Förderung als Zuschuss für Sport auf Ebene Land
Alle Programme für Sport auf Ebene Land. Programme anderer Ebenen lassen sich damit häufig kombinieren.
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Sportstättenbau in Vereinsträgerschaft Thüringen
Seit 2014 fördert der Landessportbund Thüringen mit Projektmitteln der Thüringer Staatskanzlei den vereinseigenen Sportstättenbau. Jährlich stehen derzeit 2,7 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden die Sanierung und Modernisierung bestehender Sportstätten, insbesondere durch energiesparende Maßnahmen und umweltschonende Technologien, der Umbau von Gebäuden zur sportlichen Nutzung sowie die Erweiterung vorhandener Anlagen für Rehabilitations- und Behindertensport, Gesundheitssport, Seniorensport, Trendsportarten und eine geschlechtergerechte Nutzung. Die LSB-Förderung beträgt bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.
Sportstättenbauförderung LandesSportBund Niedersachsen
Der LandesSportBund Niedersachsen fördert auf Grundlage einer eigenen Richtlinie den Sportstättenbau seiner Mitgliedsvereine. Gefördert werden Neubau, Sanierung und Modernisierung vereinseigener Sportanlagen. Für Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Zuschüsse für Klimaschutzinvestitionen zu beantragen. Ergänzend bietet der LSB eine Energieberatung sowie das Zertifizierungsangebot Verein(t)klimaneutral an und stellt eine Übersicht weiterer Förderprogramme vom Land bis zur KfW bereit.
Sportstättenbauförderung der Vereine in Bayern
Der Freistaat Bayern gewährt Investitionszuwendungen, damit Sportvereine ihre Sportstätten selbst errichten und erhalten können. Gefördert werden Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie der Objekterwerb im Vereinssportstättenbau. Je nach Projektgröße ist ein Kleinantrag oder ein Regelantrag über das Portal verein360 zu stellen. Für Gemeinschaftsprojekte und Regionalstützpunkte gibt es einen Förderaufschlag von jeweils 10 Prozent, der höchstmögliche Zuschuss beträgt jedoch 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bei Brand, Sturm oder Hochwasser ist eine Katastrophenfallförderung möglich.
Sportstättenbauförderung für Vereine in Bayern
Der Freistaat Bayern unterstützt den vereinseigenen Sportstättenbau mit Investitionszuschüssen, damit Vereine ihre Sportanlagen selbst errichten und erhalten können. Gefördert werden Bauwerke zur Bestandssicherung und Bestandsentwicklung, wenn sie besondere sportspezifische Eigenschaften erfuellen und für die Vereinstätigkeit erforderlich sind. Für BLSV-Mitgliedsvereine wickelt der Bayerische Landes-Sportverband die Anträge ab, für Schützenvereine der BSSB oder der Oberpfaelzer Schützenbund über die jeweilige Regierung. Details regeln die bayerischen Sportförderrichtlinien.
Sportstättenförderung M-V (Sportinfrastrukturrichtlinie)
Nicht rückzahlbare Zuschüsse als Anteilfinanzierung für Kernsportanlagen wie Hallen, Plätze und Schwimmbereiche, Spezialsportanlagen für Tennis, Wassersport, Schießen und Reiten, Funktionsgebäude sowie Spiel- und Bewegungsflächen. Förderbereich I wird über ELER finanziert und richtet sich an Gemeinden unter 50.000 Einwohnern, Förderbereich II steht allen Kommunen und gemeinnützigen Sportorganisationen offen. Sportschulen können vollfinanziert werden.
Sportstättenförderung Sachsen
Zuschuss für Sicherung, Sanierung, Modernisierung sowie Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten in Sachsen. Vorrang haben Sportstätten der Grundversorgung wie Sporthallen und Sportfreiflächen. Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent, der Mindestzuschuss liegt bei 10.000 EUR für Kommunen und 2.500 EUR für sonstige Antragsteller.
