Förderprogramme für Forschung in Berlin
Diese Programme fördern Forschung und sind in Berlin beantragbar. Bundesweite Programme sind mit drin.
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- Energie986
- Sanierung489
- Heizung225
- Photovoltaik156
- Dämmung82
- Fenster und Türen36
- Neubau181
- Wohneigentum173
- Mobilität551
- THG-Quote132
- Gründung458
- Digitalisierung379
- Forschung465
- Personal318
- Bildung695
- Familie269
- Natur und Umwelt423
- Landwirtschaft190
- Kultur278
- Sport166
- Soziales552
- Ehrenamt231
- Export79
- Sozialleistung519
- Wohnen und Miete223
- Gesundheit und Pflege250
- Zuwanderung und Integration115
- Sonstiges603
Horizont Europa Cluster 4 Digitalisierung, Industrie und Weltraum
Cluster 4 von Horizont Europa fördert Forschung und Innovation zu Schlüsseltechnologien für Industrie und Digitalwirtschaft. Themen sind unter anderem fortgeschrittene Fertigung, Werkstoffe, Kuenstliche Intelligenz und Robotik, Halbleiter, Quantentechnologien, Kreislaufwirtschaft in der Industrie und Raumfahrt. Antragsberechtigt sind Konsortien aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus mehreren Mitgliedstaaten. Die Förderquote liegt je nach Projektart bei bis zu 100 Prozent für Forschungsprojekte und niedriger für marktnahe Innovationsprojekte.
Horizont Europa Cluster 5 Klima, Energie und Mobilität
Cluster 5 von Horizont Europa fördert Forschung und Innovation für Klimaschutz, Energieversorgung und Verkehr. Dazu zählen Klimawissenschaft, erneuerbare Energien, Energiesysteme und Netze, Gebäude und Industrie in der Energiewende, Batterien, Wasserstoff sowie sauberer Straßen-, Schienen-, Luft- und Schiffsverkehr. Antragsteller sind europäische Verbünde aus Industrie, Forschung und öffentlicher Hand. Die konkreten Themen und Fristen stehen im jeweiligen Arbeitsprogramm.
Horizont Europa Cluster 6 Lebensmittel, Bio-Wirtschaft, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt
Cluster 6 von Horizont Europa fördert Forschung zu Ernaehrungssystemen, Land- und Forstwirtschaft, Biodiversität, Boden, Wasser, Meeren und der biobasierten Wirtschaft. Gefördert werden Verbundprojekte, die den Umbau hin zu nachhaltigen Produktions- und Konsummustern voranbringen. Beteiligt sind Forschungseinrichtungen, Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe und Verbände aus mehreren Mitgliedstaaten. Zugang und Fristen laufen über das Funding-and-Tenders-Portal.
IGF - Industrielle Gemeinschaftsforschung
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung fördert vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben, deren Ergebnisse ganzen Branchen oder branchenuebergreifend zugutekommen. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu praxisorientierter Forschung zu erleichtern. Antragsberechtigt sind nicht die Unternehmen selbst, sondern eigenständige gemeinnützige Forschungsvereinigungen, die für die IGF autorisiert sein müssen. Ideengeber können KMU, Forschungseinrichtungen oder Forschungsvereinigungen sein. Neben dem Normalverfahren gibt es besondere Förderformen wie Leittechnologien für KMU. Die Förderrichtlinie läuft bis zum 31. Dezember 2026.
IGP - Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
Das IGP fördert nichttechnische Innovationen, also neue Geschäftsmodelle, Dienstleistungen und Pionierlösungen, bei denen nicht die eingesetzte Technologie im Vordergrund steht. Die Förderrichtlinie wurde im Bundesanzeiger vom 13. Juni 2023 veröffentlicht und läuft bis zum 31. Dezember 2027. Thematische Schwerpunkte und Stichtage werden über einzelne Calls bekannt gegeben. Der 7. Call vom 10. Juni 2026 zu gemeinschaftlich entwickelten Geschäftsmodellen und Pionierlösungen von Unternehmen läuft bis zum 20. August 2026.
INNO-KOM - Innovationskompetenz gemeinnütziger Industrieforschungseinrichtungen
INNO-KOM fördert Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gemeinnütziger externer Industrieforschungseinrichtungen, die ihre Ergebnisse diskriminierungsfrei der Allgemeinheit und damit vor allem KMU zur Verfuegung stellen. Förderfähig sind Vorhaben der Vorlaufforschung, marktorientierte FuE-Vorhaben von der Detailkonzeption bis zur Fertigungsreife sowie Investitionszuschüsse zur Verbesserung der wissenschaftlich-technischen Infrastruktur. Anträge für marktorientierte Vorhaben und Vorlaufforschung können jederzeit eingereicht werden. Die Richtlinie stammt aus dem Bundesanzeiger vom 9. Januar 2023 und läuft bis zum 31. Dezember 2026.
