Förderung als Zuschuss für Export
Alle Zuschüsse, Kredite und Prämien rund um Export. Von der KfW über Landesbanken bis zu kommunalen Töpfen.
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Internationale Live- und Showcaseförderung der Initiative Musik
Reisekostenförderung für Auftritte deutscher Popularmusik- und Jazzacts im Ausland, bei Showcase-Festivals und Support-Touren. Pro Person gibt es in Europa 500 Euro für den ersten Auftritt und 100 Euro für jeden weiteren, ausserhalb Europas 1.000 Euro für den ersten und 250 Euro für jeden weiteren. Maximal 20.000 Euro pro Act und Jahr, höchstens drei Bewilligungen pro Kalenderjahr. Die Konditionen gelten vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2029.
Internationale Live- und Showcaseförderung
Dieses Programm finanziert Auftritte von Acts der populaeren Musik und des Jazz aus Deutschland im Ausland, vor allem auf internationalen Showcase-Festivals und als Supporttouren. Anträge sind vom 2. Maerz bis 19. November 2026, 12:00 Uhr möglich, die Projekte müssen bis 31. Maerz 2027 stattfinden. Für Auftritte vor dem 15. Februar 2027 muss der Antrag bis zum 19. November 2026 vorliegen. Die maximale Fördersumme wird auf der Programmseite nicht beziffert.
Exportförderung für Musikunternehmen (German Music Export)
Die Exportförderung unterstützt kleine und mittlere Musikunternehmen sowie Soloselbständige mit Sitz in Deutschland bei der internationalen Marktbearbeitung. Gefördert werden eigeninitiierte Maßnahmen und die Teilnahme an Branchenveranstaltungen im Ausland. Vorrang haben Maerkte, in denen Unternehmen oder Künstlerinnen noch unterrepraesentiert sind, aber bereits Kontakte oder Publikum haben. Antragsrunden 2026 sind der 2. bis 23. Maerz, der 1. bis 22. Juni und der 31. August bis 21. September.
Binnenmarktprogramm (Single Market Programme)
Das Binnenmarktprogramm ist für 2021 bis 2027 mit 4,208 Milliarden Euro ausgestattet, hinzu kommen rund 2 Milliarden Euro aus dem KMU-Fenster von InvestEU. Es stärkt die Steuerung des Binnenmarkts und die Wettbewerbsfähigkeit vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen. Die fuenf Säulen sind Marktueberwachung, KMU-Förderung als Nachfolge von COSME, Normung, Verbraucherschutz und die Lebensmittelkette, dazu kommt die europäische Statistik unter Eurostat. Der Zugang für Unternehmen läuft häufig über das Enterprise Europe Network und über Aufrufe der EISMEA.
ZIM - Internationale FuE-Kooperationen (IraSME)
IraSME ist ein Netzwerk nationaler und regionaler Förderstellen für grenzueberschreitende FuE-Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen. Pro Jahr gibt es zwei Ausschreibungsrunden, in denen marktnahe FuE-Vorschlaege bis zum Prototypenniveau eingereicht werden. Die deutsche Seite wird über ZIM-Kooperationsprojekte finanziert, koordiniert von der AiF Projekt GmbH. Mitglieder sind unter anderem Oesterreich, Brasilien, Tschechien, Flandern, Luxemburg, die Schweiz, die Tuerkei und Wallonien. Die Frist des 38. Calls ist der 30. September 2026.
Bremisches Messeförderungsprogramm
Das Land Bremen unterstützt die Beteiligung kleiner Unternehmen an international ausgerichteten Messen im In- und Ausland. Die Förderung wird als Zuschuss gewährt, Ansprechpartner sind die Bremer Aufbau-Bank und in Bremerhaven die BIS. Die Förderung ist auf Messen begrenzt, deren Themen den Schlüsselbereichen der Innovationsstrategie Bremen 2030 zugeordnet werden können. Der aktuelle Programmstand und die Höhe der Pauschalen sollten vor der Antragstellung bei der BAB erfragt werden, da die Angaben verschiedener Stellen zum Programmzeitraum voneinander abweichen.
Auslandsmesseprogramm Saarland (Saarland-Gemeinschaftsstände)
Das Saarland fördert Gemeinschaftsstände saarlaendischer Unternehmen auf nationalen und internationalen Leitmessen. Die Unternehmen erhalten eine schlüsselfertige Standfläche, komplettes Projektmanagement, Betreuung vor Ort, Medienunterstützung und Vernetzungsangebote. Ziel ist die Erschließung neuer Absatzmaerkte und der Ausbau von Geschäftsbeziehungen im Ausland. Organisiert wird das Programm von der gwSaar, finanziell getragen vom saarlaendischen Wirtschaftsministerium. Konkrete Zuschusshöhen werden nicht ausgewiesen, die Unternehmen zahlen einen reduzierten Beteiligungspreis.
