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Förderprogramme für Mobilität in Nordrhein-Westfalen auf Ebene Kommune

Alle Programme für Mobilität auf Ebene Kommune. Programme anderer Ebenen lassen sich damit häufig kombinieren.

16 Programme gefunden

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KommuneZuschuss

Lastenrad-Förderung der Stadt Gladbeck

Der Rat der Stadt Gladbeck hat ein Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenfahrrädern und Lastenanhängern beschlossen. Der Zuschuss beträgt 30 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 650 Euro. Lastenanhänger werden zu den gleichen Konditionen gefördert. Angesprochen werden in Gladbeck ansässige kleine Unternehmen bis zwanzig Mitarbeitende, Vereine, Einrichtungen freier Träger und Privatleute.

bis 30 Prozent, maximal 650 Euro
Gladbeck
Stadt Gladbeck, Amt für Umwelt, Klima und Energie
KommuneZuschuss

Lastenrad-Förderantrag der Kreisstadt Unna

Die Kreisstadt Unna bezuschusst anteilig Lastenfahrräder sowie Lasten- und Kinderanhänger, um den Radverkehr im Stadtgebiet zu stärken. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, für Einkäufe sowie Kinder- und Lastentransporte auf das private Kraftfahrzeug zu verzichten. Anträge können seit dem 1. Oktober 2022 gestellt werden, die Förderung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2022. Ein Rechtsanspruch besteht nicht, die Bearbeitung erfolgt nach Eingangsdatum der Anträge.

Höhe je nach Vorhaben
Unna
Kreisstadt Unna
KommuneZuschuss

Förderprogramm KlimaPlus+ der Stadt Minden

Mit dem Programm KlimaPlus+ unterstützt die Stadt Minden private Haushalte bei Klimaschutzmaßnahmen, darunter klimafreundliche Mobilität, energetische Modernisierung, erneuerbare Energien und Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung. Die Stadt verfolgt das Ziel der Klimaneutralität bis 2045. Die Förderperiode 2026 ist geöffnet, die Antragsformulare stehen auf der städtischen Seite bereit. Ein Antrag auf Mittelreservierung ist bis zum 31. Dezember 2026 möglich.

Höhe je nach Vorhaben
Minden
Stadt Minden
KommuneZuschuss

Lastenrad-Förderung der Stadt Gladbeck

Der Rat der Stadt Gladbeck hat ein Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenfahrrädern und Lastenanhängern beschlossen. Damit setzt die Stadt ein Zeichen für Klimaschutz und Verkehrswende. Lastenräder werden bereits von Transport- und Logistikunternehmen sowie von Familien genutzt und eignen sich gut, um im innerstädtischen Verkehr Autofahrten zu ersetzen. Details zu Förderhöhe und Antragsweg regelt die städtische Förderrichtlinie.

Höhe je nach Vorhaben
Gladbeck
Stadt Gladbeck
KommuneSonstiges

Düsselpass

Mit dem Düsselpass können Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit geringem Einkommen ab dem vollendeten 15. Lebensjahr Vergünstigungen und Ermäßigungen in Anspruch nehmen. Diese gelten bei städtischen Ämtern und Instituten, den Tochtergesellschaften der Stadt und vielen Partnern aus Kultur, Wirtschaft und Sport. Die Stadt stellt den Pass seit 1997 aus, er ist kostenlos und persönlich. Wer Grundsicherung, Bürgergeld oder andere Sozialhilfeleistungen bezieht, erhält ihn automatisch ohne gesonderten Antrag.

Höhe je nach Vorhaben
Düsseldorf
Landeshauptstadt Düsseldorf
KommuneSonstiges

VRR-Semesterticket und NRW-Semesterticket

Regionale Semestertickets für Studierende in Nordrhein-Westfalen als Alternative zum Deutschlandsemesterticket. Das VRR-Semesterticket kostet 30,89 Euro pro Monat im Wintersemester 2025/2026 und 32,41 Euro im Sommersemester 2026. Das NRW-Semesterticket kostet 42,79 Euro beziehungsweise 44,31 Euro pro Monat. Welches Ticket ausgegeben wird, entscheidet die Hochschule; die Tickets sind nicht frei verkaeuflich und nicht monatlich kuendbar.

