Förderprogramme für Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen
Diese Programme fördern Digitalisierung und sind in Nordrhein-Westfalen beantragbar. Bundesweite Programme sind mit drin.
143 Programme gefunden
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KI-Trainerinnen und KI-Trainer der Mittelstand-Digital Zentren
Die KI-Trainerinnen und KI-Trainer sind ein eigenes Angebot innerhalb der Mittelstand-Digital Zentren und richten sich an kleine und mittlere Unternehmen, die Kuenstliche Intelligenz einsetzen wollen. Sie sensibilisieren, qualifizieren und begleiten erste Anwendungsfaelle im Betrieb, zusammen mit Klima-Coaches und Fachexpertinnen. Das Angebot ist durch die Förderung des BMWE kostenfrei und anbieterneutral. Gefördert wird ausschließlich Wissenstransfer: Website, Onlineshop und Onlinemarketing werden nicht finanziert.
Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke
Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke gehoert zum bundesweiten Netzwerk Mittelstand-Digital und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert. Das thematische Zentrum arbeitet bundesweit zu digitalen Wertschöpfungsnetzwerken, Nachhaltigkeit und Kuenstlicher Intelligenz. Angeboten werden Informationsveranstaltungen, Workshops, Sprechstunden, Demonstrationszentren und begleitete Umsetzungsprojekte, jeweils kostenfrei und anbieterneutral. Es fliesst kein Geld an das Unternehmen: Website, Onlineshop und Onlinemarketing werden nicht bezahlt, können aber als Beratungsthema behandelt werden, soweit sie Teil eines Digitalisierungsvorhabens sind.
Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur
Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur gehoert zum bundesweiten Netzwerk Mittelstand-Digital und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert. Das thematische Zentrum arbeitet bundesweit zu Unternehmenskultur, Führung und Kuenstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag. Angeboten werden Informationsveranstaltungen, Workshops, Sprechstunden, Demonstrationszentren und begleitete Umsetzungsprojekte, jeweils kostenfrei und anbieterneutral. Es fliesst kein Geld an das Unternehmen: Website, Onlineshop und Onlinemarketing werden nicht bezahlt, können aber als Beratungsthema behandelt werden, soweit sie Teil eines Digitalisierungsvorhabens sind.
Mittelstand-Digital Zentrum Handel
Mittelstand-Digital Zentrum Handel gehoert zum bundesweiten Netzwerk Mittelstand-Digital und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert. Das bundesweite Branchenzentrum unterstützt Handelsunternehmen bei Digitalisierung, Onlinepraesenz und Innenstadtthemen. Angeboten werden Informationsveranstaltungen, Workshops, Sprechstunden, Demonstrationszentren und begleitete Umsetzungsprojekte, jeweils kostenfrei und anbieterneutral. Es fliesst kein Geld an das Unternehmen: Website, Onlineshop und Onlinemarketing werden nicht bezahlt, können aber als Beratungsthema behandelt werden, soweit sie Teil eines Digitalisierungsvorhabens sind. Für den Handel ist dies die relevanteste Anlaufstelle, wenn es um Onlineshop und digitale Kundenansprache geht, allerdings ausschließlich als Wissenstransfer, nicht als Investitionszuschuss.
Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück
Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück gehoert zum bundesweiten Netzwerk Mittelstand-Digital und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert. Das Zentrum betreut Unternehmen im Nordwesten, mit Schwerpunkten unter anderem im Agrarbereich und in der Cybersicherheit. Angeboten werden Informationsveranstaltungen, Workshops, Sprechstunden, Demonstrationszentren und begleitete Umsetzungsprojekte, jeweils kostenfrei und anbieterneutral. Es fliesst kein Geld an das Unternehmen: Website, Onlineshop und Onlinemarketing werden nicht bezahlt, können aber als Beratungsthema behandelt werden, soweit sie Teil eines Digitalisierungsvorhabens sind.
