Förderprogramme auf Ebene Land
Alle Programme auf Ebene Land. Diese lassen sich häufig mit Programmen anderer Ebenen kombinieren.
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Verbandsförderung Sport Bayern
Der Freistaat Bayern fördert die Tätigkeit der Sportverbände im Breitensport und im Nachwuchsleistungssport. Damit soll der laufende Sportbetrieb auf Verbandsebene gesichert werden. Über die Verwendung der Mittel entscheiden die Verbände im Rahmen ihres jährlichen Förderbudgets weitgehend selbst, sie müssen jedoch eine zielgerichtete Vorgehensweise nachweisen und Werte wie Diskriminierungsfreiheit, Integrität, Gewaltschutz und Nachhaltigkeit berücksichtigen. Die Mittel werden über den BLSV nach vom Sport erarbeiteten und vom Ministerium genehmigten Verteilungsschlüsseln ausgereicht.
Sportstättenbauförderung der Vereine in Bayern
Der Freistaat Bayern gewährt Investitionszuwendungen, damit Sportvereine ihre Sportstätten selbst errichten und erhalten können. Gefördert werden Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie der Objekterwerb im Vereinssportstättenbau. Je nach Projektgröße ist ein Kleinantrag oder ein Regelantrag über das Portal verein360 zu stellen. Für Gemeinschaftsprojekte und Regionalstützpunkte gibt es einen Förderaufschlag von jeweils 10 Prozent, der höchstmögliche Zuschuss beträgt jedoch 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bei Brand, Sturm oder Hochwasser ist eine Katastrophenfallförderung möglich.
Vereinssportstättenbau Baden-Württemberg
Zusätzlich zum Solidarpakt Sport stellt das Land Baden-Württemberg ab 2027 jährlich 16 Millionen Euro für den Vereinssportstättenbau bereit. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes. Gefördert werden Bau, Sanierung und Modernisierung vereinseigener Sportstätten sowie die Beschaffung von Sportgeräten. Ergänzend investiert das Land in den kommunalen Sportstättenbau und die Sanierung von Schwimmbädern. Zusammen mit dem Solidarpakt planen Vereine und Verbände künftig mit rund 137 Millionen Euro jährlich.
Solidarpakt Sport Baden-Württemberg
Der Solidarpakt Sport ist die Grundlage der Landessportförderung in Baden-Württemberg. Am 25. Februar 2026 wurde der Solidarpakt Sport V für die Jahre 2027 bis 2031 unterzeichnet, der die jährlichen Landesmittel um 16 Millionen Euro auf rund 121 Millionen Euro erhöht und insgesamt 605 Millionen Euro umfasst. Gefördert werden nicht-investive Maßnahmen wie Kooperationen zwischen Schulen, Kindertageseinrichtungen und Sportvereinen, die Aus- und Fortbildung von Übungsleitern und Trainern, die institutionelle Förderung der Sportfachverbände sowie der Leistungssport. Vorgesehen sind unter anderem jährlich 1,5 Millionen Euro für Kooperationsmaßnahmen, 2,66 Millionen Euro für die Verbandsförderung und 2,5 Millionen Euro für Aus- und Fortbildung.
Förderrichtlinie Erneuerbare Energien und Speicher Teil B: Stecker-PV-Anlagen
Der Freistaat Sachsen fördert Stecker-PV-Anlagen, also Balkonkraftwerke, mit einem Festbetrag von 300 Euro je Anlage. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben für die Anschaffung der Anlage einschließlich Montageset für Befestigung oder Aufstellung. Die Zweckbindungsfrist beträgt drei Jahre. Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank in Leipzig, das Verfahren läuft elektronisch über deren Förderportal. Die Stadt Leipzig ergänzt das Programm mit einem höheren Satz für Inhaber eines Leipzig-Passes.