Höhe je nach Vorhaben
Nordrhein-Westfalen
Hochschulen in Nordrhein-Westfalen mit dem VRR
KommuneZuschuss

SchokoTicket

Regionales Schuelerticket im VRR für alle Schuelerinnen und Schueler unter 25 Jahren von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II. Als Selbstzahlerticket kostet es 47,25 Euro im Monat. Bei Anspruch auf Fahrtkostenübernahme gelten die in der Schuelerfahrkostenverordnung NRW festgelegten Eigenanteile von 14 Euro für das erste und 7 Euro für das zweite Kind. Selbstzahlende Familien erhalten für das dritte Kind 50 Prozent Geschwisterrabatt, ab dem vierten Vertrag ist das Ticket kostenlos.

Höhe je nach Vorhaben
Nordrhein-Westfalen
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Schulträger
KommuneSonstiges

SozialTicket im VRR (meinTicket)

Regional begrenztes Sozialticket im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr für den Wohnort oder den Kreis. Im Abonnement kostet es 43,80 Euro pro Monat, als Monatskarte 49,90 Euro. Es gilt rund um die Uhr in der jeweiligen Preisstufe A oder Kreis, aber nicht bundesweit. Wer bundesweit fahren will, wählt stattdessen das DeutschlandTicket Sozial für 53 Euro. Ausgegeben wird das Ticket als eTicket auf der Chipkarte meinTicket im KundenCenter der Verkehrsunternehmen.

Höhe je nach Vorhaben
Nordrhein-Westfalen
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
KommuneBeratung

STAWAG Förderung Ladeinfrastruktur-Check

Die STAWAG bezuschusst den Ladeinfrastruktur-Potenzialcheck mit 50 Prozent der Bruttokosten, maximal 1.000 Euro. Das Angebot richtet sich an Wohnungsgesellschaften, Wohnungseigentümergemeinschaften und Unternehmen. Per Lastgangmessung wird ermittelt, wie viel Leistung am Objekt verfügbar ist, wie viele Wallboxen technisch möglich sind, ob Netzverstärkung oder Lastmanagement noetig werden und welche Ausbaustufen wirtschaftlich sinnvoll sind. Die Förderung gilt im Postleitzahlengebiet 52. Es handelt sich um eine Beratungsförderung, nicht um einen Zuschuss zur Hardware.

bis 50 Prozent, maximal 1.000 Euro
Aachen
STAWAG Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG
KommuneZuschuss

STAWAG Zuschuss für Elektro-Motorroller und E-Lastenräder

Die Aachener Stadtwerke STAWAG fördern die Anschaffung von Elektro-Motorrollern und Elektro-Lastenrädern mit bis zu 200 Euro. Das Angebot gehoert zu den Förderprogrammen für Privatkunden und gilt im gesamten Postleitzahlengebiet 52. Antrag und Förderrichtlinie Elektromobilität werden ausgefuellt per E-Mail an die Energieberatung der STAWAG geschickt. Das Programm ist ein Beispiel dafuer, dass Stadtwerke eigene Zuschüsse zahlen, die neben den städtischen Programmen bestehen.

bis 200 Euro
Aachen
STAWAG Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG
KommuneZuschuss