Stärkung des Ehrenamts im Sport Sachsen
Der Landessportbund Sachsen erstattet Vereinen anteilig Kosten für Schieds- und Kampfrichterlizenzen, für die Ausstattung von Schiedsrichtern und Uebungsleitern sowie für technische Mittel zur Wettkampforganisation. Die Förderung beträgt maximal 1.000 Euro pro Verein und Jahr, bei größeren Organisationen bis zu 2.000 Euro. Der Antragszeitraum lief 2026 vom 1. April bis 31. Mai. Antragsberechtigt sind Mitgliedsvereine mit nachgewiesener Gemeinnützigkeit und ohne Beitragsrückstände.
Veranstaltungsförderung Bremen (FÜVAKUS)
Fehlbedarfsfinanzierung für Kultur- und Sportveranstaltungen in Bremen mit überregionaler Ausstrahlung. Gefördert werden Veranstaltungen, die deutliche überregionale mediale Aufmerksamkeit finden, das Image Bremens positiv beeinflussen und Besuchsentscheidungen für die Stadt auslösen. Grundlage ist die FÜVAKUS-Richtlinie, die Entscheidung trifft ein Vergabeausschuss im Ranking-Verfahren.
Verbandsförderung Sport Bayern
Der Freistaat Bayern fördert die Tätigkeit der Sportverbände im Breitensport und im Nachwuchsleistungssport. Damit soll der laufende Sportbetrieb auf Verbandsebene gesichert werden. Über die Verwendung der Mittel entscheiden die Verbände im Rahmen ihres jährlichen Förderbudgets weitgehend selbst, sie müssen jedoch eine zielgerichtete Vorgehensweise nachweisen und Werte wie Diskriminierungsfreiheit, Integrität, Gewaltschutz und Nachhaltigkeit berücksichtigen. Die Mittel werden über den BLSV nach vom Sport erarbeiteten und vom Ministerium genehmigten Verteilungsschlüsseln ausgereicht.
Vereinseigener Sportstättenbau Hessen
Das Land Hessen baut die Förderung vereinseigener Sportinfrastruktur deutlich aus. Über ein Sondervermögen Sport aus Mitteln des Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes investiert die Landesregierung über zwölf Jahre zusätzlich 130 Millionen Euro. Die bisherige Maximalförderung von 200.000 Euro steigt auf eine Million Euro, die Förderquote von 20 auf 35 Prozent. Zuwendungen gibt es für Neu-, Ersatzneu- und Erweiterungsbau, Aus- und Umbau, Sanierung und Modernisierung sowie die Ausstattung von Sportstätten. Das Programm ist für Vorhaben mit einem Investitionsvolumen über 250.000 Euro vorgesehen.
Vereinsförderung Landessportbund Thüringen
Die Vereinsförderung ist eine zentrale Aufgabe des Landessportbundes Thüringen und sichert die Arbeitsfähigkeit der Thüringer Sportvereine. Nach der Förderrichtlinie werden pro Verein maximal mögliche Fördereinheiten ermittelt, die der Verein anhand festgelegter Kriterien auslasten kann. Maßgeblich ist unter anderem die Anzahl der Lizenzinhaber wie Übungsleiter und Vereinsmanager, die im Förderjahr im Verein gebunden und regelmäßig in einer Übungsgruppe tätig sind. Die Mittel dienen unter anderem der Vergütung von Übungsleitern, dem Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie der Beschaffung von Sportgeräten und Materialien.
Vereinsförderung Thüringen
Der Landessportbund Thüringen fördert Sportvereine, um einen funktionierenden Rahmen für die Vereinsarbeit zu sichern. Die Höhe richtet sich nach zwei Kriterien: der Zahl der vertraglich gebundenen Trainer und Vereinsmanager mit gültiger DOSB-Lizenz ab Stufe C sowie der Zahl der Kinder- und Jugend-Uebungsgruppen. Verwendet werden dürfen die Mittel für Uebungsleitervergütung, Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie Geraete und Material. Der Antrag wird im Rahmen der Online-Bestandserhebung für das Kalenderjahr gestellt.
Vereinspauschale Sachsen-Anhalt
Jeder Sportverein in Sachsen-Anhalt, der Mitglied im Landessportbund ist, hat Anspruch auf die Vereinspauschale. Die Höhe richtet sich nach Kriterien des Sportfördergesetzes und seiner Durchführungsverordnung. Verwendet werden dürfen die Mittel für Vergütungen von Trainern, Uebungs- und Jugendleitern, für Material, für Uebungs-, Wettkampf- und Veranstaltungsbetrieb, für Sportgeraete und für Reisekosten. Der Antrag ist bis zum 15. Januar jeden Jahres über die webbasierte Vereinsverwaltungsdatenbank zu stellen. Die Verwendung wird bis zum 28. Februar geprüft.
