Förderprogramme für Energie
Alle Zuschüsse, Kredite und Prämien rund um Energie. Von der KfW über Landesbanken bis zu kommunalen Töpfen.
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EEG-Marktprämie für Photovoltaik in der Direktvermarktung
Statt der festen Einspeisevergütung können Betreiber ihren Solarstrom über einen Direktvermarkter an der Boerse verkaufen und erhalten dazu die Marktprämie nach Paragraf 20 EEG. Die Marktprämie gleicht die Differenz zwischen dem anzulegenden Wert und dem Monatsmarktwert aus. Anlagen ab 100 Kilowatt installierter Leistung müssen den Strom verpflichtend direkt vermarkten. Voraussetzung ist unter anderem die Bilanzierung in einem eigenen Bilanz- oder Unterbilanzkreis für EEG-Strom.
EEG-Zahlungsanspruch für Deponiegas, Klärgas und Grubengas (§ 41 EEG 2023)
Für Strom aus Deponiegas gelten 7,46 ct/kWh bis 500 Kilowatt und 5,17 ct/kWh bis 5 Megawatt Bemessungsleistung. Für Klärgas gelten 5,93 ct/kWh bis 500 Kilowatt und 5,17 ct/kWh bis 5 Megawatt. Für Grubengas gelten 5,98 ct/kWh bis 1 Megawatt, 3,81 ct/kWh bis 5 Megawatt und 3,37 ct/kWh darüber, wobei das Grubengas aus Bergwerken des aktiven oder stillgelegten Bergbaus stammen muss. Alle Werte sinken seit dem 1. Januar 2024 jährlich um 1,5 Prozent.
EEG-Zahlungsanspruch für Güllekleinanlagen (§ 44 EEG 2023)
Die sogenannte Güllekleinanlage erhält 22 Cent pro Kilowattstunde bis 75 Kilowatt Bemessungsleistung und 19 Cent bis 150 Kilowatt. Bedingung ist, dass der Strom am Standort der Biogaserzeugungsanlage erzeugt wird, die installierte Leistung am Standort insgesamt höchstens 150 Kilowatt beträgt und im Kalenderjahresdurchschnitt mindestens 80 Masseprozent Gülle eingesetzt werden. Geflügelmist und Geflügeltrockenkot zählen nicht mit, überjähriges Kleegras bis zu 10 Masseprozent schon.
EEG-Zahlungsanspruch für Strom aus Biomasse bis 150 Kilowatt (§ 42 EEG 2023)
Für Strom aus Biomasse im Sinn der Biomasseverordnung, dessen anzulegender Wert gesetzlich bestimmt wird, gilt bis einschließlich einer Bemessungsleistung von 150 Kilowatt ein Wert von 12,67 Cent pro Kilowattstunde. Damit entfällt für kleine Biomasseanlagen die Pflicht zur Teilnahme an einer Ausschreibung. Für Strom aus Biomethan ist dieser Satz ausdrücklich nicht anwendbar. Bei Biogasanlagen über 100 Kilowatt greift zusätzlich die Begrenzung auf 45 Prozent Bemessungsleistung nach § 44b EEG.
EEG-Zahlungsanspruch für Strom aus Geothermie (§ 45 EEG 2023)
Für Strom aus Geothermie beträgt der anzulegende Wert 25,20 Cent pro Kilowattstunde und ist damit der höchste gesetzlich bestimmte Vergütungssatz im EEG. Seit dem 1. Januar 2024 sinkt der Wert jährlich um 0,5 Prozent für neu in Betrieb genommene Anlagen. Überschreitet die gemeldete installierte Geothermieleistung bundesweit erstmals 120 Megawatt, steigt die jährliche Degression ab dem Folgejahr auf 2 Prozent. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht den Ausbaustand jährlich nach dem 15. Dezember.
EEG-Zahlungsanspruch für Strom aus Wasserkraft (§ 40 EEG 2023)
Gesetzlich festgelegte Vergütung für Strom aus Wasserkraft, gestaffelt nach Bemessungsleistung: 12,03 ct/kWh bis 500 kW, 7,93 ct bis 2 MW, 6,07 ct bis 5 MW, 5,32 ct bis 10 MW, 5,13 ct bis 20 MW, 4,12 ct bis 50 MW und 3,37 ct darüber. Die Werte sinken seit dem 1. Januar 2024 jährlich um 0,5 Prozent. Auch Altanlagen von vor 2009 erhalten den Anspruch, wenn sie nach dem 31.12.2016 wasserrechtlich zugelassen ertüchtigt wurden; sie gelten dann als neu in Betrieb genommen.
EEG-Zahlungsanspruch für die Vergärung von Bioabfällen (§ 43 EEG 2023)
Anlagen, die Biogas aus getrennt erfassten Bioabfällen der Abfallschlüssel 20 02 01, 20 03 01 und 20 03 02 mit einem Anteil von durchschnittlich mindestens 90 Masseprozent erzeugen, erhalten 14,16 Cent pro Kilowattstunde bis 500 Kilowatt Bemessungsleistung und 12,41 Cent bis 20 Megawatt. Voraussetzung ist, dass die Vergärungsanlage unmittelbar mit einer Nachrotte der festen Gärrückstände verbunden ist und die nachgerotteten Gärreste stofflich verwertet werden.
