Förderprogramme für Bildung
Alle Zuschüsse, Kredite und Prämien rund um Bildung. Von der KfW über Landesbanken bis zu kommunalen Töpfen.
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Bildungscoaches (bilden & beschäftigen Zuschuss)
ESF-gefördertes Programm, das hessischen Unternehmen, vor allem KMU, kostenfreie Beratung und Begleitung durch Bildungscoaches zur beruflichen Weiterbildung bietet. Unterstützt werden Kompetenzbewertung und die Planung von Qualifizierungsvorhaben für Personalverantwortliche und Beschäftigte. Wichtig: Unternehmen erhalten kein Geld und stellen keinen Antrag. Antragsteller sind ausschließlich Bildungsträger, die das Coaching-Angebot bereitstellen. Fördersatz und Höchstbetrag sind nicht öffentlich beziffert.
ESF Plus-Programm des Landes Bremen 2021 bis 2027
Programm der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Bremen und Bremerhaven, kofinanziert aus dem Europäischen Sozialfonds Plus in der Förderperiode 2021 bis 2027. Gefördert werden Projekte von Trägern für arbeitsmarktferne Zielgruppen, in den auf der Programmseite gezeigten Beispielen vor allem arbeitslose Frauen, Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte sowie Alleinerziehende. Die Vergabe erfolgt über Förderaufrufe, die Abwicklung über das Online-Portal VERA. Es handelt sich um eine Trägerförderung, nicht um eine direkte Förderung für Unternehmen oder Gründende.
Horizont Europa - Ausweitung der Beteiligung (Widening: Teaming, Twinning, ERA Chairs, Hop-on)
Die Säule Widening stärkt Forschungsstandorte in Ländern mit schwächerer Forschungsleistung. Zu den Maßnahmen zählen Teaming for Excellence (Aufbau oder Modernisierung von Exzellenzzentren), Twinning (Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit europäischen Spitzeninstitutionen), ERA Chairs, die European Excellence Initiative, die Hop-on Facility, Excellence Hubs, ERA Talents und COST-Netzwerke. Wichtig für deutsche Antragstellende: Deutschland zählt nicht zu den Widening-Ländern, deutsche Einrichtungen können sich daher nur als fortgeschrittene Partnerinstitution beteiligen, nicht selbst als Begünstigte einer Widening-Maßnahme auftreten.
Junges Wohnen - Mietwohnungsneubau für Studierende und Auszubildende (Brandenburg)
Landesprogramm Brandenburgs aus dem Bund-Länder-Programm Junges Wohnen für den Neubau von Mietwohnungen für Studierende und Auszubildende. Es steht in der Programmuebersicht der ILB im Bereich Neubau. Förderart, Beträge und Bindungsfristen sind auf der Übersichtsseite nicht beziffert und stehen in der Förderrichtlinie. Der Antrag läuft über die ILB. Für Auskuenfte nennt die ILB die Wohnungsbaunummer 0331 660-1322.
Qualifizierung Plus (Q+)
Landesprogramm zur Förderung niedrigschwelliger Qualifizierungsmaßnahmen für marktferne Personen in Berlin. Schwerpunkte sind berufsfachliche Kompetenzen, digitale und gesundheitliche Kompetenzen sowie Grundbildung wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Die Umsetzung läuft über die zgs consult GmbH, konkrete Förderbeträge oder Fördersaetze veröffentlicht die Senatsverwaltung auf der Programmseite nicht.
STARK - Stärkung der Transformation in den Kohleregionen
STARK fördert nicht-investive Projekte zur Strukturstärkung in den Kohleregionen, betroffen sind unter anderem Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die novellierte Richtlinie vom 13. August 2024 umfasst zwölf Förderkategorien, darunter Vernetzung, Wissens- und Technologietransfer, Beratung, Qualifikation, Planungskapazitäten, Außenwirtschaft, Stärkung unternehmerischen Handelns und Transformationstechnologien. Gefördert wird mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Achtung: Die BAFA-Programmseite nennt keine Förderquote und keinen Höchstbetrag, die konkrete Höhe haengt von Förderkategorie und beihilferechtlicher Grundlage ab und ist der Förderrichtlinie zu entnehmen.
Aufbauprogramm Wärmepumpe (BAW)
Das Programm förderte die Teilnahme von Beschäftigten an Kurzschulungen und fachpraktischen Coachings zum Thema Wärmepumpen im Gebäudebestand mit 90 Prozent der Kosten, maximal 250 Euro pro Person und Schulungstag beziehungsweise 500 Euro pro Coaching, insgesamt höchstens 5.000 Euro pro Antragsteller. Die Antragsfrist endete am 30. September 2025, das Programm ist geschlossen.
Ausschreibung politische Bildung zu linker Gewalt, Radikalisierung und Extremismus
Die bpb förderte mit dieser Ausschreibung Bildungsprojekte zu linker Gewalt, Radikalisierung und Extremismus, etwa digitale Formate, Seminare, Social-Media-Kampagnen und historisch-politische Angebote. Je Projekt waren bis zu 100.000 Euro für projektbezogene Personal- und Sachkosten möglich, Stammpersonal und Investitionen waren ausgeschlossen. Das Verfahren lief zweistufig über Projektskizze und ausführlichen Antrag, für den ausführlichen Antrag gab es eine Aufwandspauschale von 500 Euro. Die Ausschreibung ist seit dem 31. Maerz 2023 geschlossen, der Förderzeitraum endete am 31. Dezember 2024.
