
Landeshauptstadt
Saarbrücken
Mit Fondsbezug im Land
12
aus dem Text erkannt
EU-weit dazu
24
gelten hier ebenfalls
LandesförderbankSaarländische Investitionskreditbank AG (SIKB)

Landesprogramme werden in der Regel hier beantragt oder von hier aus an die zuständige Stelle verteilt. Die verbindlichen Bedingungen stehen immer in der jeweiligen Richtlinie.

Zur Saarländische Investitionskreditbank AG

Programme im Saarland mit erkennbarem Fondsbezug

Diese Programme nennen einen EU-Fonds im Namen, beim Träger oder in der Beschreibung. Das ist ein Hinweis und kein Nachweis: ob im Einzelfall wirklich EU-Mittel dahinterstehen, steht verbindlich nur in der Richtlinie.

LandZuschuss

Agrarinvestitionsförderung (AFP) Saarland

Zuschuss für einzelbetriebliche produktive Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen im Saarland in der Förderperiode 2023-2027. Gefördert werden unter anderem Stallneubau und Stallmodernisierung, Verbesserung des Tierwohls, Effizienzsteigerung bei Wasser- und Energienutzung, Emissionsminderung sowie einzelbetriebliche Bewässerungssysteme einschließlich Wasserspeicheranlagen. Im SEPL 23-27 sind dafür 3 Millionen Euro eingeplant, finanziert zu 43 Prozent aus ELER-Mitteln und zu 57 Prozent aus der GAK.

Höhe je nach Vorhaben
Saarland
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes
LandBeteiligung

EFRE Beteiligungsfonds Saarland

Stille und offene Kapitalbeteiligungen für nicht börsennotierte junge, innovative und technologieorientierte KMU und Start-ups mit Betriebsstätte im Saarland. Die Beteiligungen finanzieren Investitionen und Betriebsmittel und laufen in der Regel fünf bis zehn Jahre. Der Fonds umfasst insgesamt 22,6 Millionen Euro und wird zu 40 Prozent aus EFRE-Mitteln kofinanziert.

250.000 Euro bis 1,5 Mio. Euro
Saarland
SIKB Saarländische Investitionskreditbank AG
LandKredit

EFRE Nachrangdarlehensfonds Saarland II (2021-2027)

Nachrangdarlehen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis saarlaendischer Unternehmen, kofinanziert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Finanziert werden Investitionen wie gewerblicher Bau, Maschinen und Betriebsausstattung sowie langfristig zu finanzierende Betriebsmittel, ausgeschlossen sind Grundstückserwerb, Umschuldung, Umsatzsteuer und Sachleistungen. Der Betrag liegt zwischen 25.000 und 1.500.000 Euro je Kreditnehmereinheit, bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre mit fuenf tilgungsfreien Jahren, Sicherheiten sind grundsaetzlich nicht erforderlich. Der Antrag geht direkt und vor Vorhabensbeginn an die SIKB.

25.000 Euro bis 1,5 Mio. Euro
Saarland
SIKB Saarlaendische Investitionskreditbank AG
LandKredit

EFRE Nachrangdarlehensfonds Saarland II (2021-2027)

Nachrangdarlehen von 25.000 bis 1.500.000 Euro je Kreditnehmereinheit zur Stärkung der Eigenkapitalbasis von KMU, Freiberuflern, jungen Technologieunternehmen, Existenzgründern und Nachfolgeunternehmen im Saarland. Laufzeit zehn Jahre mit grundsätzlich fünf tilgungsfreien Anlaufjahren, in der Regel ohne Sicherheiten.

25.000 Euro bis 1,5 Mio. Euro
Saarland
Saarland und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, Saarländische Investitionskreditbank AG (SIKB)
EUZuschuss

EFRE-Programm Saarland 2021 bis 2027

Das EFRE-Programm Saarland setzt die europäische Regionalpolitik im Land um und umfasst 135,3 Millionen Euro EU-Mittel bei einem Gesamtvolumen von 338,3 Millionen Euro. Schwerpunkte sind der industrielle Strukturwandel, Forschung und Innovation, Digitalisierung sowie Klimaschutz und nachhaltige Standortentwicklung. Antragsberechtigt sind je nach Förderrichtlinie Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und gemeinnützige Träger. Die konkreten Bedingungen, Fördersaetze und Fristen ergeben sich aus den einzelnen Landesrichtlinien, nicht aus dem Programm selbst.