Hessisches Auslandsmesseprogramm (Gemeinschaftsstände und Company Missions)
Hessen Trade & Invest organisiert hessische Gemeinschaftsstände auf internationalen Messen sowie Company Missions, die einen Messebesuch mit strukturiertem Marktzugang verbinden. Schwerpunkte sind unter anderem Wasserstoff, Gesundheit, Maschinen- und Anlagenbau, Bau und Sicherheit. Für Start-ups gibt es über StartHub Hessen eigene Beteiligungen, etwa auf der Viva Technology oder Slush. Das Programm ist 2026 aktiv, Termine und Konditionen stehen je Veranstaltung auf den Seiten der HTAI.
Sachsen Förderrichtlinie Markteinführung innovativer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen
Sachsen fördert die wirtschaftliche Verwertung von Innovationen, darunter Schutzrechte, Design, Erstzertifizierung, Marketing- und Vertriebskonzepte, Prototypenanpassung sowie die einmalige Teilnahme an einer Messe. Die förderfähigen Kosten liegen zwischen 5.000 und 200.000 Euro. Der Fördersatz reicht von 40 Prozent für mittlere Unternehmen bis 60 Prozent für junge kleine Unternehmen, mit einem Bonus von zehn Prozentpunkten bei tarifgebundener Entlohnung oder Nachhaltigkeitsbeitrag. Antragsberechtigt sind KMU mit Sitz oder zu begünstigender Betriebsstätte in Sachsen. Wegen hoher Inanspruchnahme werden derzeit keine weiteren Anträge angenommen.
Berlin Programm für Internationalisierung (PfI-KMU)
Das Programm für Internationalisierung fördert Berliner KMU des produzierenden Gewerbes und produktionsnaher Dienstleistungen bei Internationalisierungsmaßnahmen. Dazu zählen Teilnahmen an Messen, Ausstellungen, Kongressen, Boersen, Modenschauen und Showrooms im In- und Ausland mit überwiegend internationaler Ausrichtung. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, mindestens 3.000 und höchstens 12.000 Euro je Einzelmaßnahme. Handelsunternehmen, Beratungsfirmen und Freiberufler sind ausgeschlossen. Anträge für Maßnahmen ab dem 1. Januar 2026 sind möglich, spätestens sechs Wochen vor Maßnahmenbeginn.
Messezuschuss Rheinland-Pfalz (Teilnahme an Auslandsmessen)
Rheinland-Pfalz gewährt einen nicht rückzahlbaren Zuschuss zu den Kosten der Teilnahme an Messen und Ausstellungen im Ausland, einschließlich Gemeinschaftsständen und Produktpraesentationen. Der Zuschuss beträgt 4.000 Euro für Messen ausserhalb Europas. Veranstaltungen im Europäischen Wirtschaftsraum und in Nachbarländern werden grundsaetzlich nicht gefördert, für Weinerzeuger gelten Sonderregelungen. Antragsberechtigt sind KMU nach EU-Definition, landwirtschaftliche Betriebe und Freiberufler mit Sitz oder Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz, öffentliche Unternehmen sind ausgeschlossen. Anträge sind in der Regel zwischen drei Monaten und einem Monat vor der Veranstaltung zu stellen.
Mecklenburg-Vorpommern Förderung von Messen und Ausstellungen
Mecklenburg-Vorpommern bezuschusst die Teilnahme kleinster, kleiner und mittlerer Unternehmen an nationalen und internationalen Messen ausserhalb des Landes. Zuwendungsfähig sind die Nettoausgaben für Standmiete und mit der Messe verbundene Dienstleistungen. Kleinstunternehmen erhalten bis zu 50 Prozent, kleine Unternehmen bis zu 40 Prozent und mittlere Unternehmen bis zu 30 Prozent, jeweils höchstens 6.000 Euro je Messe. Gefördert werden maximal drei Beteiligungen im Jahr, bei Start-ups bis zu fuenf. Start-ups erhalten zusätzlich eine Pauschale von 2.000 Euro. Der Antrag muss vor der verbindlichen Messeanmeldung im Förderportal eingehen.