Bau- und Ausstattungsinvestitionen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung (KIP II - Bildung - Kita U6)
Zuschuss für Investitionen zur qualitativen Verbesserung und Erhaltung von Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege für Kinder bis zum Schuleintritt. Die Zuwendung betrug bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, grundsaetzlich maximal 100.000 Euro je Kindertagesstätte und 10.000 Euro je Kindertagespflegestelle. Das Programm ist ausgelaufen.
Beratungsprogramm Existenzgründung Rheinland-Pfalz
Früherer Zuschuss zu Beratungskosten für Existenzgründer und Nachfolger in Rheinland-Pfalz. Gefördert wurden bis zu 50 Prozent der Beratungskosten, höchstens 400 Euro pro Tagewerk bei maximal sechs Tagewerken. Ein Tagewerk umfasste mindestens acht Beratungsstunden inklusive Vor- und Nachbereitung und Fahrzeit. Das Programm lief zum 31.12.2025 aus und wurde durch das neue Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz ersetzt, neue Anträge werden nicht mehr angenommen.
Berliner Startup-Stipendium (ESF+)
Monatliches Stipendium von bis zu 2.500 Euro je Person für technologieorientierte Gründerinnen und Gründer, die ihre Geschäftsidee über eine Hochschule oder ein Gründerzentrum zur Marktreife entwickeln. Die Projektlaufzeit beträgt mindestens 6 Monate und höchstens 3 Jahre. Die IBB weist auf der Programmseite ausdrücklich aus, dass die Antragstellung beendet ist und keine Anträge mehr eingereicht werden können.
Berufliche Weiterbildung - individuell berufsbezogene Weiterbildung (Weiterbildungsscheck)
Zuschuss zu individuellen berufsbezogenen Weiterbildungen für Beschäftigte mit Wohnsitz in Sachsen. Gefördert werden 50 Prozent der Weiterbildungskosten, bei geringfügig Beschäftigten 80 Prozent, maximal 4.500 EUR. Wegen der Haushaltslage wurden im Doppelhaushalt 2025/2026 keine weiteren Mittel bereitgestellt, die Förderung ist derzeit ausgesetzt.
Bildungsprämie (Prämiengutschein und Spargutschein)
Die Bildungsprämie unterstützte Erwerbstätige mit kleinem Einkommen bei den Kosten einer beruflichen Weiterbildung durch Prämiengutscheine und den Spargutschein. Der letzte Prämiengutschein wurde am 31.12.2021 ausgegeben, die Abrechnung durch Weiterbildungsanbieter beim Bundesverwaltungsamt war bis spätestens 31.12.2022 möglich. Das Programm ist damit beendet, an seine Stelle treten unter anderem der Bildungsgutschein, die Weiterbildungsförderung Beschäftigter und das Aufstiegs-BAföG.
Bildungsprämie (Prämiengutschein)
Die Bildungsprämie war ein Bundesprogramm, das Erwerbstätigen mit kleinem Einkommen einen Prämiengutschein für die Kosten einer Weiterbildung gab. Das Programm ist beendet: Der letzte Prämiengutschein wurde am 31. Dezember 2021 ausgegeben, Abrechnungen der Anbieter waren nur noch bis 31. Dezember 2022 möglich. Neue Anträge sind nicht mehr möglich. Der Bund verweist stattdessen auf direkte Förderprogramme wie Aufstiegs-BAföG und die Weiterbildungsförderung der Agentur für Arbeit sowie auf steuerliche Entlastungen.
Bildungsprämie (Prämiengutschein)
Die Bildungsprämie war ein Bundesprogramm zur Förderung individueller berufsbezogener Weiterbildung von Erwerbstaetigen mit niedrigerem Einkommen. Mit dem Prämiengutschein übernahm der Staat die Haelfte der Weiterbildungskosten, höchstens 500 Euro. Ergänzend gab es den Spargutschein, mit dem nach dem Vermögensbildungsgesetz angespartes Guthaben ohne Verlust der Arbeitnehmersparzulage für Weiterbildung genutzt werden konnte. Nach 13 Jahren endete die Gutscheinausgabe am 31. Dezember 2021. Einen direkten Nachfolger auf Bundesebene gibt es nicht.
Bildungsprämie des Bundes (Prämiengutschein)
Die Bildungsprämie war ein Prämiengutschein des Bundes, mit dem Erwerbstaetige einen Teil der Kosten einer individuellen beruflichen Weiterbildung erstattet bekamen. Das Programm ist ausgelaufen: Der letzte Prämiengutschein wurde am 31. Dezember 2021 ausgegeben, die Abrechnung durch Weiterbildungsanbieter beim Bundesverwaltungsamt endete am 31. Dezember 2022. Neue Anträge sind nicht mehr möglich. An die Stelle der Bildungsprämie treten heute vor allem der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit und die Weiterbildungsprogramme der Bundesländer.
