Förderung als Zuschuss für Digitalisierung
Alle Zuschüsse, Kredite und Prämien rund um Digitalisierung. Von der KfW über Landesbanken bis zu kommunalen Töpfen.
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Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG - Digital)
Zuschuss für Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen inklusive Handwerk. Gefördert werden Beratungsprojekte zur Analyse von Digitalisierungspotenzialen, Implementierungsprojekte für Organisations- und Prozessinnovationen sowie begleitende Mitarbeiterschulungen. Der Höchstfördersatz beträgt 50 Prozent, maximal 50.000 Euro für Beratung, 250.000 Euro für Implementierung und 50.000 Euro für Schulung.
Förderprogramm Drohnen und Flugtaxis (Innovative Luftmobilität)
Gefördert wurden Forschung, Entwicklung und Nutzung ziviler unbemannter Luftfahrtsysteme, darunter Logistikanwendungen, autonome Flugsteuerung, Verkehrsmanagementsysteme sowie Einsätze im Rettungs- und Katastrophenschutz. Studien wurden mit bis zu 100.000 Euro gefördert, schnell umsetzbare Vorhaben mit bis zu 500.000 Euro und Praxisanwendungen mit einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten mit bis zu 3 Millionen Euro. Die Antragstellung ist beendet.
Forschung und Entwicklung von Digitalen Testfeldern an Bundeswasserstraßen (DTW)
Gefördert wurden digitale Testfelder an Bundeswasserstraßen: Infrastruktur wie Fernsteuerzentralen, das Zusammenspiel digitaler Schifffahrtszeichen mit Bordsystemen, Testschiffe, Automatisierung von Navigation, Manöver und Schleusendurchfahrt, Assistenzsysteme, Sensorik, Software sowie rechtliche Bewertungen des autonomen Schiffsbetriebs. Die Förderintensitäten richteten sich nach Artikel 25 Absatz 5 AGVO. Die Antragstellung ist beendet.
Richtlinie zur Förderung des Austauschs bestehender GSM-R-Funkmodule gegen störfeste GSM-R-Funkmodule oder zum Einbau entsprechender Filter
Gefördert wurde der Austausch bestehender GSM-R-Funkmodule gegen störfeste Module oder der Einbau entsprechender Filter. Güter- und Schienenpersonennahverkehr erhielten 100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, der Schienenpersonenfernverkehr 90 Prozent, jeweils höchstens 5.184 Euro je Gerät bzw. 10.368 Euro bei zwei Modulen. Für Zulassungen und Gutachten waren im Härtefall bis zu 45.000 Euro möglich. Das Programm ist beendet.
Richtlinie zur Förderung der Ausrüstung von Schienenfahrzeugen mit Komponenten des Europäischen Zugsicherungssystems ERTMS und des automatisierten Bahnbetriebs (ATO)
Förderung der Ausrüstung von Schienenfahrzeugen mit ERTMS- und ATO-Komponenten für den Einsatz im Digitalen Knoten Stuttgart. First-of-Class-Fahrzeuge werden mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert, Serienfahrzeuge mit bis zu 50 Prozent. Für das Programm standen insgesamt 200 Millionen Euro bereit. Für Bestandsfahrzeuge außerhalb des Knotens Stuttgart gilt die separate ERTMS-Richtlinie der BAV.
eHealthSax - Digitalisierung im Gesundheitswesen Sachsen
eHealthSax förderte digitale Projekte zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Sachsen mit bis zu 80 Prozent Zuschuss. Antragsberechtigt waren ambulante, teilstationaere und stationaere Einrichtungen des Gesundheitswesens, Sozialversicherungsträger und juristische Personen in Kooperation mit medizinischen Einrichtungen. Gefördert wurden digitale Prozesse, patientenorientierte Anwendungen, Telemedizin und intersektorale digitale Netzwerke. Die Richtlinie ist zum 31. Dezember 2025 ausser Kraft getreten, Anträge sind nicht mehr möglich. Websites, Onlineshops und Onlinemarketing waren kein Fördergegenstand.
Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen
Der Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen förderte eingetragene Vereine und gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Niedersachsen, die seit mindestens einem Jahr ideelle, kulturelle, sportliche, ökologische oder soziale Zwecke verfolgen. Der Zuschuss betrug bis zu 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben, mindestens 3.500 und höchstens 10.000 Euro. Gefördert wurden IKT-Hardware, Software und Softwarelizenzen ab 5.000 Euro brutto sowie Verbesserungen der IT-Sicherheit. Nicht förderfähig waren Finanzierungskosten, Umsatzsteuer, Miete und Leasing, Personalkosten, Schulungen und Ersatzbeschaffungen. Anträge sind nicht mehr möglich.