Markt International Brandenburg (2026 bis 2028)
Markt International fördert kleine und mittlere Unternehmen aus Brandenburg bei der Erschließung in- und auslaendischer Maerkte. Gefördert werden die aktive Teilnahme an international ausgerichteten Veranstaltungen wie Messen, Symposien und Kongressen einschließlich virtueller und hybrider Formate, die Teilnahme an Messen aus dem gemeinsamen Messeplan der Länder Berlin und Brandenburg sowie Beratungs- und Coachingleistungen zur Internationalisierung. Die überarbeitete Fassung gilt seit dem 2. Januar 2026, die früheren Branchenbeschränkungen sind entfallen, Beratungen laufen über Festbetragsfinanzierung mit bis zu zehn Tagen je Vorhaben und 20 Tagen je Unternehmen. Anträge sind laufend bis zum 31. Dezember 2028 über das ILB-Kundenportal möglich.
Niedersachsen Messeförderung Gemeinschaftsstände Inland und Ausland
Gefördert werden Organisation und Betrieb niedersächsischer Gemeinschaftsstände mit mindestens zehn beteiligten Unternehmen sowie die Teilnahme an Gemeinschaftsständen anderer Anbieter. Bei Auslandsmessen werden bis zu 50 Prozent der Kosten übernommen, höchstens 5.000 Euro innerhalb der EU und 8.000 Euro ausserhalb der EU. Bei Inlandsmessen sind es bis zu 80 Prozent und höchstens 13.500 Euro für KMU, bei neu gegründeten Unternehmen bis zu 90 Prozent und höchstens 15.000 Euro. Je Antragsteller ist die Förderung zweimal möglich. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler mit Sitz in Niedersachsen.
Niedersachsen Messeförderung Einzelstand Inland und Ausland
Niedersachsen bezuschusst die Teilnahme kleiner und mittlerer Unternehmen und Freiberufler an Messen mit eigenem Einzelstand. Für Messen im EU-Ausland gibt es bis zu 2.000 Euro, für Messen ausserhalb der EU bis zu 4.000 Euro, für Inlandsmessen einen einmaligen Festbetrag von 2.000 Euro. Für dieselbe Auslandsmesse kann zweimal gefördert werden. Förderfähig sind Aufwendungen für Organisation und Betrieb des Standes, nicht jedoch Reise-, Übernachtungs- und Bewirtungskosten. Der Antrag muss vor der verbindlichen Messeanmeldung über das Kundenportal gestellt werden.
Thüringer Außenwirtschaftsförderung (Messeförderung und Kontaktanbahnung)
Thüringen fördert kleine und mittlere Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Handwerks und wirtschaftsnaher Dienstleistungen bei der Erschließung auslaendischer Absatzmaerkte. Für Messebeteiligungen werden bis zu 50 Prozent der Kosten für Standmiete und Standbau übernommen, höchstens 10.000 Euro, zuzueglich einer Kostenpauschale von zehn Prozent. Für Kontaktanbahnung im Ausland gibt es eine Festbetragsfinanzierung von 1.600 Euro, Reisekosten sind ausgeschlossen. Große Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke können gefördert werden, wenn sie an Gemeinschaftsständen des offiziellen Messeprogramms teilnehmen. Der Antrag muss acht Wochen vor Messebeginn vorliegen.
Messe meets Mittelstand NRW
Mit Messe meets Mittelstand fördert Nordrhein-Westfalen die Teilnahme kleiner und mittlerer Unternehmen an internationalen Messen. Anders als bei klassischen Gemeinschaftsständen können die Unternehmen die Messe frei wählen, auch virtuelle Beteiligungen sind möglich. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens 7.500 Euro pro Unternehmen und Jahr, und kann maximal dreimal in Anspruch genommen werden. Es gelten Umsatzgrenzen von 50 Millionen Euro allgemein und zehn Millionen Euro bei Messen im EU- und EFTA-Raum. Der Antrag muss mindestens zwei Monate vor Veranstaltungsbeginn bei NRW.Global Business vorliegen.
Auslandsmesseprogramm Baden-Württemberg
Baden-Württemberg International organisiert Gemeinschaftsstände auf internationalen Messen, auf denen sich Unternehmen, Cluster, Netzwerke, Regionen, Kommunen und Einrichtungen aus dem Land praesentieren können. Der Teilnehmerbeitrag richtet sich nach Unternehmensgröße und Umsatz, kleine Unternehmen werden stärker gefördert als große. Im Paket enthalten sind Standbau, Platzierung, Bewirtung, Standbetreuung und Reinigung sowie Unterstützung bei Reise und Logistik. Für 2026 sind 23 Gemeinschaftsstände geplant. Die Anmeldung läuft direkt über bw-i, die Teilnahme haengt von der Standverfügbarkeit ab.
