Förderprogramme für Natur und Umwelt auf Ebene Kommune
Alle Programme für Natur und Umwelt auf Ebene Kommune. Programme anderer Ebenen lassen sich damit häufig kombinieren.
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Regionalbudget LEADER-Aktionsgruppe Greizer Land
Die LEADER-Aktionsgruppe Greizer Land fördert 2026 Kleinprojekte mit 80 Prozent Zuschuss. Die Projektkosten müssen zwischen 5.000 und 20.000 Euro liegen. Antragsberechtigt sind Vereine, Kommunen, Unternehmer und Privatpersonen aus dem ländlichen Teil der Region einschließlich ländlicher Ortsteile der Stadt Gera. Förderfähig sind Wertschöpfung, Daseinsvorsorge, Klima- und Umweltschutz, Kultur und Denkmalpflege sowie Tourismus.
Regionalbudget LEADER-Region Darmstadt-Dieburg
Die LEADER-Region Darmstadt-Dieburg fördert Kleinprojekte mit 80 Prozent der förderfähigen Bruttokosten und höchstens 20.000 Euro Zuschuss. Die Projektkosten müssen mindestens 1.000 Euro betragen. Antragsberechtigt sind Kommunen, öffentlich-nichtkommunale Träger und private Träger aus 15 Mitgliedsgemeinden, gewerbliche Unternehmen sind ausgeschlossen. Neben 20 Prozent Eigenmitteln ist ein zusätzlicher Beitrag von zehn Prozent an die LAG fällig, und für jede Leistung sind zwei Vergleichsangebote nötig.
Regionalbudget LEADER-Region Rheinhessen
Die LEADER-Region Rheinhessen fördert 2026 erstmals Kleinstprojekte aus einem Regionalbudget von rund 66.667 Euro. Die förderfähigen Ausgaben dürfen höchstens 20.000 Euro netto betragen, die Mindestförderung liegt bei 2.000 Euro, die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig. Der Fördersatz hängt vom Träger ab: 30 bis 40 Prozent für Privatpersonen, 60 bis 70 Prozent für öffentliche Einrichtungen und 50 bis 75 Prozent für gemeinnützige Organisationen. Einzelrechnungen unter 100 Euro sind nicht förderfähig.
Regionalbudget LEADER-Region Warndt-Saargau
Die LEADER-Region Warndt-Saargau im Saarland fördert Kleinprojekte mit bis zu 80 Prozent Zuschuss, höchstens 16.000 Euro je Projekt. Die förderfähigen Gesamtkosten dürfen 20.000 Euro nicht überschreiten. Finanziert wird das Budget zu 54 Prozent vom Bund, zu 36 Prozent vom Saarland und zu zehn Prozent von der LAG selbst. Die Projekte müssen im Jahr der Antragstellung vollständig umgesetzt und abgerechnet sein.
Stuttgarter Grünprogramm
Stuttgart fördert Entsiegelung und Begrünung in Hoefen, auf Daechern und an Fassaden einschließlich Planungsleistungen und vorbereitender Arbeiten. Im Regelfall werden 50 Prozent der Kosten übernommen, höchstens 10.000 Euro je Maßnahme und 30.000 Euro je Grundstück. In stark wärmebelasteten Tallagen im Nesenbach- und Neckartal steigt der Satz auf 70 Prozent bei 15.000 Euro je Maßnahme und 45.000 Euro je Grundstück. Für umfangreiche Maßnahmen wie Fassadenbegrünung mit Rankhilfen oder Dachbegrünungen ab 100 Quadratmeter sind bis zu 30.000 Euro je Maßnahme möglich. Förderfähig sind nur freiwillige Maßnahmen ab einem Versiegelungsgrad von 31 Prozent.
Förderfonds der Metropolregion Hamburg
Der Förderfonds der Metropolregion Hamburg unterstützt Projekte, die die wirtschaftliche, technologische, räumliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Region als gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum voranbringen. Gefördert werden länderübergreifende Vorhaben sowie Projekte in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Beispiele sind das Fledermauszentrum Noctalis, Radwegeprojekte an der Wedeler Au und das Agrarium am Kiekeberg. Für jedes beteiligte Bundesland gibt es eine eigene Ansprechperson, die Förderkonditionen stehen in den Richtlinien.