Sachsenkredit Energie und Speicher
Investitionsdarlehen der Sächsischen Aufbaubank für Photovoltaik, Stromspeicher und weitere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Das Darlehen beträgt mindestens 35.000 Euro und höchstens 5.000.000 Euro je Endkreditnehmer und Kalenderjahr. Dazu kommt ein Tilgungszuschuss von bis zu 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei Stromspeichern und bis zu 10 Prozent bei allen übrigen Fördergegenständen, mindestens 2.500 Euro je Antrag und höchstens 50.000 Euro je Kalenderjahr. Die Vergabe läuft über die Hausbank, Kommunen beantragen direkt bei der SAB.
Photovoltaik nach Plan
Förderkreditprogramm der Bremer Aufbau-Bank für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen im Land Bremen. Das Programm wurde im Juni 2024 aufgelegt, nachdem das Zuschussprogramm für private Haushalte in Bremerhaven eingestellt worden war. Es richtet sich an Vorhaben im Land Bremen und stellt zinsguenstige Darlehen bereit. Die konkreten Konditionen und Antragsvoraussetzungen ergeben sich aus den jeweils gültigen Programmunterlagen der Bremer Aufbau-Bank.
Sachsen-Anhalt STROMSPEICHER
Förderprogramm der Investitionsbank Sachsen-Anhalt für die Errichtung von Stromspeichern im Bereich Energie und Umwelt. Stromspeicher erhöhen den Eigenverbrauchsanteil von Photovoltaikanlagen und entlasten das Netz. Das Programm richtet sich an Unternehmen mit Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt. Die konkreten Förderhöhen und Antragsvoraussetzungen ergeben sich aus der jeweils gültigen Richtlinie der Investitionsbank. Anträge sind vor Beginn des Vorhabens zu stellen.
progres.nrw Markteinführung: Photovoltaik und Solarthermie
Das nordrhein-westfaelische Breitenprogramm progres.nrw fördert im Bereich Stromerzeugung und Wärmeerzeugung unter anderem Fassaden-Photovoltaik, die funktionell in die Gebäudehuelle integriert ist, Carports mit Photovoltaik-Dach über offenen Parkplätzen, thermische Solarkollektoranlagen zur Bereitstellung solarer Prozesswärme sowie Photovoltaik-Dachanlagen mit Batteriespeicher auf kommunalen Gebäuden. Die Mittel sind begrenzt, Anträge können nur berücksichtigt werden, solange Haushaltsmittel zur Verfuegung stehen.
Mini-Solaranlagen: Zuwendungen für steckerfertige Photovoltaikanlagen
Mecklenburg-Vorpommern fördert Anschaffung und Installation steckerfertiger Photovoltaikanlagen, also Balkonkraftwerke, mit bis zu 500 Euro je Anlage und Wohneinheit, höchstens jedoch in Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben. Antragsberechtigt sind Mietende und Eigentümer selbstgenutzten Wohneigentums mit Erstwohnsitz im Land. Das Kontingent für Eigentümer ist vollständig ausgeschöpft, für Mieter stehen weiter Mittel bereit. Anträge sind erst nach Kauf und Installation zu stellen, entscheidend ist die Reihenfolge des Eingangs vollständiger Anträge.
SolarPLUS L: Solarförderung für Mehrfamilien- und Nichtwohngebäude
Modul des Berliner Programms SolarPLUS für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien und Nichtwohngebäude. Gefördert werden Stromspeicher, Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden, Fassaden-Photovoltaik und die Kombination von Gründaechern mit Solaranlagen. Zusätzlich förderfähig sind Gutachten, Studien und Konzepte zur Planung von Solaranlagen. Die Förderhöhen richten sich nach der jeweils gültigen Förderrichtlinie des Landes Berlin.
