Förderprogramme für Bildung in Saarland
Diese Programme fördern Bildung und sind in Saarland beantragbar. Bundesweite Programme sind mit drin.
391 Programme gefunden
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Förderung politischer Jugend- und Erwachsenenbildung über die AKSB
Die AKSB ist Zentralstelle für die katholisch-sozialen Bildungswerke und leitet öffentliche Mittel an ihre Mitgliedseinrichtungen weiter. Sie hat drei Förderbereiche: politische Kinder- und Jugendbildung über den Kinder- und Jugendplan des Bundes, politische Erwachsenenbildung über die Bundeszentrale für politische Bildung und internationale politische Bildung. Der dritte Bereich umfasst Jugendaustausche und entwicklungspolitische Bildung, unter anderem über das Förderprogramm entwicklungspolitische Bildung des BMZ. Antragstellung läuft über die Mitgliedseinrichtungen und die Geschäftsstelle in Bonn.
KJP-Förderung der Jugendverbandsarbeit und politischer Jugendverbände
Aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes werden die bundeszentralen Jugendverbände als Regelstruktur gefördert, darunter auch politische Jugendverbände. Der Deutsche Bundesjugendring vertritt diese Verbände gegenueber Bund und Politik und bezeichnet Jugendverbände als Werkstätten der Demokratie. Im Regierungsentwurf 2027 steigt der KJP um knapp 900.000 Euro gegenueber 2026. Der DBJR haelt das für zu wenig und beziffert die Luecke für eine bedarfsgerechte Förderung der Jugendverbände auf 2 Millionen Euro.
Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)
Der Kinder- und Jugendplan des Bundes ist seit 1950 das zentrale Förderinstrument der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene. Er finanziert unter anderem die politische Jugendbildung, die Jugendverbandsarbeit und die internationale Jugendarbeit. Rechtsgrundlage ist Paragraf 83 Absatz 1 SGB VIII, gefördert werden nur Vorhaben von überregionaler Bedeutung, die einzelne Länder nicht wirksam fördern können. Die Mittel fliessen in der Regel über Zentralstellen und bundeszentrale Träger an die Einrichtungen vor Ort.
Respekt Coaches - Praeventionsprogramm an Schulen
Respekt Coaches ist ein Bundesprogramm zur Praevention von Extremismus und Diskriminierung an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Umgesetzt wird es von den Jugendmigrationsdiensten in Kooperation mit Trägern der politischen Bildung und der Radikalisierungspraevention. Angeboten werden Gruppenangebote zu Demokratie, Resilienz, Sozialkompetenz und Medienkompetenz sowie Einzelberatung. Seit 2018 wurden mehr als 600.000 Jugendliche in über 15.000 Gruppenangeboten an rund 900 Kooperationsschulen erreicht.
Demokratie leben! - Extremismuspraevention in Strafvollzug und Bewaehrungshilfe
Dieser Programmbereich fördert Projekte, die radikalisierungsgefaehrdete Menschen im Strafvollzug und in der Bewaehrungshilfe beraten und begleiten. Dazu gehoeren auch Fortbildungen für Bedienstete und Fachkräfte in Justiz und Bewaehrungshilfe. Ziel ist es, Radikalisierung im Justizvollzug frühzeitig zu erkennen und Ausstiegswege zu oeffnen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Innovationsprojekte
Innovationsprojekte erproben neue Arbeitsansaetze in der Demokratieförderung, der Vielfaltgestaltung und der Extremismuspraevention. Antragsteller sind zivilgesellschaftliche Organisationen, die noch nicht erprobte Konzepte entwickeln und testen wollen. Die Ergebnisse sollen anschließend in die Regelpraxis und in die bundeszentrale Infrastruktur einfliessen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Partnerschaften für Demokratie
Partnerschaften für Demokratie richten sich an kommunale Gebietskörperschaften und deren Zusammenschlüsse, also Städte, Gemeinden und Landkreise. Sie buendeln vor Ort Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft und legen gemeinsam kommunale Ziele der Demokratieförderung fest. Über einen Aktions- und Initiativfonds können lokale Projekte unbuerokratisch unterstützt werden. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Landes-Demokratiezentren
In jedem Bundesland fördert Demokratie leben! ein Landes-Demokratiezentrum. Es koordiniert die regionalen Akteure und trägt die Beratungsangebote vor Ort: Mobile Beratung, Opfer- und Betroffenenberatung sowie Ausstiegs- und Distanzierungsberatung. Damit entsteht in jedem Land eine feste Anlaufstelle bei rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Vorfaellen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Programmbereich bundeszentrale Infrastruktur
In diesem Programmbereich fördert Demokratie leben! Projekte etablierter zivilgesellschaftlicher Organisationen mit bundesweiter Bedeutung. Ziel ist der Aufbau einer bundeszentralen Infrastruktur, die Impulse setzt, Qualitätsstandards entwickelt und Wissen in die Fläche trägt. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032. Zuständig für die Umsetzung ist die Regiestelle Demokratie leben! beim BAFzA.
