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EU-Förderung in Rheinland-Pfalz

EU-Geld erreicht Rheinland-Pfalz auf zwei getrennten Wegen. Der größere läuft über das Land selbst: es bewirtschaftet die Fonds mit geteilter Mittelverwaltung, schreibt eigene Richtlinien und entscheidet über die Anträge, oft über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz. Der kleinere Weg führt an Rheinland-Pfalz vorbei, direkt zur Kommission. Für dich entscheidet allein diese Frage darüber, wo dein Antrag hingehört.

Rheinland-Pfalz führt Wirtschafts- und Wohnraumförderung bei der ISB zusammen, die auch Bürgschaften und Beteiligungen abwickelt. Für Energie- und Umweltvorhaben sind daneben Landesämter und die Energieagentur des Landes im Spiel. Wein- und Landwirtschaft haben in diesem Land eigene Programmwege, die nicht über die Bank laufen.

EU-Mittel in Rheinland-Pfalz

Land
Rheinland-Pfalz
Landeshauptstadt
Mainz
Mit Fondsbezug im Land
13
aus dem Text erkannt
EU-weit dazu
24
gelten hier ebenfalls
LandesförderbankInvestitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

Landesprogramme werden in der Regel hier beantragt oder von hier aus an die zuständige Stelle verteilt. Die verbindlichen Bedingungen stehen immer in der jeweiligen Richtlinie.

Zur Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz

Programme in Rheinland-Pfalz mit erkennbarem Fondsbezug

Diese Programme nennen einen EU-Fonds im Namen, beim Träger oder in der Beschreibung. Das ist ein Hinweis und kein Nachweis: ob im Einzelfall wirklich EU-Mittel dahinterstehen, steht verbindlich nur in der Richtlinie.

EUZuschuss

EFRE-Programm Rheinland-Pfalz 2021 bis 2027

Das EFRE-Programm Rheinland-Pfalz setzt die europäische Regionalpolitik im Land um und umfasst 242,7 Millionen Euro EU-Mittel bei einem Gesamtvolumen von 547,5 Millionen Euro. Schwerpunkte sind Innovation und Technologietransfer, die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Klimaschutz und Ressourcenschonung. Antragsberechtigt sind je nach Förderrichtlinie Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und gemeinnützige Träger. Die konkreten Bedingungen, Fördersaetze und Fristen ergeben sich aus den einzelnen Landesrichtlinien, nicht aus dem Programm selbst.

Höhe je nach Vorhaben
Rheinland-Pfalz
Verwaltungsbehörde des Landes Rheinland-Pfalz, kofinanziert aus dem EFRE
EUZuschuss

ESF-Plus-Programm Rheinland-Pfalz 2021 bis 2027

Das ESF-Plus-Programm Rheinland-Pfalz fördert Beschäftigung, Qualifizierung und soziale Teilhabe im Land und umfasst 120,6 Millionen Euro EU-Mittel bei einem Gesamtvolumen von 275,4 Millionen Euro. Typische Förderbereiche sind Zugang zu Beschäftigung, berufliche Weiterbildung, Übergaenge von der Schule in den Beruf, Fachkräftesicherung, Gründungsberatung sowie Maßnahmen gegen Armut und Ausgrenzung. Antragsteller sind in der Regel Bildungsträger, Verbände, Kammern, Kommunen und Unternehmen, Einzelpersonen werden über die Projekte erreicht. Die konkreten Bedingungen ergeben sich aus den Landesrichtlinien und den jeweiligen Aufrufen.