Höhe je nach Vorhaben
Saarland
Verwaltungsbehörde des Landes Saarland, kofinanziert aus dem EFRE
EUZuschuss

ESF-Plus-Programm Saarland 2021 bis 2027

Das ESF-Plus-Programm Saarland fördert Beschäftigung, Qualifizierung und soziale Teilhabe im Land und umfasst 70,7 Millionen Euro EU-Mittel bei einem Gesamtvolumen von 176,9 Millionen Euro. Typische Förderbereiche sind Zugang zu Beschäftigung, berufliche Weiterbildung, Übergaenge von der Schule in den Beruf, Fachkräftesicherung, Gründungsberatung sowie Maßnahmen gegen Armut und Ausgrenzung. Antragsteller sind in der Regel Bildungsträger, Verbände, Kammern, Kommunen und Unternehmen, Einzelpersonen werden über die Projekte erreicht. Die konkreten Bedingungen ergeben sich aus den Landesrichtlinien und den jeweiligen Aufrufen.

Höhe je nach Vorhaben
Saarland
Verwaltungsbehörde des Landes Saarland, kofinanziert aus dem ESF Plus
LandZuschuss

Existenzgründungsförderung für Junglandwirtinnen und Junglandwirte im Saarland

Beihilfe zur Existenzgründung von Junglandwirtinnen und Junglandwirten im Saarland als Teil der ELER-Intervention EL-0501 im nationalen GAP-Strategieplan 2023-2027. Gefördert werden innerfamiliäre und außerfamiliäre Betriebsübernahmen sowie Neugründungen landwirtschaftlicher Unternehmen. Im SEPL 23-27 ist ein Förderbudget von 1 Million Euro eingeplant, finanziert zu 43 Prozent aus ELER-Mitteln und zu 57 Prozent vom Saarland.

Höhe je nach Vorhaben
Saarland
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes
LandZuschuss

Förderung der Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe (FID) im Saarland

Zuschuss für Investitionen in die Schaffung und Entwicklung nicht-landwirtschaftlicher Tätigkeiten in landwirtschaftlichen Betrieben im Saarland. Ziel ist die Erschließung zusätzlicher oder alternativer Einkommensqüllen, etwa durch Dienstleistungen und Tourismusaktivitäten. Im SEPL 23-27 stehen dafür 800.000 Euro bereit, finanziert zu 43 Prozent aus ELER-Mitteln und zu 57 Prozent aus der GAK.

Höhe je nach Vorhaben
Saarland
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes
LandBeteiligung

Wagniskapital der Saarlaendischen Wagnisfinanzierungsgesellschaft

Beteiligungskapital für junge Technologieunternehmen und innovative Betriebe im Saarland. Die SWG stellt je Unternehmen bis zu 2 Mio. Euro bereit, die vorrangig der Finanzierung von Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte dienen. Möglich sind offene Beteiligungen und stille Beteiligungen, gerade dort, wo klassische Kreditfinanzierung ausfällt. Ergänzend gibt es die Saarup-Venture GmbH und den EFRE Beteiligungsfonds Saarland.

bis 2 Mio. Euro
Saarland
SWG Saarlaendische Wagnisfinanzierungsgesellschaft mbH / SIKB
EUZuschuss

EFRE Saarland 2021 bis 2027

Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Saarland für die Förderperiode 2021 bis 2027. Der EFRE soll zum wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt beitragen, indem er regionale Ungleichheiten ausgleicht. Er wird in geteilter Mittelverwaltung umgesetzt: das Land ist für die Umsetzung zuständig, die Europäische Kommission hat eine Aufsichtsfunktion. Alle Begünstigten werden von der Verwaltungsbehörde in einer öffentlichen Projektliste veröffentlicht.

Höhe je nach Vorhaben
Saarland
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes (EFRE-Verwaltungsbehörde)
EUZuschuss

ESF Plus Saarland 2021 bis 2027

Programm des Europäischen Sozialfonds Plus im Saarland für die Förderperiode 2021 bis 2027. Der ESF ist im Saarland ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, das die Wiedereingliederung in Beschäftigung, die Wettbewerbsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen sowie die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung unterstützt. Die Priorität 1 des Programms heißt zukunftsfähige Beschäftigte und KMU, Prävention durch Bildung und soziale Integration, und umfasst unter anderem die Unterstützung von Unternehmen im Wandel und Weiterbildung zur Fachkräftesicherung.

Höhe je nach Vorhaben
Saarland
Saarland, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
EUZuschuss

Interreg Nordwesteuropa (North-West Europe)

Interreg Nordwesteuropa fördert transnationale Projekte in einem Raum, der von Irland über die Benelux-Staaten und Frankreich bis nach West- und Sueddeutschland reicht. Schwerpunkte sind Klimaanpassung, Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Innovation und inklusive Gesellschaften. Gefördert werden Vorhaben, die konkrete Lösungen entwickeln und in mehreren Regionen erproben. Antragsberechtigt sind öffentliche Stellen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen aus dem Programmgebiet.