Aachen faehrt elektrisch - Förderung von Ladeinfrastruktur

Die Stadt Aachen fördert den Aufbau von Ladeinfrastruktur mit festen Beträgen je Ladepunkt: 1.250 Euro für AC-Wallboxen bis 22 kW, 2.500 Euro für AC-Ladesäulen bis 22 kW, 20.000 Euro für DC-Ladesäulen ab 50 bis unter 150 kW und 50.000 Euro für HPC-Ladesäulen ab 150 kW. Die Gesamtförderung aller Fördergeber darf 80 Prozent der Netto-Gesamtkosten nicht überschreiten. Antragsberechtigt sind Unternehmen und gemeinnützige Träger mit Sitz, Filiale oder Niederlassung in Aachen, die öffentlich zugängliche Flächen bereitstellen, sowie solche, die Ladeinfrastruktur für die eigene Flotte ab vier Fahrzeugen aufbauen. Betreiber von Ladeinfrastruktur sind grundsaetzlich ausgeschlossen. Bis 2030 stehen jährlich 990.000 Euro bereit; seit dem 1. Januar 2026 gelten neue Förderrichtlinien. Einen Rechtsanspruch auf Förderung gibt es nicht.

bis 80 Prozent, maximal 50.000 Euro je Jahr
Aachen
Stadt Aachen
KommuneZuschussausgelaufen

Lastenradförderung der Stadt Köln

Belegte Antragsphase ist seit dem 12. September 2022 abgelaufen. Köln hat seit 2019 mehrfach Förderrunden für den Kauf von Lastenfahrrädern aufgelegt. In der belegten Runde standen 500.000 Euro bereit, die Antragsphase lief vom 22. August bis 12. September 2022. Antragsberechtigt waren private Kleinstunternehmen, Selbständige und Freiberufler, Vereine und Verbände, Einrichtungen in freier Trägerschaft sowie Privatpersonen mit Erstwohnsitz in Köln, die sich zu Gemeinschaften von mindestens drei Haushalten zusammenschlossen. Anträge aus Chorweiler, Kalk, Muelheim und Porz wurden bevorzugt behandelt. Fördersaetze und Höchstbeträge nennt die Pressemitteilung nicht. Ob aktuell eine neue Runde offen ist, zeigt der Kölner Förderwegweiser.

Höhe je nach Vorhaben
Koeln
Stadt Köln
KommuneZuschussausgelaufen

ELE Wallbox-Rabatt

Belegt ist nur das Programmjahr 2025. Der regionale Versorger ELE gewährte 2025 einen Rabatt von 300 Euro beim Erwerb einer ELE-Wallbox, Voraussetzung war die Neuanschaffung eines Elektroautos oder Plug-in-Hybrids. Der Wallbox-Rabatt gehoerte zu den jährlich neu aufgelegten ELE-Förderprogrammen, für die 2025 insgesamt 100.000 Euro bereitstanden. Ob ELE für 2026 ein Nachfolgeprogramm aufgelegt hat, ist nicht belegt: Die Seite ele.de ist für automatisierte Abrufe gesperrt, und die städtische Meldung bezieht sich ausschließlich auf 2025. Vor einer Beantragung sollten die aktuellen Konditionen direkt bei ELE erfragt werden.

bis 300 Euro je Jahr
Gelsenkirchen
Emscher Lippe Energie GmbH (ELE), Gelsenkirchen
KommuneZuschussausgelaufen

Förderung von Lastenrädern und Fahrradanhaengern in Essen

Budget 2025 ausgeschöpft, Antragstellung derzeit nicht möglich. Essen förderte ab dem 10. April 2025 die Anschaffung neuer Lastenräder mit einer Basis-Förderung von 30 Prozent des Anschaffungspreises, maximal 800 Euro je Lastenrad und 200 Euro je Fahrradanhaenger. Zusätzlich gab es einkommensabhängig entweder einen Familien-Bonus von bis zu 1.200 Euro oder einen Bonus für Leistungsbeziehende von 1.200 Euro, insgesamt höchstens 75 Prozent der Anschaffungskosten. Das Gesamtbudget lag bei 50.000 Euro pro Jahr und wurde für 2025 ausgeschöpft. Konditionen für 2026 sind noch nicht veröffentlicht; die Stadt verweist auf Rückfragen beim Team Lastenradförderung. Die Förderung ist Teil des Klimaschutzplans SECAP.