Höhe je nach Vorhaben
Rheinland-Pfalz
Verwaltungsbehörde des Landes Rheinland-Pfalz, kofinanziert aus dem ESF Plus
LandZuschuss

EffInvest - Effizienzsteigerung gewerblicher Unternehmen (Programm 364, EFRE 2021-2027)

EFRE-Investitionszuschuss von bis zu 20 Prozent für Vorhaben, die die Energieeffizienz eines gewerblichen Betriebs dauerhaft um mindestens 20 Prozent oder die sonstige Ressourceneffizienz um mindestens 10 Prozent steigern. Der Mindestzuschuss beträgt 50.000 Euro, das Mindestinvestitionsvolumen 250.000 Euro bei kleinen und 500.000 Euro bei mittleren und großen Unternehmen.

bis 20 Prozent der Kosten
Rheinland-Pfalz
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
LandZuschuss

Implementierung betrieblicher Innovationen (IBI-EFRE, Programm 361)

EFRE-Investitionszuschuss für die Umsetzung von Produkt- und Prozessinnovationen sowie Digitalisierungsvorhaben in kleinen und mittleren Unternehmen. Kleine Unternehmen erhalten bis zu 20 Prozent, mittlere bis zu 10 Prozent. Der Mindestzuschuss beträgt 50.000 Euro, der Höchstbetrag 5 Millionen Euro je Vorhaben.

bis 20 Prozent, maximal 5 Mio. Euro
Rheinland-Pfalz
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
LandZuschuss

InnoTop - Einzelbetriebliches Innovations- und Technologieförderungsprogramm (Programm 358, EFRE 2021-2027)

Zuschüsse aus dem EFRE für Machbarkeitsstudien sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von KMU und Small-Mid-Caps in Rheinland-Pfalz. Machbarkeitsstudien werden je nach Unternehmensgröße mit 50 bis 70 Prozent gefördert, industrielle Forschung mit 50 Prozent Basissatz, experimentelle Entwicklung mit 25 Prozent. Mit Aufschlägen sind bis zu 80 Prozent möglich.

bis 80 Prozent der Kosten
Rheinland-Pfalz
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
EUZuschuss

EFRE Rheinland-Pfalz 2021 bis 2027

Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Rheinland-Pfalz für die Förderperiode 2021 bis 2027. Zu den Landesförderprogrammen unter diesem Dach gehören Maßnahmen zur Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation auf Grundlage der Innovationsstrategie RIS3.RP, die Implementierung betrieblicher Innovationen (IBI-EFRE) für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Effizienzsteigerung gewerblicher Unternehmen (EffInvest) zur Verringerung von Treibhausgasemissionen und Materialverbrauch. Anträge werden elektronisch über das EFRE-Kundenportal der ISB eingereicht.

Höhe je nach Vorhaben
Rheinland-Pfalz
Land Rheinland-Pfalz, Umsetzung über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
EUZuschuss

ESF Plus Rheinland-Pfalz 2021 bis 2027

Programm des Europäischen Sozialfonds Plus für Rheinland-Pfalz in der Förderperiode 2021 bis 2027. Die Mittel sind aufgeteilt zwischen den stärker entwickelten Regionen des Landes und der Übergangsregion Trier, die einen eigenen Anteil erhält. Gefördert werden Projekte, die berufliche Perspektiven verbessern. Projektträger melden sich auf Förderaufrufe hin, die das Land in mehreren Förderansätzen veröffentlicht.

Höhe je nach Vorhaben
Rheinland-Pfalz
Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz
EUZuschuss

Interreg Nordwesteuropa (North-West Europe)

Interreg Nordwesteuropa fördert transnationale Projekte in einem Raum, der von Irland über die Benelux-Staaten und Frankreich bis nach West- und Sueddeutschland reicht. Schwerpunkte sind Klimaanpassung, Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Innovation und inklusive Gesellschaften. Gefördert werden Vorhaben, die konkrete Lösungen entwickeln und in mehreren Regionen erproben. Antragsberechtigt sind öffentliche Stellen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen aus dem Programmgebiet.

Höhe je nach Vorhaben
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen
Gemeinsames Sekretariat des Programms, kofinanziert aus dem EFRE
EUZuschuss

Interreg Oberrhein

Interreg Oberrhein ist das grenzueberschreitende Programm für den Oberrheinraum und wird aus dem EFRE kofinanziert. Programmpartner sind die Region Grand Est in Frankreich, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie die Schweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn. Gefördert werden gemeinsame Projekte, die die Zusammenarbeit über die Grenze stärken, etwa in Forschung, Wirtschaft, Umwelt, Bildung und Bürgerbegegnung. Anträge stellen deutsche, franzoesische und schweizerische Partner gemeinsam.

