Förderung als Zuschuss
Alle Programme der Art Zuschuss. Achte auf die Antragsreihenfolge, oft musst du vor der Beauftragung beantragen.
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Digitalbonus Thüringen
Zuschuss von bis zu 50 Prozent und maximal 15.000 Euro für die Digitalisierung von Betriebsprozessen, Produkten und Dienstleistungen sowie für IT-Sicherheit. Gefördert wurden Hardware, Software und externe Beratungsleistungen. Die zur Verfuegung stehenden Mittel sind infolge der regen Nachfrage ausgeschöpft, Anträge sind derzeit nicht möglich.
Aufbauhilfe RLP 2021 - Hausrat von Privathaushalten
Zuschuss zum Ersatz von Hausrat nach der Flutkatastrophe im Ahrtal und weiteren betroffenen Gebieten. Für die erste Person im Haushalt gab es bis zu 13.000 Euro, für die zweite Person 8.500 Euro und für jede weitere Person 3.500 Euro. Die Antragsfrist ist am 01.07.2026 abgelaufen.
Baukindergeld (KfW 424)
Zuschuss für den Ersterwerb selbst genutzten Wohneigentums durch Familien mit Kindern, in Höhe von 1.200 Euro pro Jahr je Kind unter 18 Jahren über maximal zehn Jahre, also bis zu 12.000 Euro je Kind. Die Einkommensgrenze lag bei 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen bei einem Kind plus 15.000 Euro je weiterem Kind. Gefördert wurden nur Vorhaben, bei denen die Baugenehmigung oder der notarielle Kaufvertrag zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Maerz 2021 datierte. Für Neuvorhaben ist das Programm seit dem 1. April 2021 geschlossen, die letzte Antragstellung für Altfaelle war laut KfW-Merkblatt 424 bis zum 31. Dezember 2023 möglich. Seitdem ist keine Antragstellung mehr möglich. Bestehende Bewilligungen laufen weiter: die Zuschussraten werden jährlich ausgezahlt, die weiteren neun Raten jeweils zum Monatsende desselben Monats wie die Erstauszahlung.
Richtlinie zur Förderung des Austauschs bestehender GSM-R-Funkmodule gegen störfeste GSM-R-Funkmodule oder zum Einbau entsprechender Filter
Gefördert wurde der Austausch bestehender GSM-R-Funkmodule gegen störfeste Module oder der Einbau entsprechender Filter. Güter- und Schienenpersonennahverkehr erhielten 100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, der Schienenpersonenfernverkehr 90 Prozent, jeweils höchstens 5.184 Euro je Gerät bzw. 10.368 Euro bei zwei Modulen. Für Zulassungen und Gutachten waren im Härtefall bis zu 45.000 Euro möglich. Das Programm ist beendet.
KfW 442 Solarstrom für Elektrofahrzeuge
Das Programm förderte das Gesamtpaket aus Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Ladestation an selbstgenutzten Wohngebäuden mit einem Investitionszuschuss von bis zu 10.200 Euro, sofern ein eigenes Elektroauto vorhanden oder verbindlich bestellt war. Antragsberechtigt waren ausschließlich Eigentümer selbstgenutzter Wohnhäuser, gewerbliche Antragsteller waren nie zugelassen. Das Budget war am ersten Antragstag im September 2023 innerhalb weniger Stunden ausgeschöpft. Laut NOW GmbH stehen für das Programm in Zukunft keine weiteren Fördermittel zur Verfuegung, die Förderrichtlinie lief bis 30.06.2024. Bereits erteilte Förderzusagen werden weiterhin ausfinanziert.
KfW 442 – Solarstrom für Elektrofahrzeuge
Investitionszuschuss von bis zu 10.200 Euro für das Gesamtpaket aus Ladestation, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher am selbstgenutzten Wohngebäude. Für Photovoltaikanlage und Speicher gab es leistungsabhängige Pauschalen, für die Ladestation feste Pauschalbeträge, dazu einen Innovationsbonus für bidirektionales Laden. Voraussetzung war ein bereits vorhandenes oder verbindlich bestelltes eigenes Elektroauto. Das Programm startete im September 2023 und war innerhalb weniger Stunden ausgeschöpft, die Richtlinie lief am 30.06.2024 aus. Es stehen keine weiteren Fördermittel zur Verfuegung, bereits erteilte Zusagen werden ausfinanziert. Als Ersatz bleiben die Einspeisevergütung nach EEG und Landesprogramme für Photovoltaik und Speicher.