Erschwinglicher Telekommunikationsanschluss im Universaldienst
Seit dem Telekommunikationsgesetz 2021 gibt es einen Rechtsanspruch auf Versorgung mit Sprachkommunikation und einem schnellen Internetzugang zu einem erschwinglichen Preis. Die Bundesnetzagentur überwacht Verfügbarkeit und Preisentwicklung und veröffentlicht Grundsaetze zur Ermittlung erschwinglicher Preise. Verbraucher können die Versorgung auf Sprachkommunikationsdienste beschränken lassen. Damit ist der früher als Sozialtarif Telefon bekannte Ansatz in das Universaldienstrecht überführt worden. Konkrete Ermäßigungssaetze legt das Gesetz nicht fest.
Go-to-Market-Gutschein (Prototypenentwicklung von Start-ups)
Zuschuss des Landes NRW für die Entwicklung innovativer digitaler Produkte von der Geschäftsidee bis zum Prototyp. Gefördert werden 15.000 bis 35.000 Euro mit einer Förderquote von bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten. Antragsberechtigt sind nicht boersennotierte Kleinstunternehmen, deren Gründung höchstens drei Jahre zurückliegt. Über zwölf Monate ist eine Begleitung durch einen qualifizierten Coach und Mentor erforderlich.
Mittelstand Innovativ und Digital (MID) - MID-Gutscheine NRW
Die MID-Gutscheine fördern projektbezogene externe Unterstützung für Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen rund um Innovation und Digitalisierung. Es gibt drei Varianten: MID-Digitalisierung für die Umsetzung von Digitalisierungsthemen, MID-Analyse für Technologieanalysen bei Produkt-, Dienstleistungs- oder Fertigungsinnovationen und MID-Innovation für Forschung, Entwicklung und das Testen von Prototypen bis zur Markt- oder Einsatzreife. Anträge können jederzeit online gestellt werden.
ERP-Förderkredit Innovation (KfW 513, 514)
Der ERP-Förderkredit Innovation finanziert Innovationsvorhaben des Mittelstands in drei Stufen: Basisinnovationen, LevelUp-Innovationen und HighEnd-Innovationen mit KI-Bezug. Gefördert werden nicht nur Investitionen, sondern auch laufende Kosten wie Personal. Der Kreditbetrag beträgt maximal 7,5 Mio. Euro in Stufe 1 und bis zu 25 Mio. Euro in den Stufen 2 und 3, die Laufzeit liegt zwischen zwei und zehn Jahren. In den Stufen 2 und 3 gibt es zusätzlich einen Förderzuschuss von bis zu 5 Prozent des Kreditbetrags. Ein Mindestkreditbetrag besteht nicht, der Antrag läuft über einen Finanzierungspartner, nicht direkt bei der KfW.
Software Sprint - Förderung von Open-Source-Entwicklerinnen und -Entwicklern
Software Sprint fördert Forschungsprojekte von Open-Source-Entwicklerinnen und -Entwicklern. Die zweite Änderung der Richtlinie wurde im Bundesanzeiger vom 25. Juni 2026 veröffentlicht. Einreichungsstichtage sind der 30. November 2026, 2027, 2028 und 2029. Die Maßnahme läuft bis zum 30. November 2029.
Enterprise Europe Network Deutschland
Das Enterprise Europe Network ist das größte Netzwerk zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Internationalisierung und Innovation. Es arbeitet im Auftrag der Europäischen Kommission und umfasst mehr als 470 wirtschaftsnahe Mitgliedsorganisationen in über 50 Ländern. Angeboten werden EU-Beratung, Suche nach Geschäfts-, Technologie- und Forschungspartnern, Informationen zu EU-Förderprogrammen sowie Begleitung bei Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Beratung ist für Unternehmen kostenlos, Ansprechpartner gibt es in allen Bundesländern.
Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW)
Das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW bezuschusst externe Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen und Gründungen in Nordrhein-Westfalen. Der Zuschuss liegt zwischen 50 und 90 Prozent des Tagewerksatzes bei maximal acht Beratertagen, der förderfähige Tagessatz beträgt je nach Beratungsform 510 bis 918 Euro pro Beratertag. In der Regel werden 50 Prozent eines Tagewerksatzes mit maximal 510 Euro je Beratertag gefördert, bei Zirkelberatung bis zu 90 Prozent mit maximal 918 Euro. Beratungen zur Digitalisierung und zum digitalen Vertrieb sind über das Programm abbildbar, gefördert wird die Beratung, nicht die Umsetzung.