DigitalPakt Schulen Mecklenburg-Vorpommern
Die Landesumsetzung des DigitalPakts Schule in Mecklenburg-Vorpommern förderte Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden, WLAN, Anzeige- und Arbeitsgeraete sowie nachrangig mobile Endgeraete ohne Smartphones. Die Förderhöhe ergab sich aus einem Sockelbetrag zwischen 40.000 und 75.000 Euro je nach Schulart plus 340 Euro je Schuelerin und Schueler, zuzueglich 10 Prozent Kofinanzierungszuschuss. Antragsberechtigt waren Schulträger öffentlicher Schulen und genehmigter Ersatzschulen. Die Antragsfrist endete am 31.12.2023. Websites, Onlineshops und Onlinemarketing waren kein Fördergegenstand.
Digitalprämie Berlin
Die Digitalprämie Berlin förderte Berliner KMU mit bis zu 249 Beschäftigten sowie Soloselbständige und Freiberufler mit bis zu 17.000 Euro Zuschuss, entsprechend 50 Prozent der zuwendungsfähigen Nettoausgaben. Gefördert wurden digitale Arbeits- und Produktionsprozesse wie Kassensysteme und Warenwirtschaft, IT-Sicherheit und Datensicherung sowie digitale Beratung und Qualifizierung. Websites, Onlineshops und Onlinemarketing gehoerten nicht zu den förderfähigen Positionen. Die Antragsfrist endete am 31.12.2023, Anträge sind nicht mehr möglich.
DigitalPakt Schule 2019 bis 2025
Der erste DigitalPakt Schule lief von 2019 bis 2025 und finanzierte digitale Netze, Anzeige- und Arbeitsgeraete sowie nachrangig mobile Endgeraete an Schulen. Umgesetzt wurde er über eigene Landesrichtlinien, Antragsteller waren die Schulträger. Der Bilanzbericht 2019 bis 2025 liegt vor, neue Anträge sind in diesem Pakt nicht mehr möglich. Nachfolger ist der DigitalPakt 2.0. Websites, Onlineshops und Onlinemarketing waren nie Fördergegenstand.
DIGI-Zuschuss Hessen
Nicht rückzahlbarer Zuschuss für Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler mit Betriebsstätte in Hessen. Gefördert wurden Anschaffungen von IKT-Hard- und Software, IT-Sicherheitsmaßnahmen sowie zugehoerige Leistungen wie Datenmigration und Mitarbeiterschulungen. Der Zuschuss betrug bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens 10.000 Euro, bei einem Mindestprojektvolumen von 4.000 Euro. Das Programm endete im Juni 2026, das Antragsportal ist geschlossen und weitere Aufrufe sind nicht geplant. Nur im Losverfahren ausgewählte Unternehmen können innerhalb der gesetzten Fristen noch einreichen.
Thüringen-Invest
Thüringen-Invest förderte Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen in Thüringen, einschließlich Digitalisierungsinvestitionen. Eine Antragstellung ist in diesem Programm nicht mehr möglich. Nachfolger für die Förderperiode 2021 bis 2027 ist InnoInvest, das ebenfalls auf KMU mit innovativen Investitionen zielt. Details zu Förderhöhe und Fördersatz sind der Richtlinie zu entnehmen. Standard-Websites, Onlineshops und Onlinemarketing waren kein eigenständiger Fördergegenstand.
Digitalisierungsprämie Plus Baden-Württemberg
Die Digitalisierungsprämie Plus war die Digitalisierungsförderung des Landes Baden-Württemberg mit einer Zuschussvariante für kleinere Vorhaben bis 15.000 Euro und einer Darlehensvariante mit Tilgungszuschuss für Vorhaben von 15.000 bis 100.000 Euro. Das Programm ist zum 30.06.2025 ausgelaufen, die Landesförderung ist seit dem 01.07.2025 in das Darlehensprogramm Digitalisierungsfinanzierung der L-Bank integriert. Bemerkenswert für Website-Suchende: Die Erstellung oder Optimierung einer Website ohne gleichzeitige Integration in weitere betriebliche Ablaeufe sowie übliche Onlinemarketing-Maßnahmen wie Bannerwerbung, Suchmaschinenoptimierung und Videos waren ausdrücklich ausgeschlossen.
BITT-Technologieberatung Rheinland-Pfalz (Zuschuss 138)
Die Beratungsförderung für Innovation, Technologietransfer und Technologieberatung in Rheinland-Pfalz bezuschusste externe Technologieberatung mit maximal 500 Euro je Tagewerk. Das Programm ist Ende 2025 ausgelaufen und wurde in das neue Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz überführt, das Innovation und Wissenstransfer weiter als Beratungsfelder abdeckt. Anträge nach der alten Verwaltungsvorschrift sind nicht mehr möglich.