IPCEI Wasserstoff (Important Projects of Common European Interest)
Beihilferechtlicher Sonderrahmen für grenzüberschreitende Wasserstoffvorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse. Die Wellen decken Technologieentwicklung, industrielle Anwendung, Infrastruktur und Mobilität ab. Gefördert werden Elektrolyseurproduktion, Wasserstoffnutzung in Stahl, Chemie und Raffinerien, Pipelines und Speicher sowie Brennstoffzellenanwendungen. Die Finanzierung erfolgt national, in Deutschland regelmässig als Kofinanzierung von Bund und Ländern. Das IPCEI-Hydrogen-Observatorium der EU dokumentiert Projekte, Kapazitäten und Kosten; für 2022 wies es europaweit 11,45 Mt Wasserstoffproduktionskapazität und 3,11 GW Elektrolyseur-Fertigungskapazität aus.
Innovationsförderung im Schiffbau (Innovativer Schiffbau)
Gefördert wird die industrielle Anwendung neuer oder wesentlich verbesserter Produkte und Verfahren im Schiffbau, die gegenüber dem Stand der Technik in der EU technisch neu sind und ein technisches oder industrielles Risiko tragen. Förderfähig sind Schiffbau, Schiffsreparatur und Schiffsumbau bei gewerblichen selbstfahrenden Schiffen und Offshore-Strukturen. Anträge gehen an das BAFA, Kontakt schiffbau@bafa.bund.de.
Interreg Mitteleuropa (Central Europe)
Interreg Mitteleuropa fördert die transnationale Zusammenarbeit im mitteleuropäischen Raum, an dem mehrere deutsche Bundesländer beteiligt sind. Im Mittelpunkt stehen Innovation und Wissenstransfer, Klimaanpassung und Umwelt, Mobilität sowie eine bessere Governance der Zusammenarbeit. Gefördert werden gemeinsame Pilotvorhaben, Strategien und Werkzeuge, die von den Partnerregionen übernommen werden können. Antragsteller sind öffentliche Stellen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen aus dem Programmgebiet.
Interreg Ostseeraum (Baltic Sea Region)
Interreg Ostseeraum verbindet acht EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland mit sieben Bundesländern, sowie Norwegen mit neun Regionen. Das Programmgebiet umfasst rund 2,9 Millionen Quadratkilometer und 80 Millionen Einwohner. Die vier Prioritäten sind innovative Gesellschaften, wassersensible Gesellschaften, klimaneutrale Gesellschaften und Kooperationsgovernance. Gefördert werden transnationale Projekte von Behörden, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Unternehmen rund um die Ostsee.
Just Transition Fund (JTF) - Fonds für einen gerechten Übergang
Der Just Transition Fund unterstützt die Regionen, die am stärksten vom Übergang zur Klimaneutralität betroffen sind. Er ist Teil des Mechanismus für einen gerechten Übergang im Rahmen des European Green Deal. In Deutschland fördert der JTF vor allem die Braunkohleregionen, die Umsetzung läuft über die Programme der Bundesländer.
KMU-innovativ
Mit KMU-innovativ fördert das BMFTR industrielle Forschung und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben der Spitzenforschung in kleinen und mittleren Unternehmen. Das Dachprogramm gliedert sich in mehrere Technologiefelder mit jeweils eigener Förderrichtlinie, etwa Medizintechnik, IKT, Materialforschung, Bioökonomie, Ressourcen und Kreislaufwirtschaft oder Zukunft der Wertschöpfung. Projektskizzen können in den meisten Feldern jederzeit eingereicht werden, bewertet wird jeweils zu den Stichtagen 15. April und 15. Oktober. Das Verfahren ist zweistufig: erst Projektskizze, bei positiver Bewertung dann foermlicher Förderantrag.
KMU-innovativ: Biomedizin
Gefördert werden risikoreiche FuE-Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen im Themenfeld Biomedizin. Die zweite Änderung der Richtlinie wurde im Bundesanzeiger vom 3. April 2025 veröffentlicht, die Laufzeit reicht bis zum 15. April 2027. Das Verfahren ist zweistufig mit vorgeschalteter Projektskizze.
KMU-innovativ: Elektronik und autonomes Fahren, High Performance-Computing
Der Förderschwerpunkt richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit FuE-Vorhaben in der Elektronik, beim autonomen Fahren und im High Performance-Computing. Die Richtlinie wurde im Bundesanzeiger vom 15. Mai 2025 veröffentlicht, die Laufzeit reicht bis zum 30. Juni 2027. Eingereicht wird zweistufig über eine Projektskizze.
KMU-innovativ: Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung
Der Förderschwerpunkt unterstützt FuE-Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen zu Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung. Die Richtlinie wurde im Bundesanzeiger vom 1. Maerz 2024 veröffentlicht, die Laufzeit reicht bis zum 15. April 2027. Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.
KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)
Mat2KMU fördert Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen in der Materialforschung und setzt damit Impulse für Innovation und Wachstum. Die Richtlinie stammt aus dem Bundesanzeiger vom 2. September 2025, eine Änderung folgte am 11. Mai 2026. Die Laufzeit reicht bis zum 30. Juni 2027. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden, Stichtage sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.
KMU-innovativ: Medizintechnik
Gefördert werden Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen im Themenfeld Medizintechnik. Medizintechnische Lösungen im Sinne der Richtlinie sind Versorgungslösungen, die ein Medizinprodukt einschließlich digitaler Medizinprodukte und Medizinprodukte-Software oder ein In-vitro-Diagnostikum als zentrales Element enthalten. Die Richtlinie wurde im Bundesanzeiger vom 6. Februar 2026 veröffentlicht und läuft bis zum 15. April 2027. Projektskizzen sind jeweils zum 15. April und 15. Oktober einzureichen.
KMU-innovativ: Ressourcen und Kreislaufwirtschaft
Ziel der Maßnahme ist es, die Innovationsbasis unter kleinen und mittleren Unternehmen für Lösungen in den Bereichen Ressourceneffizienz, nachhaltiges Wassermanagement und Kreislaufwirtschaft zu verbreitern. Die Richtlinie wurde im Bundesanzeiger vom 2. Mai 2024 veröffentlicht und läuft bis zum 15. April 2027. Projektskizzen sind zu den Stichtagen 15. April und 15. Oktober einzureichen.
KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft
Technologiefeld der Förderinitiative KMU-innovativ für risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen zu Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, etwa Materialsubstitution, Rezyklateinsatz, Sortier- und Recyclingtechnik. Das Verfahren ist zweistufig mit verbindlichen Fristen, ein Ergebnis liegt in der Regel drei Monate nach Einreichung der Skizze vor. KMU können allein oder im Verbund mit Forschungseinrichtungen antragen, die Koordination muss in der Regel bei einem KMU liegen. Eine kostenlose Lotsenstelle berät unter 0800 26 23 009.
KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung
Der Förderschwerpunkt gehoert zum Fachprogramm Zukunft der Wertschöpfung mit Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit. Gefördert werden Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen, die neue Produktions- und Dienstleistungskonzepte entwickeln. Die Änderung der Richtlinie wurde im Bundesanzeiger vom 24. Januar 2025 veröffentlicht, die Laufzeit reicht bis zum 15. April 2027.
LIFE-Programm – Teilprogramm Clean Energy Transition
Das LIFE-Programm der EU gliedert sich in die vier Bereiche Nature and Biodiversity, Circular Economy and Quality of Life, Climate Change Mitigation and Adaptation sowie Clean Energy Transition. Letzteres fördert marktnahe Vorhaben zur Energiewende, darunter Kapazitätsaufbau, Politikunterstützung und die Markteinführung erneuerbarer Wärmelösungen. Die Calls for Proposals für 2026 sind offen. Adressiert werden unter anderem KMU, Start-ups und andere Einrichtungen, insbesondere über den Programmteil LIFE Close-to-Market. Konkrete Förderquoten und Budgets stehen in den jeweiligen Call-Dokumenten.
MarLEN – Maritime Low Emission Network, transnationaler Aufruf der CSA ZEWT unter Horizont Europa
MarLEN ist ein transnationaler Förderaufruf für emissionsfreien Wasserverkehr in sechs Themenfeldern: nachhaltige alternative Kraftstoffe, Elektrifizierung, Energieeffizienz, Design und Retrofitting, digitale grüne Lösungen sowie Häfen. Gefördert werden Vorhaben von der industriellen Forschung über die experimentelle Entwicklung und Demonstration bis zur Umsetzung. Am Aufruf 2026 beteiligen sich unter anderem Belgien, Deutschland, Norwegen, Rumänien und die Türkei.
PioDAK – Förderprogramm Digitale Automatische Kupplung
Das Programm PioDAK fördert die Einführung der Digitalen Automatischen Kupplung im Schienengüterverkehr. Bezuschusst werden Umrüstung von Güterwagen und Lokomotiven, Forschung, Entwicklung und Innovation sowie Studien rund um die DAK. Antragstellung und Abwicklung laufen über das eService-Portal des Bundesamtes für Logistik und Mobilität.
Projektförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
Offene Projektförderung für innovative, modellhafte Vorhaben, die die Umwelt entlasten. Neben der Projektförderung gibt es das Programm Green Start-up für umweltorientierte Gründungen, Promotionsstipendien im Natur- und Klimaschutz sowie das MOE-Fellowship für Hochschulabsolventen aus Mittel- und Osteuropa. Vereine und gemeinnützige Träger sind antragsberechtigt.
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