Vereinspauschale des Freistaates Bayern
Pauschale Förderung des laufenden Sportbetriebs bayerischer Sport- und Schützenvereine. Die Höhe richtet sich nach Fördereinheiten: Mitglieder unter 27 Jahren und Mitglieder mit Behinderung zählen zehnfach, übrige Mitglieder einfach, hinzu kommen eingesetzte Trainer- und Uebungsleiterlizenzen. Der Wert einer Fördereinheit ergibt sich aus dem Haushaltsansatz geteilt durch die gemeldeten Einheiten.
Vereinssportstättenbau Landesförderung Sachsen-Anhalt
Zuschuss von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für Sanierung, Modernisierung, Erweiterung, Umbau und Neubau von Sportstätten. Die zuwendungsfähigen Ausgaben müssen mindestens 10.000 Euro betragen. Antragsberechtigt sind Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund sind, sowie Kommunen.
Wir für Sachsen
Sächsisches Ehrenamtsprogramm, das Ehrenamtlichen eine monatliche Aufwandsentschädigung von 40 Euro zahlt. Antragsteller sind die Projektträger, also Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Stiftungen, Vereine, Kommunen und anerkannte gemeinnützige Organisationen. Für 2026 stehen 11 Millionen Euro im Landeshaushalt bereit; 2025 wurden über 26.300 Ehrenamtliche in 5.595 Projekten unterstützt.
Wir für Sachsen - Förderprogramm für bürgerschaftliches Engagement
Pauschale Aufwandsentschädigung für ehrenamtlich Engagierte in Sachsen in Höhe von 40 EUR pro Monat. Gefördert werden Tätigkeiten in Kinder- und Jugendarbeit, Soziales, Umwelt, Kultur, Musik, Sport und Brauchtumspflege. Für 2026 stehen 11 Millionen EUR bereit, rund 26.000 Engagierte in etwa 5.600 Projekten profitieren.
Zuschuss für Uebungs- und Organisationsleiter Bremen
Das Sportamt Bremen bezuschusst Uebungs- und Organisationsleiter in Sportvereinen. Daneben gibt es Anträge für die allgemeine Sportförderung, für Maßnahmen gegen Jugendgewalt sowie für überregionale Veranstaltungen und Meisterschaften. Jedem Antrag ist zwingend eine Erklärung zu Landesmindestlohn, Datenschutz, Besserstellungsverbot und Genderbudgeting beizufuegen. Die Vordrucke stehen auf der Seite des Sportamts zum Download bereit. Die Sachbearbeitung unterstützt beim Ausfuellen der Formulare.
Zuschüsse des Sportbundes Rheinland
Der Sportbund Rheinland vergibt zahlreiche Zuschüsse zur Arbeit von Sportvereinen. Gefördert werden unter anderem die Übungsleiter-, Vereinsmanager- und Jugendarbeit im Verein, Bau und Renovierung von Sportanlagen, die Anschaffung von Sport- und Pflegegeräten sowie Defibrillatoren und Vereinsjubiläen. Außerdem werden die von den Vereinen zu zahlenden Versicherungsprämien für die Sportversicherung subventioniert und die Anschaffung des Vereinsverwaltungsprogramms IntelliVerein bezuschusst. Die Konditionen regeln die jährlich aktualisierten Zuschussrichtlinien.
Zuschüsse für Baumaßnahmen des Sportbundes Rheinland
Der Sportbund Rheinland bezuschusst Neubau, Sanierung, Erneuerung und Erweiterung vereinseigener Sporthallen und Sportanlagen. Die Förderung ist nach Projektgröße gestaffelt: Kleinmaßnahmen bis 10.500 Euro, mittlere Maßnahmen von 10.500 bis 100.000 Euro und Großmaßnahmen über 100.000 Euro. Die Förderbedingungen gelten seit dem 1. Januar 2025. Antragsberechtigt sind Mitgliedsvereine, die ihre Pflichten gegenueber dem Sportbund erfuellt haben und Mindestmitgliedsbeiträge von 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Jugendliche erheben.
