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Förderung als Zuschuss für Natur und Umwelt in Hessen auf Ebene Kommune

Alle Programme für Natur und Umwelt auf Ebene Kommune. Programme anderer Ebenen lassen sich damit häufig kombinieren.

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KommuneZuschuss

Anreizprogramme zur Förderung von Gebäudebegrünung und Hofentsiegelung Kassel

Kassel hat vier städtische Anreizprogramme zur Förderung von Gebäudebegrünung und Hofentsiegelung. Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken in einem der vier Fördergebiete können eine Gebäudebegrünung oder Hofentsiegelung mit 85 Prozent der Kosten, höchstens 19.999 Euro, fördern lassen. In den Stadtteilen Unterneustadt, Bettenhausen und Wehlheiden sind zusätzlich Maßnahmen zur Gebäudemodernisierung und -instandsetzung förderfähig. Die Programme unterscheiden sich im Geltungsbereich, in der Laufzeit und teilweise in den Bedingungen.

bis 85 Prozent, maximal 19.999 Euro
Kassel
Stadt Kassel, Umwelt- und Gartenamt
KommuneZuschuss

Mehr Grün zu Hause Wiesbaden

Wiesbaden fördert Maßnahmen, die das kleinraeumige Klima verbessern: Dach- und Fassadenbegrünungen, die Entsiegelung von Boden, das Sammeln von Niederschlagswasser in Zisternen und die Begrünung von Innenhoefen. Erstattet werden 85 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens 20.000 Euro je Projekt. Antragsberechtigt sind private Immobilieneigentümer, Vereine, Erbbauberechtigte, Genossenschaften und Eigentümergemeinschaften. Wichtigste Bedingung ist die Lage im abgegrenzten Fördergebiet; vor dem Antrag ist eine Erstberatung bei der Klimaschutzagentur erforderlich.

bis 85 Prozent, maximal 20.000 Euro
Wiesbaden
Landeshauptstadt Wiesbaden, Umweltamt, umgesetzt durch die Klimaschutzagentur Wiesbaden
KommuneZuschuss

Klimabonus Frankfurt

Mit dem Klimabonus bezuschusst Frankfurt am Main Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung auf privaten und gewerblichen Grundstücken. Gefördert werden Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen, Regenwasserspeicher und Trinkbrunnen sowie Solaranlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der Kosten. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Organisationen und Wohnungseigentümergemeinschaften mit Objekten in Frankfurt; der Antrag wird online gestellt. Das Programm ist die Fortführung von Frankfurt frischt auf.

bis 50 Prozent der Kosten
Frankfurt am Main
Stadt Frankfurt am Main, Energiereferat und Umweltamt
KommuneZuschuss

Nachhaltigkeits- und Klimabudget Landkreis Marburg-Biedenkopf

Mit 50.000 Euro ist das Nachhaltigkeits- und Klimabudget der größte der vier Engagementtöpfe des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Gefördert werden Initiativen an der Basis, die CO2 einsparen, die Umwelt schützen oder soziale Gerechtigkeit stärken. Je Projekt gibt es zwischen 500 und 2.000 Euro. Antragsberechtigt sind Einzelpersonen, Vereine, Organisationen, Initiativen und Bildungseinrichtungen aus dem Kreisgebiet, über die Vergabe entscheiden Bürgerjurys.

500 Euro bis 2.000 Euro
Hessen
Landkreis Marburg-Biedenkopf
KommuneZuschuss

Regionalbudget LEADER-Region Darmstadt-Dieburg

Die LEADER-Region Darmstadt-Dieburg fördert Kleinprojekte mit 80 Prozent der förderfähigen Bruttokosten und höchstens 20.000 Euro Zuschuss. Die Projektkosten müssen mindestens 1.000 Euro betragen. Antragsberechtigt sind Kommunen, öffentlich-nichtkommunale Träger und private Träger aus 15 Mitgliedsgemeinden, gewerbliche Unternehmen sind ausgeschlossen. Neben 20 Prozent Eigenmitteln ist ein zusätzlicher Beitrag von zehn Prozent an die LAG fällig, und für jede Leistung sind zwei Vergleichsangebote nötig.

bis 80 Prozent, maximal 20.000 Euro
Hessen
Lokale Aktionsgruppe Darmstadt-Dieburg, Regionalmanagement DADI

Was kommunale Förderung bei Natur und Umwelt bedeutet

Städte, Landkreise und Stadtwerke legen eigene Töpfe auf, meist klein, oft schnell ausgeschöpft und fast nie zentral gemeldet. Dafür fördern sie regelmäßig Dinge, die in keinem Landes- und keinem Bundesprogramm vorkommen, und die Wege sind kurz.

Wo der Antrag landet
Über die Stadt oder den Landkreis, häufig über ein Fachamt, oder direkt über den örtlichen Energieversorger. Ein zentrales Portal gibt es nicht, oft reicht ein Formular oder ein Anruf.
Woran du sie erkennst
An der Region: steht dort ein Ortsname statt eines Landes, ist es kommunal. Im Träger stehen dann eine Stadt, ein Landkreis oder Stadtwerke.
Der häufigste Irrtum
Diese Ebene ganz zu überspringen, weil die Beträge klein wirken. Kommunale Zuschüsse lassen sich oft mit Bund und Land kombinieren und sind der Teil, den fast alle liegen lassen.

Häufige Fragen zu Natur und Umwelt auf Ebene Kommune

Warum finde ich kommunale Programme so schlecht?
Weil sie selten in eine zentrale Datenbank gemeldet werden und sich häufig ändern. Auch unser Verzeichnis kennt nur, was öffentlich dokumentiert ist. Der zuverlässigste Weg bleibt der direkte Anruf bei Stadt und Stadtwerken.
Kann ich kommunale Förderung mit Bundesförderung kombinieren?
Oft ja, das ist sogar der Regelfall. Aber dieselben Kosten dürfen nicht zweimal gefördert werden, und manche Bundesprogramme rechnen kommunale Zuschüsse gegen. Prüfe in beiden Richtlinien den Abschnitt zur Kumulierung.

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