EEW Modul 5 - Transformationspläne
Gefördert wird die Erstellung von Transformationsplänen, mit denen Unternehmen ihren Weg zur Treibhausgasneutralität planen und umsetzen. Die Abwicklung erfolgt nicht direkt beim BAFA, sondern über den Projektträger VDI/VDE Innovation und Technik GmbH. Achtung: Die BAFA-Seite verweist nur auf den Projektträger und nennt weder Fördersatz noch Höchstbetrag noch einen ausdrücklichen Programmstatus. Förderhöhe und aktuelle Verfügbarkeit bitte direkt beim Projektträger prüfen.
EFRE Baden-Württemberg 2021 bis 2027
Baden-Württemberg setzt den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über themenbezogene Förderaufrufe um, die regelmäßig neu veröffentlicht werden. Gefördert wurden zum Beispiel Forschungsinfrastruktur zur Lasertechnik mit rund 2 Millionen Euro und ein Robotik-Vorhaben mit rund 1 Million Euro. Ein Förderfinder auf der Programmseite zeigt, welche Förderungen in Frage kommen. Für 2026 läuft unter anderem der Projektaufruf Neues Europäisches Bauhaus II zur Wiederbelebung von Stadtvierteln.
EFRE Bayern 2021 bis 2027
Bayern erhält 577 Millionen Euro EU-Mittel aus dem EFRE für 2021 bis 2027, verteilt auf 17 Maßnahmen in drei Förderbereichen. Förderbereich 1 umfasst Innovation und Wettbewerbsfähigkeit (Forschungsinfrastruktur, Technologietransfer, KMU-Investitionen, überbetriebliche Bildungszentren, Internationalisierung, Beteiligungen), Förderbereich 2 Klima- und Umweltschutz (Energieeffizienz, Bioökonomie, Hochwasserschutz, grüne Infrastruktur, Flächenrecycling) und Förderbereich 3 strategische Technologien (STEP). 60 Prozent der Mittel fließen in strukturschwächere Regionen.
EFRE Berlin 2021 bis 2027
Berliner Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die Förderperiode 2021 bis 2027. Die Schwerpunkte sind Innovationen in KMU, CO2-Verringerung, städtische Mobilität, integrierte Stadtentwicklung und strategische Technologien (STEP). Das Land bewirtschaftet die EU-Mittel selbst und schreibt eigene Richtlinien, der Antrag geht deshalb an eine Berliner Stelle und nicht nach Brüssel. Je Förderangebot gelten eigene Richtlinien, eigene Antragsverfahren und eigene Projektauswahlkriterien.
EFRE Brandenburg 2021 bis 2027
Das Land Brandenburg erhält in der Förderperiode 2021 bis 2027 rund 846 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für ein wettbewerbsfähiges, innovatives und nachhaltiges Brandenburg. Gefördert werden Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen.
EFRE Bremen 2021 bis 2027
Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Land Bremen für die Förderperiode 2021 bis 2027, von der EU-Kommission am 17. Juni 2022 genehmigt. Es konzentriert sich auf zwei politische Ziele: ein wettbewerbsfähiges, intelligentes Europa über Innovation und KMU-Förderung sowie einen grünen, klimaneutralen Übergang mit Energieeffizienz, Klimaanpassung und städtischer Biodiversität. Gefördert werden unter anderem Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Stellen.
EFRE Hamburg 2021 bis 2027
Hamburger Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die Förderperiode 2021 bis 2027, von der EU-Kommission am 16. Juni 2022 genehmigt. Der Schwerpunkt liegt auf regionalen Innovationen und Klimaschutz, unter anderem Forschung zur Wasserstoffnutzung und zum Quantencomputing sowie Energieeffizienz öffentlicher Gebäude, insbesondere Gebäudeautomation an Schulen. Die IFB Hamburg handelt als zwischengeschaltete Stelle im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg.
EFRE Hessen 2021 bis 2027
Hessisches Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die Förderperiode 2021 bis 2027, von der Europäischen Kommission am 1. Juni 2022 genehmigt. Es folgt zwei politischen Zielen der EU, einem wettbewerbsfähigeren und intelligenteren Europa sowie einem grüneren Europa. Gefördert werden unter anderem der Aufbau von Forschungs- und Innovationskapazitäten an hessischen Forschungseinrichtungen und die Einführung fortschrittlicher Technologien in Unternehmen und KMU. Antragstellung und Projektbearbeitung laufen über ein Kundenportal der WIBank.
EFRE Mecklenburg-Vorpommern 2021 bis 2027
Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern für die Förderperiode 2021 bis 2027. Das Programm umfasst drei Handlungsfelder: ein wettbewerbsfähigeres und intelligenteres Europa durch innovativen wirtschaftlichen Wandel, einen grüneren CO2-armen Übergang zu einer CO2-neutralen Wirtschaft und ein bürgernäheres Europa durch nachhaltige integrierte Entwicklung. Das Land bewirtschaftet die Mittel selbst, der Antrag geht an eine Landesstelle.
