Förderprogramme für Energie in Schleswig-Holstein
Diese Programme fördern Energie und sind in Schleswig-Holstein beantragbar. Bundesweite Programme sind mit drin.
472 Programme gefunden
Thema wechseln
- Energie976
- Sanierung488
- Heizung225
- Photovoltaik156
- Dämmung82
- Fenster und Türen36
- Neubau181
- Wohneigentum173
- Mobilität550
- THG-Quote132
- Gründung448
- Digitalisierung369
- Forschung453
- Personal304
- Bildung681
- Familie269
- Natur und Umwelt420
- Landwirtschaft190
- Kultur278
- Sport166
- Soziales538
- Ehrenamt231
- Export79
- Sozialleistung519
- Wohnen und Miete223
- Gesundheit und Pflege250
- Zuwanderung und Integration112
- Sonstiges603
KfW-Kredit 293 – Klimaschutzoffensive für Unternehmen
Zinsgünstiges Darlehen für Investitionen zur Verringerung, Vermeidung und zum Abbau von Treibhausgasemissionen in Anlehnung an die EU-Taxonomie. Modul A finanziert Anlagen zur Herstellung klimafreundlicher Technologien, ausdrücklich einschließlich Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff und von Batterien, inklusive Betriebsmitteln und Warenlager. Modul B fördert klimafreundliche Produktionsverfahren in energieintensiven Industrien sowie die Herstellung von Wasserstoff und Biobrennstoffen. Modul C finanziert Infrastruktur, darunter Strom-, Wärme- und Kältenetze einschließlich Erzeugung und Speicherung sowie Infrastruktur für Wasserstoff und erneuerbare Gase.
KfW-Kredit 270 – Erneuerbare Energien Standard
Der zentrale Förderkredit des Bundes für Strom- und Wärmeanlagen aus erneuerbaren Energien, ausdrücklich einschließlich Batteriespeichern, Wärme- und Kältespeichern sowie Wärme- und Kältenetzen, die aus erneuerbaren Quellen gespeist werden. Förderfähig sind zudem Maßnahmen zur Flexibilisierung von Stromnachfrage und -angebot, darunter Stromspeicheranlagen einschließlich Power-to-X-Technologien, Lastmanagement sowie Mess- und Steuerungssysteme. Kreditbetrag bis zu 150 Millionen Euro pro Vorhaben, Mindestlaufzeit zwei Jahre, bis zu 20 Jahre Zinsbindung. Der Kredit ist Nachfolger für das eingestellte Speicherprogramm KfW 275.
KfW-Kredit 295 – Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (Kreditvariante)
Zinsgünstiger Förderkredit mit bis zu 60 Prozent Tilgungszuschuss für besonders klimafreundliche Vorhaben, Laufzeit bis zu 20 Jahre mit bis zu drei tilgungsfreien Anlaufjahren und zehn Jahren Zinsbindung. Finanziert werden dieselben sechs Module wie in der BAFA-Zuschussvariante, darunter Prozesswärme aus erneuerbaren Energien mit Wärmepumpen und Geothermie sowie die energie- und ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen. Mit einem genehmigten Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn kann vor der endgültigen Kreditzusage gestartet werden. Die Förderung steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel.
Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) – Modul 6: Elektrifizierung von kleinen Unternehmen
Sektorkopplung im Kleinen: Gefördert wird der Austausch von Bestandsanlagen, die mit Erdgas, Kohle, Mineralöl oder daraus gewonnenen Energieträgern betrieben werden, durch ausschließlich elektrisch betriebene Neuanlagen. Die Förderung beträgt einheitlich 33 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Für technisch, wirtschaftlich und administrativ zusammenhängende Maßnahmen sind insgesamt maximal 200.000 Euro Zuschuss möglich, auch bei Verteilung auf mehrere Anträge. Adressat sind ausdrücklich kleine Unternehmen.
Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) – Modul 5: Transformationspläne
Zuschuss für die Erstellung betrieblicher Transformationspläne, mit denen Unternehmen ihren Weg zur Treibhausgasneutralität planen. Wesentlicher Bestandteil ist ein Katalog konkreter unternehmensspezifischer Maßnahmen, durch deren Umsetzung die Treibhausgasemissionen deutlich gesenkt werden können. Der Transformationsplan ist häufig die Voraussetzung, um anschließend Investitionen in Elektrifizierung, Abwärmenutzung, Power-to-Heat oder Wasserstoff über Modul 4 Premium oder die Bundesförderung Industrie und Klimaschutz zu beantragen. Konkrete Fördersätze und Höchstbeträge sind der Richtlinie und dem Merkblatt zu entnehmen.
Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) – Modul 4: Premiumförderung mit Dekarbonisierungsbonus
Technologieoffene Premiumvariante der Anlagen- und Prozessoptimierung mit nachzuweisender Treibhausgaseinsparung. Förderhöhe bis zu 45 Prozent für kleine, 35 Prozent für mittlere und 25 Prozent für Unternehmen ohne KMU-Status. Für ausgewählte Maßnahmen in den Bereichen Abwärmenutzung, Elektrifizierung sowie Wasserstofferzeugung und Wasserstoffnutzung kommt ein Dekarbonisierungsbonus von bis zu 10 Prozentpunkten hinzu. Maximal 20 Millionen Euro Zuschuss für zusammenhängende Maßnahmen. Damit ist die EEW einer der wenigen Bundeszuschüsse, mit denen kleinere Elektrolyseure und Power-to-Heat-Anlagen im Mittelstand gefördert werden können.
Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) – Modul 4: Basisförderung
Pauschale Förderung für die energie- und ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen ohne Einreichung eines Einsparkonzepts. Gefördert werden unter anderem Flurförderfahrzeuge, die Optimierung von Biogasanlagen, Spritzgiessmaschinen, Laserschneidanlagen, Lackierkabinen und Wasserstrahlschneidanlagen. Kleine Unternehmen erhalten 15 Prozent, mittlere Unternehmen 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Unternehmen ohne KMU-Status sind nicht antragsberechtigt. Maximal 20 Millionen Euro Zuschuss für zusammenhängende Maßnahmen.
Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) – Modul 3: MSR, Sensorik und Energiemanagement-Software
Zuschuss für Kauf und Installation von Systemen zum Monitoring und zur effizienten Regelung von Energie- und Materialströmen zur Einbindung in ein Umwelt- oder Energiemanagementsystem sowie für Energiemanagement-Software inklusive Schulungskosten. Fördersätze: 45 Prozent für kleine Unternehmen, 35 Prozent für mittlere Unternehmen und 25 Prozent für Unternehmen ohne KMU-Status. Für technisch, wirtschaftlich und administrativ zusammenhängende Maßnahmen sind insgesamt maximal 20 Millionen Euro Zuschuss möglich.
Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) – Modul 2: Prozesswärme aus erneuerbaren Energien
Zuschuss für Erwerb und Installation von Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen, Geothermieanlagen und Biomassefeuerungsanlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme. Wärmepumpen müssen ausschließlich mit erneuerbarem Strom betrieben werden. Fördersätze: 60 Prozent für kleine, 50 Prozent für mittlere und 40 Prozent für große Unternehmen; für Biomassefeuerungsanlagen gelten reduzierte Sätze. Maximal 20 Millionen Euro Zuschuss für zusammenhängende Maßnahmen. Die technischen Mindestanforderungen sind identisch mit dem Kreditprogramm KfW 295.
Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) – Modul 4: Betriebskostenförderung
Laufende Betriebskostenförderung in Cent je Kilowattstunde für erneuerbare Wärmemengen aus Solarthermie- und PVT-Anlagen sowie aus strombetriebenen Wärmepumpen, die in neue oder zu transformierende Wärmenetze einspeisen. Der Förderbetrag je Kilowattstunde steigt bei niedrigerem SCOP, die absolute Fördersumme steigt jedoch mit höherer Jahresarbeitszahl, da nur die nutzbar gemachte Umweltwärme gefördert wird. Voraussetzung ist, dass die Solarthermie-, PVT- oder Wärmepumpenanlage zuvor über einen bewilligten Antrag in Modul 2 oder Modul 3 der BEW gefördert wurde.
Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) – Modul 3: Einzelmaßnahmen
40 Prozent Zuschuss, maximal 100 Millionen Euro pro Antrag, für Einzelmaßnahmen in Bestandswärmenetzen: Solarthermieanlagen, Wärmepumpen, Biomassekessel, Wärmespeicher, Rohrleitungen zum Anschluss von Erneuerbaren-Erzeugern und zur Abwärmeintegration sowie Wärmeübergabestationen. Für Netze mit mehr als 16 Gebäuden oder mehr als 100 Wohneinheiten. Ohne vorliegenden Transformationsplan ist eine Einzelmaßnahme nicht förderfähig; auch die anschließende Betriebskostenförderung nach Modul 4 setzt einen Transformationsplan voraus. Bewilligungszeitraum 24 Monate, einmalig um bis zu zwölf Monate verlängerbar.
Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) – Modul 2: Systemische Förderung für Neubau und Bestandsnetze
Investitionszuschuss von 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 100 Millionen Euro pro Antrag, für den Neubau von Wärmenetzen mit mindestens 75 Prozent erneuerbaren Energien und Abwärme sowie für die Transformation von Bestandsnetzen zur Treibhausgasneutralität. Förderfähig sind Erzeugungsanlagen einschließlich Großwärmepumpen und Wärmespeichern, Verteilung, Übergabe, Digitalisierung und Planungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8. Die Förderung ist auf die nachzuweisende Wirtschaftlichkeitslücke begrenzt. Bewilligungszeitraum 48 Monate, einmalig um bis zu 24 Monate verlängerbar.
Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) – Modul 1: Transformationspläne und Machbarkeitsstudien
Nicht rückzahlbarer Zuschuss von 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 2 Millionen Euro pro Antrag, für Transformationspläne bestehender Wärmenetze und Machbarkeitsstudien für neue Netze einschließlich Planungsleistungen der HOAI-Leistungsphasen 2 bis 4. Das Netz muss auf die Versorgung von mehr als 16 Gebäuden oder mehr als 100 Wohneinheiten ausgerichtet sein; Machbarkeitsstudien müssen mindestens 75 Prozent erneuerbare Energien und Abwärme nachweisen. Bewilligungszeitraum zwölf Monate, einmalig um bis zu zwölf Monate verlängerbar.
Netzentgeltbefreiung für Stromspeicher nach § 118 Absatz 6 EnWG
Nach dem 31.12.2008 neu errichtete Anlagen zur Speicherung elektrischer Energie, die ab dem 4. August 2011 innerhalb von 18 Jahren in Betrieb genommen werden, sind für 20 Jahre ab Inbetriebnahme von den Netzentgelten für den Bezug der einzuspeichernden Energie befreit. Die Frist für die Inbetriebnahme endet damit am 3. August 2029. Voraussetzung ist, dass der Strom aus dem Netz entnommen, in einem elektrischen, chemischen, mechanischen oder physikalischen Speicher gespeichert und zeitversetzt in dasselbe Netz zurückgespeist wird. Elektrolyseure zur Wasserstofferzeugung sind zusätzlich von den Einspeiseentgelten in das Gasnetz befreit. Pumpspeicherkraftwerke mit einer Leistungserhöhung um mindestens 7,5 Prozent oder Kapazitätserhöhung um mindestens 5 Prozent erhalten die Befreiung für zehn Jahre.
Wasserstoff-Kernnetz nach § 28q EnWG
Kein Zuschussprogramm, sondern der regulatorische Rahmen für den Aufbau des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes. Die Bundesnetzagentur hat den Antrag der Fernleitungsnetzbetreiber am 22. Oktober 2024 mit Änderungen genehmigt: 9.040 Kilometer Leitungslänge, davon rund 56 Prozent Umstellungen bestehender Erdgasleitungen, erwartete Investitionskosten 18,9 Milliarden Euro. Aufgenommen werden nur Infrastrukturen mit geplanter Inbetriebnahme bis zum 31.12.2032, die große Industrienachfrager, Wasserstoffkraftwerke, Wasserstoffspeicher, Elektrolyseure oder Importpunkte anbinden. Genehmigte Projekte gelten als energiewirtschaftlich notwendig und im überragenden öffentlichen Interesse.