Zuschüsse für die Sanierung vereinseigener Sportstätten Bremen
Zuschuss von bis zu 50 Prozent der anerkannten Gesamtkosten für die Sanierung vereinseigener Sportstätten in Bremen. Ebenfalls förderfähig sind Erweiterungen und Umbauten sowie in Ausnahmefällen die Beschaffung von Sportgeräten. Die Förderung greift nach dem Subsidiaritätsprinzip erst, wenn andere Finanzierungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind.
Zuschüsse für lizenzierte Uebungsleiterinnen und Trainer Niedersachsen
Der Landessportbund Niedersachsen gewährt Sportvereinen Zuschüsse für lizenzierte Uebungsleiterinnen, Uebungsleiter und Trainer. Ziel ist es, qualifizierte Fachkräfte im Verein zu halten und den Uebungsbetrieb zu sichern. Die aktuellen Förderrichtlinien für 2025 und 2026 stehen als PDF zum Download bereit, dazu Abrechnungsformulare für Reise- und Honorarkosten. Antragsberechtigt sind Mitgliedsvereine des LSB Niedersachsen. Die Abwicklung läuft über das LSB-Förderportal.
Zuschüsse für Übungsleiterinnen und Übungsleiter NRW
Die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen stellt insgesamt 7,56 Millionen Euro zur Förderung der Übungsarbeit in Sportvereinen bereit, der Landessportbund NRW leitet die Mittel auf Antrag weiter. Gefördert wird die Leitung der Übungsarbeit in Sportgruppen, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Die Förderung erfolgt als Zuschuss im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung. Gruppen, deren Mitglieder eine finanzielle Vergütung vom Verein erhalten, sind nicht förderfähig.
Übungsleiterförderung Hamburger Sportbund
Der Hamburger Sportbund bezuschusst die Vergütung qualifizierter Übungsleitender für die Arbeit in den Vereinen, insbesondere für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Antragsberechtigt sind ausschließlich die Mitgliedsorganisationen des Hamburger Sportbundes, Einzelpersonen werden nicht gefördert. Anträge, Richtlinien und weitere Dokumente stehen im HSB-Mitgliederportal bereit. Daneben fördert der HSB die ordentlichen Landesfachverbände zur Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben.
Was Landesförderung bei Sport bedeutet
Jedes der 16 Länder fördert eigenständig und ergänzt damit den Bund. Landesprogramme sind kleiner, wechseln häufiger und sind oft genauer auf ein Problem zugeschnitten, das es in diesem Land wirklich gibt. Wo der Bund pauschal bleibt, wird das Land konkret.
- Wo der Antrag landet
- Über die Förderbank des Landes oder ein Fachministerium. Jedes Land hat eigene Formulare, eigene Fristen und eine eigene Bewilligungsstelle, auch wenn zwei Programme gleich heißen.
- Woran du sie erkennst
- Am Träger und an der Region: steht dort ein einzelnes Bundesland, ist es Landesförderung. Viele dieser Programme tragen den Landesnamen oder das Kürzel der Landesbank schon im Namen.
- Der häufigste Irrtum
- Ein Landesprogramm aus einem anderen Bundesland beantragen zu wollen. Landesmittel setzen fast immer einen Wohnsitz, einen Betriebssitz oder ein Vorhaben im Land voraus.
Häufige Fragen zu Sport auf Ebene Land
- Kann ich ein Landesprogramm aus einem anderen Bundesland nutzen?
- In aller Regel nicht. Landesmittel sind an das Land gebunden, das sie ausschreibt. Maßgeblich ist meistens, wo das Vorhaben stattfindet, nicht wo du gemeldet bist.
- Warum unterscheiden sich die Länder so stark?
- Weil jedes Land eigene Schwerpunkte setzt und eigene Mittel einsetzt. Manche bündeln viel in wenigen großen Richtlinien, andere schneiden dieselbe Summe in viele kleine Linien. Eine niedrige Zahl an Programmen sagt deshalb wenig über die Fördersumme.
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