bis 30 Prozent, maximal 2.000 Euro je Jahr
Essen
Stadt Essen
KommuneZuschussausgelaufen

Lastenradförderung der Stadt Dortmund im Rahmen der Aktion Lappenlos

Einmalaktion aus dem Jahr 2021, seit Erschöpfung des Topfes beendet. Dortmund zahlte im Rahmen der Aktion Lappenlos einen pauschalen Zuschuss von 1.000 Euro je bewilligtem Antrag für den Neukauf eines E-Lastenrads. Die Förderung war an eine autofreie Woche mit Erfahrungsbericht gebunden. Finanziert wurde sie aus dem Preisgeld von 25.000 Euro für die Auszeichnung Klimaaktive Kommune 2021; das reichte für rund 25 Förderungen. Die Richtlinie trat am 15. Dezember 2021 in Kraft. Wichtig: Die verlinkte Richtlinie ist auf dortmund.de nicht mehr abrufbar (Stand August 2026), die Angaben sind daher nicht gegenprüfbar. Eine Neuauflage ist nicht bekannt; gewerblichen Kaeufern bleibt die BAFA-Förderung des Bundes.

bis 1.000 Euro
Dortmund
Stadt Dortmund, UmsteiGERN-Kampagne
KommuneZuschussausgelaufen

Förderung privater Ladestationen im Programm Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten

Derzeit ausgesetzt. Düsseldorf förderte im Programm Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten die Anschaffung privater Ladeeinrichtungen. Nach Angaben der Stadtwerke Düsseldorf können neue Anträge für die Förderung privater Ladestationen derzeit nicht gestellt werden, weil die Stadt Richtlinie und Förderbedingungen überarbeitet. Bereits bewilligte oder fristgerecht eingereichte Anträge bleiben gültig. Konkrete Fördersaetze und Höchstbeträge sind in keiner erreichbaren Quelle mehr belegt und deshalb hier nicht angegeben; die Stadt will die neuen Konditionen nach Abschluss der Überarbeitung veröffentlichen.

Höhe je nach Vorhaben
Duesseldorf
Landeshauptstadt Düsseldorf, Umweltamt

Was kommunale Förderung bei Mobilität bedeutet

Städte, Landkreise und Stadtwerke legen eigene Töpfe auf, meist klein, oft schnell ausgeschöpft und fast nie zentral gemeldet. Dafür fördern sie regelmäßig Dinge, die in keinem Landes- und keinem Bundesprogramm vorkommen, und die Wege sind kurz.

Wo der Antrag landet
Über die Stadt oder den Landkreis, häufig über ein Fachamt, oder direkt über den örtlichen Energieversorger. Ein zentrales Portal gibt es nicht, oft reicht ein Formular oder ein Anruf.
Woran du sie erkennst
An der Region: steht dort ein Ortsname statt eines Landes, ist es kommunal. Im Träger stehen dann eine Stadt, ein Landkreis oder Stadtwerke.
Der häufigste Irrtum
Diese Ebene ganz zu überspringen, weil die Beträge klein wirken. Kommunale Zuschüsse lassen sich oft mit Bund und Land kombinieren und sind der Teil, den fast alle liegen lassen.

Häufige Fragen zu Mobilität auf Ebene Kommune

Warum finde ich kommunale Programme so schlecht?
Weil sie selten in eine zentrale Datenbank gemeldet werden und sich häufig ändern. Auch unser Verzeichnis kennt nur, was öffentlich dokumentiert ist. Der zuverlässigste Weg bleibt der direkte Anruf bei Stadt und Stadtwerken.
Kann ich kommunale Förderung mit Bundesförderung kombinieren?
Oft ja, das ist sogar der Regelfall. Aber dieselben Kosten dürfen nicht zweimal gefördert werden, und manche Bundesprogramme rechnen kommunale Zuschüsse gegen. Prüfe in beiden Richtlinien den Abschnitt zur Kumulierung.

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