Mittelstand Innovativ & Digital (MID) - MID-Digitale Prozesse
MID-Digitale Prozesse fördert die Digitalisierung betrieblicher Ablaeufe in kleinen und mittleren Unternehmen in Nordrhein-Westfalen mit bis zu 15.000 Euro. Anders als die übrigen MID-Bausteine ist die Antragstellung nicht dauerhaft möglich, sondern nur im Rahmen zeitlich befristeter Förderaufrufe. Wer den Baustein nutzen will, sollte die aktuellen Aufrufe bei der NRW.BANK im Blick behalten.
Mittelstand Innovativ & Digital (MID) - MID-Assistent:in
Mit dem Baustein MID-Assistent:in fördert Nordrhein-Westfalen die Einstellung von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen, die Innovations- und Digitalisierungsprojekte im Unternehmen voranbringen. Unternehmen erhalten einen Lohnzuschuss von bis zu 48.000 Euro für eine Laufzeit von zwei Jahren. Das ist der richtige Baustein, wenn Digitalisierung und Onlinevertrieb dauerhaft im eigenen Haus aufgebaut statt eingekauft werden sollen. Der Antrag läuft über die NRW.BANK.
Mittelstand Innovativ & Digital (MID) - MID-Digitale Sicherheit
MID-Digitale Sicherheit richtet sich an Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, die sich gegen Cyberangriffe wappnen wollen. Gefördert werden Maßnahmen, die Sicherheitsluecken aufdecken und schließen, etwa systematische Analysen, Schulungen für Mitarbeitende sowie die Anschaffung von Software- und Hardwarelösungen. Der Zuschuss beträgt einheitlich 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 15.000 Euro. Für den Betrieb eines Onlineshops oder einer Kundenplattform ist das der passende Baustein, wenn es um Absicherung geht, nicht um Reichweite.
Mittelstand Innovativ & Digital (MID) - MID-Digitalisierung
MID-Digitalisierung ist der Digitalisierungsgutschein des Landes Nordrhein-Westfalen für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen. Über den Gutschein lassen sich externe Expertinnen und Experten für das eigene Digitalisierungsprojekt beauftragen, gefördert werden einheitlich 50 Prozent der förderfähigen Kosten bis maximal 15.000 Euro Zuschuss. Typische Projekte sind die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und der Aufbau digitaler Kundenschnittstellen. Der Antrag läuft über die NRW.BANK, die auch die Details zum förderfähigen Leistungsumfang veröffentlicht.
ERP-Förderkredit Digitalisierung
Der ERP-Förderkredit Digitalisierung finanziert Investitionen und Betriebsmittel für Digitalisierungsvorhaben von Unternehmen und Freiberuflern. Der Kredit deckt bis zu 100 Prozent des förderfähigen Finanzierungsbedarfs, maximal 7,5 Millionen Euro pro Vorhaben in Stufe 1 und maximal 25 Millionen Euro in den Stufen 2 und 3. In den Stufen 2 und 3 kommt ein ERP-Förderzuschuss von bis zu 200.000 Euro hinzu, den die KfW direkt auszahlt. Digitale Außendarstellung, Onlineshop und E-Commerce-Systeme sind als Digitalisierungsinvestition grundsaetzlich finanzierbar, der Antrag läuft über die Hausbank. Die Angaben stammen von der NRW.BANK als durchleitendem Förderinstitut.
INQA-Coaching
INQA-Coaching ist das Beratungsprogramm des Bundesarbeitsministeriums für kleine und mittlere Unternehmen, die den digitalen Wandel in ihrer Arbeitsorganisation bewaeltigen wollen. Gefördert wird ein Coaching zu Themen wie verzoegerte Digitalisierung, veraltete Prozesse und Fachkräftesicherung, das Programm übernimmt 80 Prozent der Kosten. Der Einstieg läuft über eine regionale INQA-Beratungsstelle, die den Bedarf prüft und den Beratungsschein ausstellt. Der Schwerpunkt liegt auf Prozessen und Arbeitsgestaltung, nicht auf Website oder Onlinemarketing als Selbstzweck.