Förderprogramm Urbane Gärten Stuttgart
Das Förderprogramm Urbane Gärten unterstützt gemeinschaftliches Gärtnern in Stuttgart. Die Koordinierungsstelle Förderprogramme urbanes Grün vernetzt, berät und fördert Aktive, Initiativgruppen, Schulen und Kindertagesstätten, die Brach- und Dachflächen zu urbanen Gärten entwickeln wollen.
Förderung für Dach- und Fassadenbegrünung sowie Entsiegelung Gelsenkirchen
Gelsenkirchen dehnt das Programm 10.000 Grüne Daecher der Emschergenossenschaft aus stadteigenen Mitteln auf die noerdlichen Stadtgebiete aus, die nicht im Verbandsgebiet liegen. Dort gelten dieselben Konditionen wie im Emschergebiet: 50 Euro je Quadratmeter begrünter Dachfläche bei einer Förderhöchstsumme von 3.000 Euro. Ergänzend bietet die Stadt weitere Programme für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung an. Über den Förderkompass Klima laesst sich adressgenau prüfen, welches Programm für ein Grundstück in Frage kommt.
Hof- und Fassadenprogramm Moenchengladbach
Moenchengladbach unterstützt im Fördergebiet der Sozialen Stadt Gladbach und Westend die Entsiegelung von Flächen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen über das Hof- und Fassadenprogramm. Die Förderung ist räumlich auf dieses Quartier begrenzt, die Abwicklung läuft über das Quartiersmanagement. Ausserhalb des Fördergebiets verweist die Stadt auf die Landesförderung Klimaanpassung.Unternehmen.NRW für kleine und mittlere Unternehmen sowie auf die Bundesförderung für effiziente Gebäude, in der Begrünung als Umfeldmaßnahme anteilig anerkannt wird.
Klimabonus Frankfurt
Mit dem Klimabonus bezuschusst Frankfurt am Main Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung auf privaten und gewerblichen Grundstücken. Gefördert werden Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen, Regenwasserspeicher und Trinkbrunnen sowie Solaranlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der Kosten. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Organisationen und Wohnungseigentümergemeinschaften mit Objekten in Frankfurt; der Antrag wird online gestellt. Das Programm ist die Fortführung von Frankfurt frischt auf.
Kommunales Förderprogramm Dach- und Fassadenbegrünung Wuppertal
Wuppertal bezuschusst private Dach- und Fassadenbegrünungen mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Bei der Dachbegrünung beträgt die Förderhöhe maximal 50 Prozent der anerkannten Kosten, höchstens 50 Euro je Quadratmeter und maximal 2.000 Euro pro Maßnahme. Fassadenbegrünungen werden ebenfalls mit maximal 50 Prozent und höchstens 2.000 Euro je Maßnahme gefördert. Antragsberechtigt sind private Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Eigentümergemeinschaften; vor der Bewilligung darf nicht mit den Begrünungsarbeiten begonnen werden.
Mach was draus! - Förderung kleiner Umweltprojekte Düsseldorf
Mit Mach was draus! fördert die Stadt Düsseldorf unbürokratisch kleine Umweltprojekte mit bis zu 400 Euro je Projekt. Erstmalig stehen im laufenden Jahr insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung; ob das Budget in Folgejahren fortgeschrieben wird, ist auf der Seite nicht zugesagt.
proKlima SolarGrünDach: Solaranlage in Kombination mit Dachbegrünung
proKlima fördert die gemeinsame Neuerrichtung von fest installierten Solarstromanlagen und einer Dachbegrünung. Die Kombination kühlt die Module im Sommer und verbessert dadurch deren Wirkungsgrad, gleichzeitig speichert das Gründach Regenwasser und schafft Lebensraum. Das Fördergebiet umfasst Hannover sowie Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze. Die konkreten Beträge ergeben sich aus den jeweils gültigen Förderbestimmungen von proKlima.