EFRE Rheinland-Pfalz 2021 bis 2027
Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Rheinland-Pfalz für die Förderperiode 2021 bis 2027. Zu den Landesförderprogrammen unter diesem Dach gehören Maßnahmen zur Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation auf Grundlage der Innovationsstrategie RIS3.RP, die Implementierung betrieblicher Innovationen (IBI-EFRE) für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Effizienzsteigerung gewerblicher Unternehmen (EffInvest) zur Verringerung von Treibhausgasemissionen und Materialverbrauch. Anträge werden elektronisch über das EFRE-Kundenportal der ISB eingereicht.
EFRE Saarland 2021 bis 2027
Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Saarland für die Förderperiode 2021 bis 2027. Der EFRE soll zum wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt beitragen, indem er regionale Ungleichheiten ausgleicht. Er wird in geteilter Mittelverwaltung umgesetzt: das Land ist für die Umsetzung zuständig, die Europäische Kommission hat eine Aufsichtsfunktion. Alle Begünstigten werden von der Verwaltungsbehörde in einer öffentlichen Projektliste veröffentlicht.
EFRE Thüringen 2021 bis 2027
Thüringen erhält in der Förderperiode 2021 bis 2027 rund 1,088 Milliarden Euro aus dem EFRE. Das Programm hat sechs Prioritäten: Forschung, technologische Entwicklung und Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit von KMU, CO2-Emissionsreduktion, Klimaanpassung und Katastrophenresilienz, nachhaltiger Nahverkehr sowie nachhaltige Stadtentwicklung. Die Thüringer Aufbaubank verwaltet das Programm, Anträge laufen über das Online-Portal.
EFRE und JTF Nordrhein-Westfalen 2021 bis 2027
Nordrhein-Westfalen setzt EFRE und Just Transition Fund über themenbezogene Förderaufrufe um. Aktuell laufen unter anderem Grüne Gründungen.NRW für junge Unternehmen der Umweltwirtschaft, Produktives.NRW für das Rheinische Revier und das nördliche Ruhrgebiet, Zirkuläre Produktion, Klimaanpassung.Kommunen, Start-up Transfer.NRW, Circular Economy Circular Cities.NRW, Zukunft Umweltwirtschaft.NRW sowie Defence.Tech.NRW. Antragsberechtigt sind KMU, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kommunen.
EFRE und JTF Sachsen-Anhalt 2021 bis 2027
Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Fonds für einen gerechten Übergang (JTF) in Sachsen-Anhalt für die Förderperiode 2021 bis 2027. Unter diesem Dach liegen Landesprogramme wie Sachsen-Anhalt INNOVATIV und Sachsen-Anhalt DIGITAL sowie das Programm STARK für das Braunkohlerevier. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt ist als Landesförderbank die zentrale Anlaufstelle und Bewilligungsbehörde für den größten Teil der Landesförderung.
EFRE-Programm Baden-Württemberg 2021 bis 2027
Das EFRE-Programm Baden-Württemberg setzt die europäische Regionalpolitik im Land um und umfasst 278,9 Millionen Euro EU-Mittel bei einem Gesamtvolumen von 580,1 Millionen Euro. Die Prioritäten sind Zukunftstechnologien und Fachkräfte sowie Ressourcen und Klimaschutz, umgesetzt vor allem über den regionalen Wettbewerb RegioWin 2030. Antragsberechtigt sind je nach Förderrichtlinie Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und gemeinnützige Träger. Die konkreten Bedingungen, Fördersaetze und Fristen ergeben sich aus den einzelnen Landesrichtlinien, nicht aus dem Programm selbst.
EFRE-Programm Bayern 2021 bis 2027
Das EFRE-Programm Bayern setzt die europäische Regionalpolitik im Land um und umfasst 576,9 Millionen Euro EU-Mittel bei einem Gesamtvolumen von 1,205 Milliarden Euro. Schwerpunkte sind Forschung und Innovation, die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Klimaschutz und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Antragsberechtigt sind je nach Förderrichtlinie Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und gemeinnützige Träger. Die konkreten Bedingungen, Fördersaetze und Fristen ergeben sich aus den einzelnen Landesrichtlinien, nicht aus dem Programm selbst.
EFRE-Programm Berlin 2021 bis 2027
Das EFRE-Programm Berlin setzt die europäische Regionalpolitik im Land um und umfasst 680,0 Millionen Euro EU-Mittel bei einem Gesamtvolumen von 1,684 Milliarden Euro. Schwerpunkte sind Forschung und Innovation, Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sowie Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung. Antragsberechtigt sind je nach Förderrichtlinie Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und gemeinnützige Träger. Die konkreten Bedingungen, Fördersaetze und Fristen ergeben sich aus den einzelnen Landesrichtlinien, nicht aus dem Programm selbst.
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- BundeslandFörderung in Nordrhein-WestfalenProgramme, Stellen und die NRW.BANK.
- BundeslandFörderung in BayernProgramme, Stellen und die LfA Förderbank Bayern.
- BundeslandFörderung in Baden-WürttembergProgramme, Stellen und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.
- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
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