Digital Jetzt - Investitionsförderung für KMU
Digital Jetzt war das große Investitionszuschussprogramm des Bundes für die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen mit den Modulen Investition in digitale Technologien und Investition in die Qualifizierung der Beschäftigten. Die Förderrichtlinie war bis zum 31.12.2023 befristet, das Programm ist seitdem ausgelaufen; das Antragsportal wurde zum 31.03.2026 abgeschaltet. Neue Anträge sind nicht mehr möglich. Reine Websites, Standard-Onlineshops und Onlinemarketing gehoerten nie zu den förderfähigen Investitionen.
Digitalbonus.Niedersachsen innovativ
Der Digitalbonus.Niedersachsen innovativ förderte IKT-Hardware, Software und Lizenzen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen sowie IT-Sicherheit in Kombination mit weiteren Investitionen. Kleine Unternehmen erhielten bis zu 35 Prozent, mittlere bis zu 20 Prozent, der Zuschuss lag zwischen 3.000 und 50.000 Euro. Ausdrücklich nicht förderfähig waren IKT-Grundausstattung, Personalkosten, Umsatzsteuer, Leasing, Schulungen, Bueroanwendungen, Ersatzbeschaffungen und Onlinemarketing. Die Richtlinie ist mit Ablauf des 31.12.2025 ausser Kraft getreten.
Investitionsprogramm Landwirtschaft des BMEL
Bundesprogramm für Investitionen in moderne, umwelt- und klimaschonende Landtechnik und digitale Lösungen. Das Programm ist offiziell abgeschlossen. Seit dem 31. Dezember 2024 werden keine Auszahlungen mehr vorgenommen und es werden keine neuen Bewilligungen mehr erteilt.
Energieeffizienz-Programm für Unternehmen Stuttgart
Das Programm förderte Energieeffizienz in Stuttgarter Unternehmen in drei Modulen: Initialberatung für KMU mit bis zu 80 Prozent der Netto-Beratungskosten, Detailberatung als Ergänzung zur BAFA-Förderung mit weiteren 10 Prozent und maximal 750 Euro sowie Umsetzungsförderung für investive Maßnahmen mit mindestens 25 Prozent Energie- oder CO2-Einsparung. Das Programm lief zum 31. Dezember 2025 aus.
Innovations-Wettbewerb Digitales Hessen (EFRE)
Wettbewerbliche Förderung digitaler Innovationsprojekte aus EFRE-Mitteln in den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistung, Gesundheit, Wohnen und Leben, Mobilität, Energie sowie Kunst und Kultur. Die Fördermittelausstattung betrug bis zu 300.000 Euro pro Projekt. Einreichungen sind nicht mehr möglich.
InnoTeam
Förderung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in gemeinsamen Innovationsteams, finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen. Wegen der auslaufenden Förderperiode 2014 bis 2020 werden keine Anträge mehr angenommen. Im aktuellen ESF-Plus-Zeitraum wird die Förderung von InnoTeams über das MINT-Fachkräfteprogramm fortgeführt.
InnoExpert
Förderung der Einstellung und Beschäftigung von hochqualifiziertem Personal in sächsischen Unternehmen, finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen. Aufgrund der auslaufenden ESF-Förderperiode 2014 bis 2020 können keine Anträge mehr angenommen werden. Für den aktuellen ESF-Plus-Zeitraum verweist die SAB auf die Förderung von Innovationsassistentinnen und InnoManagerinnen.
Digitalprämie Berlin
Anteilsfinanzierung von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Netto-Ausgaben, maximal 17.000 Euro, für Digitalisierungsvorhaben Berliner KMU und Soloselbständiger. Gefördert wurden digitale Arbeits-, Produktions- und Managementprozesse, die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit sowie digitale Beratung und Qualifizierung. Für das Programm können keine Zuschüsse mehr beantragt werden.
Digitalisierungsprämie Plus - Zuschussvariante
Direkter Zuschuss von 30 Prozent, maximal 3.000 Euro, für Digitalisierungsvorhaben mittelständischer Unternehmen in Baden-Württemberg bei zuwendungsfähigen Ausgaben zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Gefördert wurden die Digitalisierung von Produktion, Prozessen, Produkten und Dienstleistungen sowie die Erhöhung der IKT-Sicherheit. Das Programm ist zum 30.06.2025 ausgelaufen und wurde in das Darlehensprogramm Digitalisierungsfinanzierung überführt.
Horizont 2020 (Horizon 2020)
Horizont 2020 war das EU-Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm von 2014 bis 2020 mit einem Budget von knapp 80 Milliarden Euro. Das Programm ist beendet, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Nachfolger ist Horizont Europa. Informationen zu abgeschlossenen Projekten und Ergebnissen bleiben über das Horizon-Dashboard und die archivierte Programmseite abrufbar.
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