SolarPLUS S: Solarförderung für Ein- und Zweifamilienhäuser
Berliner Förderprogramm für Solaranlagen an Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern. Gefördert werden vor allem Stromspeicher, Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden, Fassaden-Photovoltaik sowie die Kombination von Gründaechern mit Solaranlagen. Das Programm wird vom IBB Business Team im Auftrag des Landes Berlin umgesetzt. Die konkreten Förderhöhen ergeben sich aus der jeweils gültigen Förderrichtlinie. Anträge sind vor Beginn der Maßnahme zu stellen.
Wohnen mit Zukunft: Photovoltaik
Zinsguenstiges Förderdarlehen der L-Bank für den Bau, die Erweiterung oder die Modernisierung einer Photovoltaikanlage am selbstgenutzten Wohnhaus in Baden-Württemberg. Finanziert werden die Anlage selbst, ein Batteriespeicher, Planung und Projektierung, notwendige Baumaßnahmen sowie sonstige Kosten wie Messeinrichtungen und Wallbox. Der Kredit beginnt bei 5.000 Euro, die Laufzeit beträgt 5, 10, 20 oder 30 Jahre bei zehnjähriger Sollzinsbindung. Das Darlehen laesst sich mit der Einspeisevergütung nach dem EEG kombinieren und wird im Hausbankverfahren beantragt.
Institutionelle Förderung politischer Stiftungen und kommunalpolitischer Vereinigungen in Sachsen-Anhalt
Neben der Projektförderung vergibt die Landeszentrale Sachsen-Anhalt institutionelle Förderung. Empfänger sind politische Stiftungen im Land sowie kommunalpolitische Organisationen und Vereinigungen mit Sitz in Sachsen-Anhalt. Damit finanziert das Land die dauerhafte Arbeit dieser Einrichtungen mit, nicht nur einzelne Veranstaltungen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Einrichtungen des privaten Rechts sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts ausserhalb der Landesverwaltung.
Projektförderung politische Bildung in Sachsen-Anhalt
Die Landeszentrale Sachsen-Anhalt fördert Formate der politischen Bildungsarbeit wie Seminare, Workshops, Vorträge und Ausstellungen. Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen Rechts ausserhalb der Landesverwaltung sowie Einrichtungen des privaten Rechts mit Sitz in Sachsen-Anhalt, die gemeinnützige Zwecke verfolgen. Anträge müssen mindestens sechs Wochen vor Maßnahmenbeginn und auf den offiziellen Vordrucken per Post eingereicht werden. Für die Antragstellung und die Verwendungsnachweisprüfung gibt es feste Ansprechpartner in der Landeszentrale.
Förderung von Bildungszeitseminaren in Berlin
Die Berliner Landeszentrale bezuschusst Seminare der politischen Bildung, die als Bildungszeit nach dem Berliner Bildungszeitgesetz anerkannt sind. Die Seminare müssen mindestens drei Programmtage mit je sechs Stunden umfassen, gefördert werden höchstens fuenf Programmtage. Sie stehen Personen ab 16 Jahren offen und können mit oder ohne Übernachtung stattfinden. Träger müssen nach dem Erwachsenenbildungsgesetz anerkannt sein und das Seminar zusätzlich bei der Senatsverwaltung für Arbeit als Bildungszeit anmelden. Die Förderrichtlinie gilt ab dem 1. Januar 2026.
Förderung von Einzelprojekten der politischen Bildung in Berlin
Die Berliner Landeszentrale fördert Einzelprojekte der politischen Bildung mit 1.000 bis 6.000 Euro je Projekt. Die Förderung erfolgt als Festbetragsfinanzierung, ein Eigenanteil von 20 Prozent ist erforderlich. Antragsberechtigt sind nichtstaatliche Bildungsträger, Einrichtungen und Vereine als juristische Personen, Privatpersonen nicht. Für 2026 lagen die Schwerpunkte unter anderem auf Wahlen und Beteiligung einschließlich der neuen Wählerinnen und Wähler ab 16, diskriminierungskritischer Bildung, Krisenkompetenz, Bildung gegen Rechtsextremismus, Jugend-Politiker-Dialog und Schuelervertretungen.