Höhe je nach Vorhaben
Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz
Gemeinsames Sekretariat Interreg Oberrhein, kofinanziert aus dem EFRE
EUZuschuss

Interreg Oberrhein 2021 bis 2027 (grenzüberschreitende Zusammenarbeit)

Interreg Oberrhein fördert grenzüberschreitende Projekte in der Region zwischen der französischen Region Grand Est, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und den Schweizer Kantonen (unter anderem Basel-Stadt und Solothurn). Das Programm wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Projektaufrufe erfolgen zeitlich gestaffelt, zum Beispiel der Aufruf Wissenschaftsoffensive.

Höhe je nach Vorhaben
Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz
Interreg-Programm Oberrhein, kofinanziert aus dem EFRE
LandZuschuss

QualiScheck Rheinland-Pfalz

Der QualiScheck unterstützt Beschäftigte mit Wohnsitz oder Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz bei der Finanzierung beruflicher Weiterbildung, auch ausserhalb des betrieblichen Kontextes. Der Zuschuss beträgt bis zu 1.500 Euro pro Jahr. Finanziert wird das Programm aus dem Europäischen Sozialfonds Plus. Der QualiScheck laesst sich mit der Bildungsfreistellung kombinieren, auf die Beschäftigte in Rheinland-Pfalz einen gesetzlichen Anspruch haben. Ein Vorab-Check auf der Programmseite prüft die Förderfähigkeit.

bis 1.500 Euro je Jahr
Rheinland-Pfalz
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz, ESF Plus
LandZuschuss

LEADER-Ansatz im GAP-Strategieplan Rheinland-Pfalz

Förderung von Projekten der ländlichen Entwicklung über die Lokalen Aktionsgruppen (LAG) in den anerkannten LEADER-Regionen von Rheinland-Pfalz. Bürgerprojekte werden mit bis zu 3.000 Euro je Einzelvorhaben unterstützt, wobei je LAG höchstens 30.000 Euro pro Jahr dafür zur Verfügung stehen. Für größere Vorhaben gelten je nach Ausrichtung eigene Förderquoten, die die LAG im jeweiligen Förderaufruf festlegt. Die LAG wählt die Projekte nach transparenten Kriterien im Bottom-up-Verfahren aus.

bis 3.000 Euro je Jahr
Rheinland-Pfalz
Land Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima, kofinanziert aus dem ELER und umgesetzt durch die Lokalen Aktionsgruppen

Fonds, die Rheinland-Pfalz selbst bewirtschaftet

  • EFREüber Bund und Land

    Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

    Stärkt die Wirtschaftskraft einer Region, von Innovation und Digitalisierung über Energieeffizienz bis zur Stadtentwicklung.

    Wer: Betriebe, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Vereine, je nach Landesrichtlinie.

    Antragsweg: Über das jeweilige Bundesland. Jedes Land hat ein eigenes EFRE-Programm mit eigenen Richtlinien und eigener Bewilligungsstelle.

  • ESF Plusüber Bund und Land

    Europäischer Sozialfonds Plus

    Fördert Menschen statt Anlagen: Qualifizierung, Beschäftigung, Ausbildung, Wiedereinstieg und soziale Teilhabe.

    Wer: Bildungsträger, Betriebe, Kommunen und soziale Einrichtungen, seltener Einzelpersonen direkt.

    Antragsweg: Zweigleisig. Es gibt ein Bundesprogramm und daneben ein eigenes ESF-Programm je Bundesland.

  • ELERüber Bund und Land

    Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

    Entwicklung ländlicher Räume: Betriebe in der Landwirtschaft, Dorfentwicklung, Naturschutz und regionale Wertschöpfung.

    Wer: Landwirtschaftliche Betriebe, Kommunen, Vereine und regionale Zusammenschlüsse.