H2Global – zweite Ausschreibung von Hintco für erneuerbaren Wasserstoff und Folgeprodukte
Doppelauktionsmechanismus: Die Hintco GmbH, Tochter der H2Global Foundation, kauft als Intermediär langfristig erneuerbaren Wasserstoff und Folgeprodukte von Produzenten und verkauft sie kurzfristig an Abnehmer weiter. Öffentliche Mittel decken die Differenz zwischen Angebots- und Nachfragepreis. Die zweite Ausschreibung für RFNBO (Renewable Fuels of Non-Biological Origin) ist nach beihilferechtlicher Genehmigung durch die EU-Kommission gestartet und in vier regionale Lose sowie ein globales Los gegliedert. Das Gesamtvolumen beträgt 2,5 Milliarden Euro und kann vorbehaltlich der Haushaltsfreigaben auf knapp 3 Milliarden Euro steigen.
HyLand – HyPerformer
Umsetzungskategorie des HyLand-Wettbewerbs für regionale Projektkonsortien mit fertigen Feinkonzepten. In HyLand I erhielten drei Regionen (Landshut, Metropolregion Nordwest, Metropolregion Rhein-Neckar) jeweils 20 Millionen Euro Investitionszuschuss bei einem Gesamtprojektvolumen von 195 Millionen Euro. In HyLand II wurden im April 2023 drei weitere Regionen (H2Rügen-Stralsund, HyPerformer Rhein-Ruhr, TH2ECO_Mobility Erfurt) mit jeweils bis zu 15 Millionen Euro ausgezeichnet, Gesamtvolumen 131 Millionen Euro. Gefördert wird die gesamte Wertschöpfungskette von Erzeugung über Speicher- und Betankungsinfrastruktur bis zu Bussen, Lkw und kommunalen Nutzfahrzeugen.
HyLand – HyExperts
Mittlere Kategorie des HyLand-Wettbewerbs für Regionen, die bereits Akteure, Netzwerke und erste Projektideen zu Wasserstoff haben. In HyLand I erhielten 13 von 28 Bewerberregionen jeweils 300.000 Euro, in HyLand II wurden 15 Regionen mit jeweils bis zu 400.000 Euro gefördert. Mit dem Geld beauftragen die Gebietskörperschaften Beratungs-, Planungs- und Dienstleistungen. Ziel ist ein umsetzungsfähiges Gesamtkonzept für eine regionale Wasserstoffwirtschaft, das anschließend in die Umsetzung gehen kann.
HyLand – HyStarter
Einstiegskategorie des Wettbewerbs HyLand für Regionen ohne Wasserstoff-Vorerfahrung. Die Gewinnerregionen erhalten ausdrücklich keine finanzielle Förderung, sondern ein Jahr lang fachliche und organisatorische Begleitung durch ein Expertenkonsortium (Spilett, Choice, Becker-Büttner-Held Consulting, EE ENERGY ENGINEERS, Reiner-Lemoine-Institut). In sechs aufeinander aufbauenden Fachdialogen wird mit regionalen Stakeholdern ein individuelles Wasserstoffkonzept für Verkehr, Wärme, Strom und Speicher entwickelt. HyLand I: 9 Regionen aus 138 Bewerbungen, HyLand II: 15 Regionen.
Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) – Modul 1, Teilmodul 3: Forschungsvorhaben
Zuschuss für anwendungsorientierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, die Potenziale zur Treibhausgasminderung in der industriellen Produktion erschließen, unter anderem durch Elektrifizierung und Wasserstoffnutzung. Förderung bis zu 35 Millionen Euro je Vorhaben auf Grundlage der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung. Anders als bei Investitionsvorhaben gibt es keine Mindestvorgabe für die Gesamtkosten. Ziel der Gesamtrichtlinie ist die Einsparung von 40 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten bis 2045.
Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) – Modul 1, Teilmodul 1: Investitionsvorhaben (AGVO)
Nicht rückzahlbarer Zuschuss für Investitionen, die die direkten Treibhausgasemissionen der geförderten Anlage um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand bei Antragstellung senken. Förderintensität bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionsmehrkosten, bei vollständiger Vermeidung der direkten Emissionen bis zu 50 Prozent. Höchstbetrag 30 Millionen Euro pro Unternehmen. Ab 15 Millionen Euro Fördervolumen ist eine Kofinanzierung durch das Bundesland von 30 Prozent erforderlich; der Bund trägt dann maximal 70 Prozent.
Klimaschutzverträge (CO2-Differenzverträge) – Gebotsverfahren 2026
Carbon Contracts for Difference für emissions- und energieintensive Industrie: Der Bund gleicht über die Vertragslaufzeit die Mehrkosten klimafreundlicher Produktion gegenüber der fossilen Referenz aus. Unternehmen bieten einen Preis je vermiedener Tonne CO2; die Förderkosteneffizienz entscheidet über den Zuschlag. Wird die Anlage profitabel, zahlt das Unternehmen zurück. Das Gebotsverfahren 2026 startete am 5. Mai 2026, Anträge sind bis einschließlich 7. September 2026 über Easy-Online möglich. Neu förderfähig sind CCU/CCS-Technologien und reine Industriedampfprojekte.
Quotenpflicht für Flugkraftstoffanbieter nach ReFuelEU Aviation
Neben der THG-Quote für Straßenkraftstoffe gibt es seit dem Zweiten Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote eigene Pflichten für Flugkraftstoffanbieter nach den Paragrafen 37j bis 37l BImSchG in Verbindung mit der Verordnung (EU) 2023/2405. Die Anrechnung synthetischer Flugkraftstoffe und erneuerbaren Wasserstoffs für die Luftfahrt regelt Paragraf 3a der 37. BImSchV. Das ist ein getrenntes System, nicht Teil der Straßenverkehrsquote.
Zweites Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (RED-III-Umsetzung)
Mit dem Gesetz vom 1. Juni 2026 hat der Bund die Richtlinie (EU) 2023/2413 (RED III) umgesetzt. Es ändert das BImSchG, die 37. BImSchV, die 38. BImSchV, die Biokraftstoffquotenverordnung und die Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung. Neu sind unter anderem der verlängerte Quotenpfad bis 65 Prozent im Jahr 2040, der Faktor 4 für E-Busse und schwere E-Lkw ab 2027, die Pflichten für Flugkraftstoffanbieter und die Eintragung in die Unionsdatenbank.
Mehr zu Energie
- ThemaFörderung für die neue HeizungWer eine alte Heizung ersetzt, kann dafür öffentliche Zuschüsse und zinsgünstige Kredite bekommen.
- ThemaFörderung für Photovoltaik und SpeicherSolarstrom vom eigenen Dach wird auf mehreren Wegen unterstützt: über die gesetzliche Vergütung für...
- ThemaFörderung für die energetische SanierungBei der Sanierung eines bestehenden Gebäudes gibt es zwei Wege: einzelne Maßnahmen wie Dämmung, Fenster oder...
- ThemaFörderung für WohneigentumWer eine Immobilie kauft oder baut, kann auf mehreren Ebenen Unterstützung bekommen: zinsgünstige Kredite...
- ThemaFörderung für die GründungFür Gründungen gibt es vier Arten von Unterstützung: Zuschüsse zum Lebensunterhalt oder zu Beratungskosten...
- ThemaFörderung für MobilitätRund um Mobilität fördern Bund, Länder und vor allem Kommunen sehr unterschiedliche Dinge: Lastenräder...
- BundeslandFörderung in Nordrhein-WestfalenProgramme, Stellen und die NRW.BANK.
- BundeslandFörderung in BayernProgramme, Stellen und die LfA Förderbank Bayern.
- BundeslandFörderung in Baden-WürttembergProgramme, Stellen und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.
- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
Eine Liste zeigt alles zu Energie. Der Check sortiert dieselben Programme nach dem, was du wirklich vorhast.