Förderung der Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern
Die Landeszentrale Mecklenburg-Vorpommern fördert Gedenkstättenarbeit sowie Investitionen in Gedenkstätten. Es geht um die Auseinandersetzung mit Krieg, Gewaltherrschaft und politischem Unrecht im Land. Antragsberechtigt sind Träger von Gedenkstätten und Erinnerungsorten. Zu Förderhöhe und Fristen gibt die Landeszentrale im Einzelfall Auskunft.
Landesprogramm Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken Mecklenburg-Vorpommern
Über das Landesprogramm Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken fördert Mecklenburg-Vorpommern Projekte, die Demokratie und Toleranz stärken und Aufklaerungsarbeit leisten. Die Abwicklung läuft über die Landeszentrale für politische Bildung. Gefördert werden zivilgesellschaftliche Vorhaben im ganzen Land. Konkrete Förderhöhen und Fristen nennt die Landeszentrale auf Anfrage.
Förderung politischer Bildungsprojekte an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern
Die Landeszentrale Mecklenburg-Vorpommern fördert Projekte der politischen Bildung an Schulen. Ziel ist es, demokratisches Bewusstsein und interkulturelle Toleranz bei Schuelerinnen und Schuelern zu stärken. Gefördert werden Veranstaltungen und Projekte im schulischen Umfeld. Angaben zu Förderhöhe und Fristen macht die Landeszentrale erst im Einzelfall, Ansprechpartner ist die Poststelle in Schwerin.
Projektförderung politische Bildung der Brandenburgischen Landeszentrale
Die Brandenburgische Landeszentrale fördert ausserschulische Bildungsformate wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen, Zeitzeugengespraeche, Theaterprojekte und Filmvorführungen. Antragsberechtigt sind Vereine aller Art, nichtstaatliche und gemeinnützige Einrichtungen sowie anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, Privatpersonen nicht. Die Veranstaltungen dürfen für Teilnehmende nicht verpflichtend sein und müssen grundsaetzlich allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern offenstehen. Über die Anträge entscheidet eine Qualitätskonferenz unter anderem nach Themenrelevanz, regionaler Verteilung und Zielgruppenbezug.
Förderung von Einrichtungen der politischen Bildung nach dem Weiterbildungsgesetz NRW
Nordrhein-Westfalen fördert anerkannte Einrichtungen der politischen Bildung auf Grundlage des Weiterbildungsgesetzes des Landes. Antragsberechtigt sind öffentlich-rechtliche und private gemeinnützige Träger mit entsprechender Anerkennung. Die Landeszentrale für politische Bildung wickelt die Förderung ab. Details zu Förderhöhe und Fristen stehen in den einrichtungsbezogenen Unterlagen der Landeszentrale.
Förderung der Erinnerungskultur durch die Landeszentrale NRW
Nordrhein-Westfalen fördert Gedenkstätten und NS-Erinnerungsorte im Land über die Landeszentrale für politische Bildung. Gefördert werden Projekte an den Gedenkstätten sowie Vorhaben von besonderer regionaler Bedeutung zur Aufarbeitung der NS-Zeit. Leitender Grundsatz ist, lokale Verantwortung und Engagement zu stärken statt zentral zu steuern. Wichtigster Partner ist der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW.
Deutschlandticket Zuschuss Ausbildung Berlin und Brandenburg
Auszubildende in Berlin können ab Juni 2026 das Deutschlandticket zum ermäßigten Preis mit Gültigkeit ab 1. Juli 2026 bestellen. In Brandenburg ist die Bestellung voraussichtlich ab Juli 2026 mit Gültigkeit ab 1. August 2026 möglich. Das Deutschlandticket Zuschuss Ausbildung kostet berechtigte Auszubildende 37,80 Euro im Monat und gilt deutschlandweit im Nahverkehr. Bezuschusst wird es durch das Land Berlin beziehungsweise das Land Brandenburg.
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