Solarstrom für Elektroautos (KfW 442)
Investitionszuschuss von bis zu 10.200 Euro für das Gesamtpaket aus Ladestation, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher an selbstgenutzten Wohnhäusern, sofern ein eigenes Elektroauto vorhanden oder verbindlich bestellt war. Die Pauschalbeträge richteten sich nach Leistung von PV-Anlage und Speicher, für bidirektionales Laden gab es einen Innovationsbonus. Die Antragsphase ist beendet, das Programm befindet sich in der Umsetzung.
Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen
Der Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen förderte eingetragene Vereine und gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Niedersachsen, die seit mindestens einem Jahr ideelle, kulturelle, sportliche, ökologische oder soziale Zwecke verfolgen. Der Zuschuss betrug bis zu 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben, mindestens 3.500 und höchstens 10.000 Euro. Gefördert wurden IKT-Hardware, Software und Softwarelizenzen ab 5.000 Euro brutto sowie Verbesserungen der IT-Sicherheit. Nicht förderfähig waren Finanzierungskosten, Umsatzsteuer, Miete und Leasing, Personalkosten, Schulungen und Ersatzbeschaffungen. Anträge sind nicht mehr möglich.
DIGI-Zuschuss Hessen
Nicht rückzahlbarer Zuschuss für Digitalisierungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler mit Betriebsstätte in Hessen. Gefördert wurden Anschaffungen von IKT-Hard- und Software, IT-Sicherheitsmaßnahmen sowie zugehoerige Leistungen wie Datenmigration und Mitarbeiterschulungen. Der Zuschuss betrug bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens 10.000 Euro, bei einem Mindestprojektvolumen von 4.000 Euro. Das Programm endete im Juni 2026, das Antragsportal ist geschlossen und weitere Aufrufe sind nicht geplant. Nur im Losverfahren ausgewählte Unternehmen können innerhalb der gesetzten Fristen noch einreichen.
DIGI-Zuschuss Hessen
Nicht rückzahlbarer Zuschuss für Digitalisierungsmaßnahmen von KMU und freien Berufen in Hessen. Gefördert wurden die Digitalisierung von Produktions- und Arbeitsprozessen, die Verbesserung der IT-Sicherheit sowie die Anschaffung von IKT-Hard- und Software inklusive Migration und Schulungen. Die Förderphase endete im Juni 2026, weitere Förderaufrufe sind nicht vorgesehen.
Förderprogramm Klimaneutrale Antriebe - Ladeinfrastruktur
Beendet. München bezuschusste den Aufbau von Ladeinfrastruktur mit 40 Prozent der Nettokosten: bis 1.000 Euro je vorgeruestetem Stellplatz, bis 500 Euro je Normalladepunkt und bis 10.000 Euro je Schnellladepunkt. Beratungsleistungen wurden mit 80 Prozent bis 4.500 Euro gefördert. Der Stadtrat hat das Programm zum 2. Juli 2025 beendet, neue Anträge sind seither nicht mehr möglich. Ein Ersatz fehlt: Der Bundeszuschuss KfW 442 für private Wallboxen ist ebenfalls ausgelaufen, sodass in München derzeit weder Stadt noch Bund private Ladepunkte fördern.
Förderprogramm Klimaneutrale Antriebe der Landeshauptstadt München
München förderte Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Beratung: Fahrradanhänger mit 25 Prozent bis 250 Euro, Lastenräder bis 500 Euro, Lastenpedelecs bis 750 Euro, zwei- und dreirädrige Elektroleichtfahrzeuge der Klassen L1e bis L4e bis 750 Euro und drei- und vierrädrige der Klassen L5e bis L7e bis 3.000 Euro. Normale Pedelecs und E-Bikes waren ausgeschlossen. Für Inhaberinnen und Inhaber des München Pass verdoppelten sich Quote und Höchstbeträge. Der Stadtrat hat das Programm zum 2. Juli 2025 beendet.