    Antragsweg: Über die Länder, meist über die Landwirtschaftsministerien und die Ämter für ländliche Entwicklung.

  • JTFüber Bund und Land

    Fonds für einen gerechten Übergang

    Begleitet Regionen, die vom Ausstieg aus Kohle und energieintensiver Produktion besonders betroffen sind.

    Wer: Betriebe, Kommunen und Einrichtungen in den benannten Übergangsregionen.

    Antragsweg: Über das Bundesland. Nur Vorhaben in den festgelegten Gebieten kommen infrage, das steht in der jeweiligen Richtlinie.

  • Interregüber Bund und Land

    Europäische territoriale Zusammenarbeit

    Vorhaben über eine Grenze hinweg, von der Nachbarregion bis zu großen Kooperationsräumen wie dem Ostseeraum.

    Wer: Kommunen, Hochschulen, Kammern, Vereine und Betriebe mit einem Partner jenseits der Grenze.

    Antragsweg: Über das jeweilige Interreg-Programm mit eigenem Sekretariat, nicht über die normale Landesförderung.

  • EMFAFüber Bund und Land

    Europäischer Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds

    Fischerei, Aquakultur und die Entwicklung der Küsten- und Binnenfischereigebiete.

    Wer: Betriebe der Fischerei und Aquakultur, Häfen, Verbände und Küstenkommunen.

    Antragsweg: Über die Küsten- und Binnenländer, die den Fonds mit eigenen Richtlinien umsetzen.

EU-Programme, die in Rheinland-Pfalz ebenfalls gelten

Alle EU-Programme

Diese Programme kennen keine Landesgrenze. Sie stehen auf jeder Landesseite gleich, weil sie überall gleich gelten.

EUZuschuss

Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF)

Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds ist für 2021 bis 2027 mit 10,94 Milliarden Euro ausgestattet. Er stärkt das gemeinsame europäische Asylsystem, unterstützt legale Migration und Integration, wirkt irregulaerer Migration entgegen und fördert die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten. Der größte Teil läuft in geteilter Mittelverwaltung über nationale Programme, daneben gibt es Unionsmaßnahmen in direkter Verwaltung und eine thematische Fazilität für unvorhergesehene Bedarfe. Antragsberechtigt sind Behörden, Nichtregierungsorganisationen, humanitaere Organisationen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Daenemark nimmt nicht teil.

Höhe je nach Vorhaben
EU-weit
Europäische Kommission und nationale Behörden
EUZuschuss

BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (ESF Plus)

BIWAQ fördert mehrjährige arbeitsmarktpolitische Projekte in benachteiligten Stadtteilen, die mit Maßnahmen der Städtebauförderung verknüpft sind. Zielgruppe sind Bewohnerinnen und Bewohner in Gebieten der Programme Soziale Stadt beziehungsweise Sozialer Zusammenhalt. Für 2021 bis 2027 stehen rund 94 Millionen Euro aus dem ESF Plus und bis zu 97 Millionen Euro Bundesmittel bereit. Die fünfte Förderrunde läuft von 2023 bis 2026, eine sechste Runde ist geplant.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und Europäischer Sozialfonds Plus
EUZuschuss

Binnenmarktprogramm (Single Market Programme)

Das Binnenmarktprogramm ist für 2021 bis 2027 mit 4,208 Milliarden Euro ausgestattet, hinzu kommen rund 2 Milliarden Euro aus dem KMU-Fenster von InvestEU. Es stärkt die Steuerung des Binnenmarkts und die Wettbewerbsfähigkeit vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen. Die fuenf Säulen sind Marktueberwachung, KMU-Förderung als Nachfolge von COSME, Normung, Verbraucherschutz und die Lebensmittelkette, dazu kommt die europäische Statistik unter Eurostat. Der Zugang für Unternehmen läuft häufig über das Enterprise Europe Network und über Aufrufe der EISMEA.