Höhe je nach Vorhaben
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen
Gemeinsames Sekretariat des Programms, kofinanziert aus dem EFRE

Fonds, die Saarland selbst bewirtschaftet

  • EFREüber Bund und Land

    Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

    Stärkt die Wirtschaftskraft einer Region, von Innovation und Digitalisierung über Energieeffizienz bis zur Stadtentwicklung.

    Wer: Betriebe, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Vereine, je nach Landesrichtlinie.

    Antragsweg: Über das jeweilige Bundesland. Jedes Land hat ein eigenes EFRE-Programm mit eigenen Richtlinien und eigener Bewilligungsstelle.

  • ESF Plusüber Bund und Land

    Europäischer Sozialfonds Plus

    Fördert Menschen statt Anlagen: Qualifizierung, Beschäftigung, Ausbildung, Wiedereinstieg und soziale Teilhabe.

    Wer: Bildungsträger, Betriebe, Kommunen und soziale Einrichtungen, seltener Einzelpersonen direkt.

    Antragsweg: Zweigleisig. Es gibt ein Bundesprogramm und daneben ein eigenes ESF-Programm je Bundesland.

  • ELERüber Bund und Land

    Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

    Entwicklung ländlicher Räume: Betriebe in der Landwirtschaft, Dorfentwicklung, Naturschutz und regionale Wertschöpfung.

    Wer: Landwirtschaftliche Betriebe, Kommunen, Vereine und regionale Zusammenschlüsse.

    Antragsweg: Über die Länder, meist über die Landwirtschaftsministerien und die Ämter für ländliche Entwicklung.

  • JTFüber Bund und Land

    Fonds für einen gerechten Übergang

    Begleitet Regionen, die vom Ausstieg aus Kohle und energieintensiver Produktion besonders betroffen sind.

    Wer: Betriebe, Kommunen und Einrichtungen in den benannten Übergangsregionen.

    Antragsweg: Über das Bundesland. Nur Vorhaben in den festgelegten Gebieten kommen infrage, das steht in der jeweiligen Richtlinie.

  • Interregüber Bund und Land

    Europäische territoriale Zusammenarbeit

    Vorhaben über eine Grenze hinweg, von der Nachbarregion bis zu großen Kooperationsräumen wie dem Ostseeraum.

    Wer: Kommunen, Hochschulen, Kammern, Vereine und Betriebe mit einem Partner jenseits der Grenze.

    Antragsweg: Über das jeweilige Interreg-Programm mit eigenem Sekretariat, nicht über die normale Landesförderung.

  • EMFAFüber Bund und Land

    Europäischer Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds

    Fischerei, Aquakultur und die Entwicklung der Küsten- und Binnenfischereigebiete.

    Wer: Betriebe der Fischerei und Aquakultur, Häfen, Verbände und Küstenkommunen.

    Antragsweg: Über die Küsten- und Binnenländer, die den Fonds mit eigenen Richtlinien umsetzen.

EU-Programme, die im Saarland ebenfalls gelten

Alle EU-Programme

Diese Programme kennen keine Landesgrenze. Sie stehen auf jeder Landesseite gleich, weil sie überall gleich gelten.

EUZuschuss

Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF)

Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds ist für 2021 bis 2027 mit 10,94 Milliarden Euro ausgestattet. Er stärkt das gemeinsame europäische Asylsystem, unterstützt legale Migration und Integration, wirkt irregulaerer Migration entgegen und fördert die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten. Der größte Teil läuft in geteilter Mittelverwaltung über nationale Programme, daneben gibt es Unionsmaßnahmen in direkter Verwaltung und eine thematische Fazilität für unvorhergesehene Bedarfe. Antragsberechtigt sind Behörden, Nichtregierungsorganisationen, humanitaere Organisationen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Daenemark nimmt nicht teil.

Höhe je nach Vorhaben
EU-weit
Europäische Kommission und nationale Behörden
EUZuschuss

BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (ESF Plus)

BIWAQ fördert mehrjährige arbeitsmarktpolitische Projekte in benachteiligten Stadtteilen, die mit Maßnahmen der Städtebauförderung verknüpft sind. Zielgruppe sind Bewohnerinnen und Bewohner in Gebieten der Programme Soziale Stadt beziehungsweise Sozialer Zusammenhalt. Für 2021 bis 2027 stehen rund 94 Millionen Euro aus dem ESF Plus und bis zu 97 Millionen Euro Bundesmittel bereit. Die fünfte Förderrunde läuft von 2023 bis 2026, eine sechste Runde ist geplant.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und Europäischer Sozialfonds Plus
EUZuschuss

Binnenmarktprogramm (Single Market Programme)

Das Binnenmarktprogramm ist für 2021 bis 2027 mit 4,208 Milliarden Euro ausgestattet, hinzu kommen rund 2 Milliarden Euro aus dem KMU-Fenster von InvestEU. Es stärkt die Steuerung des Binnenmarkts und die Wettbewerbsfähigkeit vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen. Die fuenf Säulen sind Marktueberwachung, KMU-Förderung als Nachfolge von COSME, Normung, Verbraucherschutz und die Lebensmittelkette, dazu kommt die europäische Statistik unter Eurostat. Der Zugang für Unternehmen läuft häufig über das Enterprise Europe Network und über Aufrufe der EISMEA.