Förderprogramm Dach- und Fassadenbegrünung Mainz
In Mainz wurden extensive und intensive Dachbegrünungen sowie bodengebundene Fassadenbegrünungen von Gebäuden und freistehenden Mauern im Stadtgebiet gefördert. Der Zuschuss betrug 50 Prozent der förderfähigen Kosten mit Höchstbeträgen zwischen 500 und 7.000 Euro je nach Maßnahme. Förderfähig waren Beratungskosten, Statikprüfung sowie Material- und Herstellungskosten. Antragsberechtigt waren private Grundstückseigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter, Vereine, Verbände und kleine und mittlere Unternehmen. Das Förderbudget ist ausgeschöpft, es werden keine weiteren Anträge angenommen.
Innovationsprämie (verdoppelter Bundesanteil am Umweltbonus)
Mit der 6. Förderrichtlinie zum Umweltbonus, in Kraft ab 8. Juli 2020, verdoppelte der Bund seinen Anteil an der Kaufprämie. Beim Neukauf eines reinen Elektrofahrzeugs zahlte der Bund 6.000 Euro bei einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro und 5.000 Euro darüber, bei Plug-in-Hybriden 4.500 beziehungsweise 3.750 Euro, jeweils zusätzlich zum Herstelleranteil. Zum 1. Januar 2023 wurde die Innovationsprämie mit der 9. Förderrichtlinie wieder abgesenkt und lief damit aus.
Aufbauprogramm Wärmepumpe (BAW)
Das Programm förderte die Teilnahme von Beschäftigten an Kurzschulungen und fachpraktischen Coachings zum Thema Wärmepumpen im Gebäudebestand mit 90 Prozent der Kosten, maximal 250 Euro pro Person und Schulungstag beziehungsweise 500 Euro pro Coaching, insgesamt höchstens 5.000 Euro pro Antragsteller. Die Antragsfrist endete am 30. September 2025, das Programm ist geschlossen.
Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie
Zuschuss von bis zu 50 Prozent für Beratungsleistungen zur Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz bei KMU und Kommunen. Je begleitetem Unternehmen oder je Kommune sind höchstens 10.000 Euro förderfähige Ausgaben und damit maximal 5.000 Euro Zuschuss möglich. Ein Projekt kann bis zu 20 Unternehmen oder Kommunen umfassen. Das einzige bislang veröffentlichte Antragsfenster lief vom 18.12.2025 bis 15.02.2026 und ist geschlossen; ein neuer Einreichungszeitraum ist nicht angekuendigt.
Solarstadt Kiel: Förderung von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen
Kiel förderte im Projekt Solarstadt Kiel die Anschaffung und Errichtung von Solaranlagen. Gefördert wurden unter anderem Voruntersuchungen mit bis zu 800 Euro, Einstiegsberatungen für Unternehmen mit bis zu 2.500 Euro, begleitende Bau- und Installationsarbeiten mit bis zu 5.000 Euro sowie die Installation von Photovoltaikanlagen. Für 2025 standen 225.000 Euro bereit. Die Ratsversammlung hat am 16. Oktober 2025 beschlossen, die Förderung im Haushaltsjahr 2026 auszusetzen. Neue Anträge können nicht eingereicht werden.
Berufliche Weiterbildung - individuell berufsbezogene Weiterbildung (Weiterbildungsscheck)
Zuschuss zu individuellen berufsbezogenen Weiterbildungen für Beschäftigte mit Wohnsitz in Sachsen. Gefördert werden 50 Prozent der Weiterbildungskosten, bei geringfügig Beschäftigten 80 Prozent, maximal 4.500 EUR. Wegen der Haushaltslage wurden im Doppelhaushalt 2025/2026 keine weiteren Mittel bereitgestellt, die Förderung ist derzeit ausgesetzt.