Höhe je nach Vorhaben
EU-weit
Europäische Kommission, EISMEA
EUZuschuss

CEF2 Reflow Call 2026 - Alternative Fuels Infrastructure Facility (AFIF) für Lkw-Ladeinfrastruktur im TEN-T-Netz

Letzter Förderaufruf der Connecting Europe Facility 2 für Ladeinfrastruktur schwerer Nutzfahrzeuge am TEN-T-Netz. Für AFIF-relevante Themen stehen 130 Millionen Euro bereit, der maximale EU-Beitrag liegt bei 20 Millionen Euro für Projekte in einem Mitgliedstaat und 40 Millionen Euro für länderübergreifende Projekte.

bis 40 Mio. Euro
bundesweit
Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA)
EUZuschuss

Connecting Europe Facility Digital (CEF Digital)

CEF Digital finanziert öffentliche und private Investitionen in digitale Konnektivitätsinfrastruktur. Gefördert werden der Aufbau von Netzen mit sehr hoher Kapazität einschließlich 5G an sozio-ökonomischen Schwerpunkten, 5G-Korridore entlang der transeuropäischen Verkehrswege, Backbone-Netze und Seekabel, die europäische Quantenkommunikationsinfrastruktur sowie Backbone-Netze für Cloud-Foederationen. Die bisherigen Aufrufe hatten Volumina zwischen rund 150 und 389 Millionen Euro, 2026 wurden weitere 200 und 40 Millionen Euro ausgeschrieben.

Höhe je nach Vorhaben
EU-weit
Europäische Kommission, HaDEA
EUZuschuss

Connecting Europe Facility Verkehr (CEF Transport)

CEF Verkehr ist das EU-Instrument für den Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze und verfuegt für 2021 bis 2027 über rund 25,8 Milliarden Euro. Davon entfallen 11,2 Milliarden Euro auf die Kohaesionsmittel für berechtigte Länder und 1,75 Milliarden Euro auf militaerische Mobilität. Gefördert werden grenzueberschreitende Vorhaben, Lueckenschlüsse, Verkehrsmanagementsysteme, Laerm- und Emissionsminderung sowie Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur. Im Juni 2026 wurden 1,1 Milliarden Euro für neue Infrastrukturprojekte ausgeschrieben.

Höhe je nach Vorhaben
EU-weit
Europäische Kommission, CINEA

EU-Förderung in Rheinland-Pfalz nach Thema

EU-Förderung in anderen Bundesländern

Nach Thema statt nach Land

Dort steht, welcher Fonds für ein Thema überhaupt zuständig wäre.

Häufige Fragen zu EU-Mitteln in Rheinland-Pfalz

Wer vergibt EU-Fördermittel in Rheinland-Pfalz?
Bei den Fonds mit geteilter Mittelverwaltung das Land selbst. Es schreibt eigene Richtlinien und benennt die Bewilligungsstelle, häufig die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz oder ein Fachministerium. Nur die direkt verwalteten Programme laufen an Rheinland-Pfalz vorbei.
Kann ich ein EU-Programm aus einem anderen Bundesland nutzen?
Bei den Landesprogrammen nicht. Sie sind an das Land gebunden, das sie ausschreibt, und verlangen in aller Regel einen Sitz oder ein Vorhaben vor Ort. Direkt verwaltete EU-Programme kennen diese Grenze nicht.
Woran erkenne ich in Rheinland-Pfalz ein Programm mit EU-Geld?
An einem Hinweis auf Kofinanzierung in der Richtlinie, oft mit dem Kürzel des Fonds im Namen des Programms. Beantragt wird trotzdem bei der Stelle, die in Rheinland-Pfalz zuständig ist.

Quellen

Diese Adressen stehen in den Programmdatensätzen auf dieser Seite. Verbindlich ist immer die Richtlinie beim Fördergeber, nicht unsere Zusammenfassung.

Ob am Ende EU-Geld drinsteckt, merkst du meist erst im Bescheid. Wichtig ist vorher nur, dass du bei der richtigen Stelle landest. Genau das sortiert der Check.