Mittelstand-Digital Zentren
Die Mittelstand-Digital Zentren sind regionale Anlaufstellen für kleine und mittlere Unternehmen und das Handwerk zu allen Fragen der Digitalisierung. Angeboten werden Veranstaltungen, Workshops, Demonstratoren, Umsetzungsprojekte und Infomaterial, unter anderem zu digitalen Geschäftsmodellen, E-Commerce und digitaler Kundenansprache. Es fliesst kein Geld an das Unternehmen, dafuer sind saemtliche Angebote kostenfrei, weil das Netzwerk vom Bund finanziert wird. Bundesweit gibt es Zentren mit unterschiedlichen Branchen- und Themenschwerpunkten, die Angaben hier stammen vom Mittelstand-Digital Zentrum Bremen-Oldenburg als Beispiel eines Zentrums.
Beratungsförderung im Handwerk Nordrhein-Westfalen
Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert rund 110 Beratungsfachkräfte bei den Handwerkskammern und Innungen. Beraten wird zu Betriebswirtschaft, Digitalisierung und Innovation. Handwerksbetriebe und Gründungswillige erhalten die Beratung über ihre zuständige Kammer oder Innung. Konkrete Fördersätze oder Zuschussbeträge für die Betriebe werden auf der Landesseite nicht ausgewiesen, da das Land die Beratungsstellen und nicht die einzelnen Beratungen finanziert.
Bundesprogramm Zukunftszentren
Die regionalen Zukunftszentren bieten kleinen und mittleren Unternehmen, Beschäftigten und Solo-Selbständigen kostenfreie Beratung und Qualifizierung an. Schwerpunkte sind Digitalisierung, künstliche Intelligenz, ökologischer und demografischer Wandel sowie Organisationsentwicklung. Zum Angebot gehören individuelle Beratungsgespräche, Workshops und innovative Qualifizierungskonzepte. Finanziert wird das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds Plus. Anlaufstelle ist jeweils das Zukunftszentrum im eigenen Bundesland.
INQA-Coaching
Kleine und mittlere Unternehmen erhalten 80 Prozent der Kosten für ein Coaching durch autorisierte INQA-Coaches erstattet. Gefördert werden bis zu zwölf Coaching-Tage über einen Zeitraum von bis zu sieben Monaten, etwa zu Fachkräftesicherung, Prozessen und Digitalisierung. Der Weg führt über eine kostenlose Erstberatung bei einer regionalen INQA-Beratungsstelle, die einen INQA-Coaching-Scheck ausstellt. Das Programm wird aus dem Europäischen Sozialfonds Plus und Bundesmitteln finanziert und läuft von 2023 bis 2028.
transform_D
transform_D fördert gemeinnützige Organisationen, die ihr Engagement in den Feldern Zusammenhalt, Digitalisierung und Klimaschutz weiterentwickeln wollen. Die Fördersumme liegt zwischen 20.000 und 100.000 Euro pro Projekt. Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts und deren Zusammenschlüsse. Ausgeschlossen sind öffentliche Institutionen, Parteien, Gebietskörperschaften und nicht rechtsfähige Organisationen. Die Umsetzung der aktuellen Runde läuft vom 1. Maerz 2026 bis 31. Dezember 2027.
100xDigital
100xDigital fördert die Digitalisierung gemeinnütziger Organisationen mit Zuschüssen bis 20.000 Euro. Antragsberechtigt sind rein ehrenamtlich geführte Organisationen sowie Organisationen mit bis zu 20 hauptamtlich Beschäftigten, darunter eingetragene Vereine, Stiftungen, gGmbHs, gUGs und gemeinnützige Genossenschaften. Die Auswahl erfolgt zweistufig über Interessenbekundung und anschließende Antragstellung. Der aktuelle Förderzeitraum läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2026, die DSEE entwickelt für 2026/27 neue Digitalangebote.
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