Bundesförderung Aufbauprogramm Wärmepumpe (BAW) - Qualifizierung Handwerk (ausgelaufen)
Das Aufbauprogramm Wärmepumpe förderte die Teilnahme an Kurzschulungen und fachpraktischen Coachings rund um den Einbau von Wärmepumpen. Antragsberechtigt waren Handwerksunternehmen der Gewerke Sanitär, Heizung, Klima, Elektrotechnik, Schornsteinfeger und Kälte-Klima, Planungsunternehmen für technische Gebäudeausrüstung sowie Unternehmen, die Energieberatungen anbieten. Reisekosten waren nicht förderfähig. Eine Antragstellung war nur bis zum 30.09.2025 möglich, bereits bewilligte Vorhaben werden weiter abgewickelt.
DigitalPakt Schule 2019 bis 2025
Der erste DigitalPakt Schule lief von 2019 bis 2025 und finanzierte digitale Netze, Anzeige- und Arbeitsgeraete sowie nachrangig mobile Endgeraete an Schulen. Umgesetzt wurde er über eigene Landesrichtlinien, Antragsteller waren die Schulträger. Der Bilanzbericht 2019 bis 2025 liegt vor, neue Anträge sind in diesem Pakt nicht mehr möglich. Nachfolger ist der DigitalPakt 2.0. Websites, Onlineshops und Onlinemarketing waren nie Fördergegenstand.
DigitalPakt Schulen M-V 2019 bis 2024
Nicht rückzahlbare Zuschüsse als Festbetragsfinanzierung für digitale Infrastruktur an Schulen: Netzwerkinfrastruktur und WLAN, Anzeige- und Interaktionsgeräte, digitale Arbeitsgeräte sowie mobile Endgeräte. Öffentliche Schulen erhielten einen Sockelbetrag von 40.000 bis 75.000 Euro plus 340 Euro je Schüler, Ersatzschulen 15.000 Euro plus 395 Euro je Schüler, jeweils zuzüglich 10 Prozent Landeskofinanzierung. Die Antragsfristen sind abgelaufen.
DigitalPakt Schulen Mecklenburg-Vorpommern
Die Landesumsetzung des DigitalPakts Schule in Mecklenburg-Vorpommern förderte Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden, WLAN, Anzeige- und Arbeitsgeraete sowie nachrangig mobile Endgeraete ohne Smartphones. Die Förderhöhe ergab sich aus einem Sockelbetrag zwischen 40.000 und 75.000 Euro je nach Schulart plus 340 Euro je Schuelerin und Schueler, zuzueglich 10 Prozent Kofinanzierungszuschuss. Antragsberechtigt waren Schulträger öffentlicher Schulen und genehmigter Ersatzschulen. Die Antragsfrist endete am 31.12.2023. Websites, Onlineshops und Onlinemarketing waren kein Fördergegenstand.
Digitalprämie Berlin
Anteilsfinanzierung von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Netto-Ausgaben, maximal 17.000 Euro, für Digitalisierungsvorhaben Berliner KMU und Soloselbständiger. Gefördert wurden digitale Arbeits-, Produktions- und Managementprozesse, die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit sowie digitale Beratung und Qualifizierung. Für das Programm können keine Zuschüsse mehr beantragt werden.
Hochschulprogramm der Otto Benecke Stiftung mit Betreuerstudierenden
Im Hochschulprogramm unterstützte die Otto Benecke Stiftung gemeinsam mit Betreuerstudierenden an bundesweit 26 Hochschulen Studieninteressierte und Studierende mit internationalem Hintergrund. Die Angebote umfassten Hilfen beim Studieneinstieg, bei der Organisation des Studienalltags und beim Ankommen in einer neuen Stadt sowie Hochschul- und Bibliotheksführungen, Lerngruppen und kulturelle Veranstaltungen. An einigen Standorten arbeiteten die Betreuerstudierenden mit Vertrauensdozentinnen und -dozenten zusammen. Nach Angaben der Stiftung wird das Hochschulprogramm im Jahr 2026 vorerst nicht angeboten.
Jugendklimawettbewerb Niedersachsen
Nicht rückzahlbare Zuschüsse von 2.500 bis 200.000 Euro und 95 bis 100 Prozent Förderquote für nicht investive Projekte zu Klimaschutz und Klimaanpassung mit jungen Menschen bis 27 Jahren. Förderfähig sind unter anderem CO2-Minderung, Ressourcenschonung, Energieeinsparung, Verhaltensänderung, Mobilität, Mikroklima und Informationskampagnen. Eine Bewerbung ist derzeit nicht mehr möglich.
Kommunalinvestitionsförderung Schulen M-V
Nicht rückzahlbare Zuschüsse von in der Regel 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für Sanierung, Umbau, Erweiterung und ausnahmsweise Ersatzbau von Schulgebäuden einschließlich Sporthallen, Außenanlagen, Mensen und Werkstätten. Antragsberechtigt waren finanzschwache Kommunen. Das Programm ist ausgeschöpft.
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