Höhe je nach Vorhaben
EU-weit
Europäische Kommission, EISMEA
EUZuschuss

CEF2 Reflow Call 2026 - Alternative Fuels Infrastructure Facility (AFIF) für Lkw-Ladeinfrastruktur im TEN-T-Netz

Letzter Förderaufruf der Connecting Europe Facility 2 für Ladeinfrastruktur schwerer Nutzfahrzeuge am TEN-T-Netz. Für AFIF-relevante Themen stehen 130 Millionen Euro bereit, der maximale EU-Beitrag liegt bei 20 Millionen Euro für Projekte in einem Mitgliedstaat und 40 Millionen Euro für länderübergreifende Projekte.

bis 40 Mio. Euro
bundesweit
Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA)
EUZuschuss

Connecting Europe Facility Digital (CEF Digital)

CEF Digital finanziert öffentliche und private Investitionen in digitale Konnektivitätsinfrastruktur. Gefördert werden der Aufbau von Netzen mit sehr hoher Kapazität einschließlich 5G an sozio-ökonomischen Schwerpunkten, 5G-Korridore entlang der transeuropäischen Verkehrswege, Backbone-Netze und Seekabel, die europäische Quantenkommunikationsinfrastruktur sowie Backbone-Netze für Cloud-Foederationen. Die bisherigen Aufrufe hatten Volumina zwischen rund 150 und 389 Millionen Euro, 2026 wurden weitere 200 und 40 Millionen Euro ausgeschrieben.

Höhe je nach Vorhaben
EU-weit
Europäische Kommission, HaDEA
EUZuschuss

Connecting Europe Facility Verkehr (CEF Transport)

CEF Verkehr ist das EU-Instrument für den Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze und verfuegt für 2021 bis 2027 über rund 25,8 Milliarden Euro. Davon entfallen 11,2 Milliarden Euro auf die Kohaesionsmittel für berechtigte Länder und 1,75 Milliarden Euro auf militaerische Mobilität. Gefördert werden grenzueberschreitende Vorhaben, Lueckenschlüsse, Verkehrsmanagementsysteme, Laerm- und Emissionsminderung sowie Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur. Im Juni 2026 wurden 1,1 Milliarden Euro für neue Infrastrukturprojekte ausgeschrieben.

Höhe je nach Vorhaben
EU-weit
Europäische Kommission, CINEA

EU-Förderung im Saarland nach Thema

EU-Förderung in anderen Bundesländern

Nach Thema statt nach Land

Dort steht, welcher Fonds für ein Thema überhaupt zuständig wäre.

Häufige Fragen zu EU-Mitteln im Saarland

Wer vergibt EU-Fördermittel in Saarland?
Bei den Fonds mit geteilter Mittelverwaltung das Land selbst. Es schreibt eigene Richtlinien und benennt die Bewilligungsstelle, häufig die Saarländische Investitionskreditbank AG oder ein Fachministerium. Nur die direkt verwalteten Programme laufen an Saarland vorbei.
Kann ich ein EU-Programm aus einem anderen Bundesland nutzen?
Bei den Landesprogrammen nicht. Sie sind an das Land gebunden, das sie ausschreibt, und verlangen in aller Regel einen Sitz oder ein Vorhaben vor Ort. Direkt verwaltete EU-Programme kennen diese Grenze nicht.
Woran erkenne ich in Saarland ein Programm mit EU-Geld?
An einem Hinweis auf Kofinanzierung in der Richtlinie, oft mit dem Kürzel des Fonds im Namen des Programms. Beantragt wird trotzdem bei der Stelle, die im Saarland zuständig ist.

Quellen

Diese Adressen stehen in den Programmdatensätzen auf dieser Seite. Verbindlich ist immer die Richtlinie beim Fördergeber, nicht unsere Zusammenfassung.

Ob am Ende EU-Geld drinsteckt, merkst du meist erst im Bescheid. Wichtig ist vorher nur, dass du bei der richtigen Stelle landest. Genau das sortiert der Check.