Förderprogramm Dach- und Fassadenbegrünung Mainz
In Mainz wurden extensive und intensive Dachbegrünungen sowie bodengebundene Fassadenbegrünungen von Gebäuden und freistehenden Mauern im Stadtgebiet gefördert. Der Zuschuss betrug 50 Prozent der förderfähigen Kosten mit Höchstbeträgen zwischen 500 und 7.000 Euro je nach Maßnahme. Förderfähig waren Beratungskosten, Statikprüfung sowie Material- und Herstellungskosten. Antragsberechtigt waren private Grundstückseigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter, Vereine, Verbände und kleine und mittlere Unternehmen. Das Förderbudget ist ausgeschöpft, es werden keine weiteren Anträge angenommen.
Förderung von Dach- und Fassadenbegrünungen Aachen
Der Ausschuss für Klima und Umwelt der Stadt Aachen hat am 14. Juni 2022 ein Programm zur Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung beschlossen, das private und gewerbliche Antragstellende mit Liegenschaften in Aachen unterstützt. Auch Hausgemeinschaften und Mieter konnten mit Zustimmung der Eigentümer eine Förderung erhalten, Eigenleistung war unter bestimmten Bedingungen förderfähig. Die Förderung ist aufgrund der Haushaltslage bis auf Weiteres ausgesetzt; neue Anträge sind derzeit nicht möglich.
Initiative Grün Nürnberg
Die Initiative Grün war ein Sonderprogramm der Stadt Nürnberg für Begrünungsmaßnahmen ausserhalb der Stadterneuerungsgebiete. Die finanziellen Mittel des Programms sind vollständig ausgeschöpft, eine Antragstellung ist nicht mehr möglich. Das parallel laufende Programm Mehr Grün für Nürnberg ist davon nicht betroffen und nimmt weiterhin Anträge an.
Klimafreundliches Wohnen in Krefeld
Mit dem Programm Klimafreundliches Wohnen in Krefeld können Eigentümerinnen und Eigentümer Zuschüsse für verschiedene bauliche Maßnahmen beantragen, darunter Gründaecher und steckerfertige Solaranlagen. Das Programm ist in einen Topf für allgemeine und einen für soziale Förderung geteilt. Beide Toepfe sind derzeit ausgeschöpft, das Budget der allgemeinen Förderung bereits seit dem 4. Dezember 2024. Anträge über das Online-Formular sind daher nicht mehr möglich; Batteriespeicher im Zusammenhang mit Balkon-Photovoltaik werden nicht gefördert.
Was kommunale Förderung bei Natur und Umwelt bedeutet
Städte, Landkreise und Stadtwerke legen eigene Töpfe auf, meist klein, oft schnell ausgeschöpft und fast nie zentral gemeldet. Dafür fördern sie regelmäßig Dinge, die in keinem Landes- und keinem Bundesprogramm vorkommen, und die Wege sind kurz.
- Wo der Antrag landet
- Über die Stadt oder den Landkreis, häufig über ein Fachamt, oder direkt über den örtlichen Energieversorger. Ein zentrales Portal gibt es nicht, oft reicht ein Formular oder ein Anruf.
- Woran du sie erkennst
- An der Region: steht dort ein Ortsname statt eines Landes, ist es kommunal. Im Träger stehen dann eine Stadt, ein Landkreis oder Stadtwerke.
- Der häufigste Irrtum
- Diese Ebene ganz zu überspringen, weil die Beträge klein wirken. Kommunale Zuschüsse lassen sich oft mit Bund und Land kombinieren und sind der Teil, den fast alle liegen lassen.
Häufige Fragen zu Natur und Umwelt auf Ebene Kommune
- Warum finde ich kommunale Programme so schlecht?
- Weil sie selten in eine zentrale Datenbank gemeldet werden und sich häufig ändern. Auch unser Verzeichnis kennt nur, was öffentlich dokumentiert ist. Der zuverlässigste Weg bleibt der direkte Anruf bei Stadt und Stadtwerken.
- Kann ich kommunale Förderung mit Bundesförderung kombinieren?
- Oft ja, das ist sogar der Regelfall. Aber dieselben Kosten dürfen nicht zweimal gefördert werden, und manche Bundesprogramme rechnen kommunale Zuschüsse gegen. Prüfe in beiden Richtlinien den Abschnitt zur Kumulierung.
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Eine Liste zeigt alles zu Natur und Umwelt. Der Check sortiert dieselben Programme nach dem, was du wirklich vorhast.