Start-up BW International
Start-up BW International unterstützt gegründete Start-ups mit Sitz in Baden-Württemberg beim Schritt ins Ausland. Gefördert werden Delegations- und Markterschließungsreisen, Messebeteiligungen im In- und Ausland, Start-up-Konferenzen und Ökosystemreisen. Bei Messebeteiligungen werden 1.000 bis 2.000 Euro je Messe übernommen, maximal drei Teilnahmen pro Messe. Bei Delegationsreisen ausserhalb Europas kommen zum Teilnahmebeitrag 50 Prozent der Reisekosten bis 2.000 Euro pro Person hinzu, bei Konferenzen und Start-up-Reisen bis zu 50 Prozent der Reisekosten bis 1.000 Euro pro Start-up.
develoPPP
develoPPP fördert privatwirtschaftliche Vorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern, die zugleich unternehmerisch tragfähig und entwicklungspolitisch wirksam sind. Typische Themen sind Berufsausbildung, nachhaltige Lieferketten, Landwirtschaft und Klimaschutz. In der Variante classic werden Unternehmen jeder Größe mit bis zu zwei Millionen Euro unterstützt, wobei der öffentliche Anteil höchstens 50 Prozent beträgt. Die Variante ventures richtet sich an junge Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen und stellt 100.000 Euro als Wachstumsinvestition im Matching-Funds-Modell bereit. Die Auswahl erfolgt über einen Ideenwettbewerb.
Agrarexportförderprogramm des Bundes
Das Agrarexportförderprogramm unterstützt die deutsche Agrar- und Ernaehrungswirtschaft bei der Erschließung von Auslandsmaerkten. Bausteine sind Gemeinschaftsstände auf Auslandsmessen unter der Dachmarke made in Germany, Unternehmerreisen, Marktstudien sowie Kompetenzstellen an den Auslandshandelskammern. Zuwendungsempfänger sind in der Regel nichtstaatliche überregionale Organisationen der Branche wie Dach- und Fachverbände, Exportförderorganisationen sowie IHKs und AHKs. Einzelunternehmen können an den geförderten Maßnahmen teilnehmen, sind aber meist nicht selbst antragsberechtigt. Organisatorische Abwicklung über die BLE in Bonn.
Exportinitiative Umweltschutz (EXI)
Die Exportinitiative Umweltschutz fördert Projekte, die grüne und nachhaltige Umweltinfrastruktur aus Deutschland in internationale Maerkte bringen. Themenschwerpunkte im aktuellen Aufruf sind Kreislauf- und Recyclingwirtschaft, Wasser- und Abwasserwirtschaft, nachhaltiger Konsum sowie Wasserstoff-Minigrids. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Schwerpunkt KMU, Vereine und Verbände sowie Hochschulen und ausseruniversitaere Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland. Grundlage ist die Förderrichtlinie vom 2. Mai 2024, das Verfahren beginnt mit einer Projektskizze bei der ZUG.
Beratungsgutscheine Afrika
Kleine und mittlere Unternehmen erhalten 85 Prozent Zuschuss zu externen Beratungsleistungen für Vorhaben in afrikanischen Zielmärkten, etwa Marktanalysen, Rechtsfragen, Business-Case-Rechnungen und Finanzierungsfragen. Der Eigenanteil beträgt 15 Prozent. Je Beratertag gelten gestaffelte Höchstsätze von 864, 1.080 oder 1.296 Euro netto je nach Beratungsthema. Pro Jahr sind bis zu drei Gutscheine à 15 Beratertage und damit maximal 49.572 Euro Förderung möglich.
Messeprogramm Young Innovators (junge innovative Unternehmen)
Junge innovative Unternehmen erhalten einen Zuschuss zu Standmiete und Standbau, wenn sie auf dem Bundesgemeinschaftsstand einer ausgewählten internationalen Leitmesse in Deutschland ausstellen. Bei den ersten beiden Beteiligungen werden 60 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen, ab der dritten Beteiligung 50 Prozent. Die Förderung ist auf 7.500 Euro pro Aussteller und Messe begrenzt. Das Unternehmen muss juenger als zehn Jahre sein, weniger als 50 Mitarbeiter haben und höchstens zehn Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme erreichen.
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