Weiterbildungsscheck Sachsen (individuell berufsbezogene Weiterbildung)
Der Weiterbildungsscheck Sachsen fördert individuelle berufsbezogene Weiterbildung von Erwerbstaetigen mit Hauptwohnsitz in Sachsen. Der Fördersatz beträgt regulaer 50 Prozent, für geringfuegig Beschäftigte 80 Prozent, höchstens 4.500 Euro pro Person. Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen darf höchstens 3.700 Euro betragen, die Gesamtausgaben der Weiterbildung müssen mindestens 700 Euro erreichen. Wichtig: Aufgrund der Haushaltslage im Freistaat Sachsen wurden im Doppelhaushalt 2025/2026 keine weiteren Mittel bereitgestellt. Die Förderung ist derzeit ausgesetzt, Anträge können nicht gestellt werden.
Umweltbonus für elektrisch betriebene Fahrzeuge
Die bundesweite Kaufprämie für Elektroautos wurde nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts vorzeitig gestoppt: seit dem 18. Dezember 2023, 0:00 Uhr, sind keine neuen Anträge mehr möglich. Zuletzt zahlte der Bund nach der 9. Förderrichtlinie 4.500 Euro bei einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro und 3.000 Euro darüber, jeweils zuzüglich Herstelleranteil; ab 1. September 2023 nur noch an Privatpersonen. Nachfolger ist die E-Auto-Förderung 2026.
Hessische Messeförderung (einzelbetriebliche Förderung)
Die hessische einzelbetriebliche Messeförderung bezuschusste hessische Unternehmen, die als Aussteller an Messen im In- und Ausland teilnahmen, mit 2.000 bis 4.000 Euro je Teilnahme und bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Zielgruppe waren KMU, Handwerks- und Kleinbetriebe sowie junge innovative Unternehmen. Die Fördermittel für 2026 sind ausgeschöpft und das Programm wird eingestellt, für 2027 und danach werden keine Anträge mehr bewilligt. Als Ersatz bleiben die hessischen Gemeinschaftsstände und Company Missions der Hessen Trade & Invest.
Berlin HeiztauschPLUS - Fördermodul Heizungsaustausch (ausgelaufen)
HeiztauschPLUS gewährte in Berlin Festbetragszuschüsse für den Austausch alter Heizungen: 1.000 Euro für Gasbrennwertkessel und effiziente Fernwärme-Hausstationen sowie 3.500 Euro für Wärmepumpen, Holzpellet- und Hackschnitzelkessel, Mini-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Brennstoffzellenheizungen. Für die Kopplung mit solarer Brauchwassererwärmung gab es 500 Euro, für solare Heizungsunterstützung oder eine Wärmepumpe 1.000 Euro. Seit dem 31.12.2021 können keine Anträge mehr gestellt werden. Das Land verweist auf das Programm Effiziente GebäudePLUS.
Digitalisierungsprämie Plus - Zuschussvariante
Direkter Zuschuss von 30 Prozent, maximal 3.000 Euro, für Digitalisierungsvorhaben mittelständischer Unternehmen in Baden-Württemberg bei zuwendungsfähigen Ausgaben zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Gefördert wurden die Digitalisierung von Produktion, Prozessen, Produkten und Dienstleistungen sowie die Erhöhung der IKT-Sicherheit. Das Programm ist zum 30.06.2025 ausgelaufen und wurde in das Darlehensprogramm Digitalisierungsfinanzierung überführt.
Digitalisierungsprämie Plus - Zuschussvariante
Ausgelaufener Zuschuss von 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 3.000 Euro, für Digitalisierungsvorhaben mittelständischer Unternehmen. Förderfähig waren Projektkosten zwischen 5.000 und 15.000 Euro für die Digitalisierung von Produktion, Prozessen, Produkten und Dienstleistungen sowie IKT-Sicherheit. Das Programm endete am 30. Juni 2025 und ging im neuen Darlehensprogramm Digitalisierungsfinanzierung auf.
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- BundeslandFörderung in BayernProgramme, Stellen und die LfA Förderbank Bayern.
- BundeslandFörderung in Baden-WürttembergProgramme, Stellen und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.
- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
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