Akquisos - Fundraising-Beratung der bpb für die politische Bildung
Akquisos ist das Fundraising-Portal der Bundeszentrale für politische Bildung. Es buendelt Grundlagenwissen, Instrumente, Praxistipps und eine Übersicht über Fördermittel für Träger der politischen Bildung. Ergänzt wird das Angebot durch ein Fundraising-Glossar, Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen und Termine sowie ein Archiv früherer Ausgaben. Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen.
Förderausschreibung Demokratie im Netz 2.0 der bpb
Demokratie im Netz 2.0 fördert zehn ausgewählte Modellprojekte der digitalen politischen Bildung. Themen sind Diskurskultur, digitaler Extremismus, Radikalisierung im Netz, kuenstliche Intelligenz und Beteiligung. Zielgruppe sind vor allem Erwachsene, die von digitalen Angeboten der politischen Bildung bisher wenig erreicht wurden. Die geförderten Projekte laufen von Dezember 2025 bis November 2027 und werden wissenschaftlich begleitet, neue Bewerbungen sind in dieser Runde nicht mehr möglich.
Modellförderung der Bundeszentrale für politische Bildung
Mit der Modellförderung unterstützt die bpb zeitlich begrenzte Projekte, die neue Methoden und Konzepte der politischen Bildung erproben. Antragsberechtigt sind rechtsfähige Organisationen mit Sitz in Deutschland, von Anträgen von Einzelpersonen raet die bpb ab. Für den Förderjahrgang 2027 können Anträge bis einschließlich 15. Oktober 2026 eingereicht werden, frühester Projektstart ist der 1. Maerz 2027. Themenschwerpunkte sind unter anderem Geopolitik und internationale Krisen, Antisemitismus, Rechtsstaat, gerechte Transformation sowie Angebote für Auszubildende und sozial benachteiligte Menschen.
Anerkennung als Träger der politischen Bildung durch die bpb
Das Anerkennungsverfahren ist die Eintrittskarte in die Richtlinienförderung der bpb. Ohne Anerkennung kann eine Bildungseinrichtung keinen Förderantrag auf Grundlage der Förderrichtlinie stellen. Die bpb prüft dabei unter anderem Trägerstruktur, Qualität und Ausrichtung der Bildungsarbeit. Anerkannte Träger werden in der Trägerdatenbank der bpb geführt und können ihre Veranstaltungen zusätzlich als Sonder- oder Bildungsurlaub anerkennen lassen.
Richtlinienförderung der Bundeszentrale für politische Bildung
Die bpb bezuschusst Veranstaltungen der politischen Erwachsenenbildung von anerkannten Trägern. Grundlage ist die Richtlinie zur Anerkennung und Förderung von Veranstaltungen der politischen Bildung, die seit dem 1. Januar 2024 gilt. Antragsberechtigt sind nur Bildungseinrichtungen, die zuvor ein Anerkennungsverfahren bei der bpb durchlaufen haben. Für Antrag, Sachbericht, Kosten- und Finanzierungsplan und Belegliste sind verbindliche Vordrucke zu verwenden.
Ausbildungsstipendium der Hanns-Seidel-Stiftung
Seit Herbst 2024 vergibt die Hanns-Seidel-Stiftung auch Stipendien an Auszubildende. Das Programm betont die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Neben finanzieller Unterstützung gibt es Seminare, Mentoring und Zugang zum Netzwerk der Stiftung. Konkrete Beträge nennt die Stiftung auf der Programmseite nicht.
Journalistisches Förderprogramm der Hanns-Seidel-Stiftung
Die Hanns-Seidel-Stiftung fördert journalistischen Nachwuchs mit einem eigenen Programm neben der Studienförderung. Teilnehmende erhalten eine praxisnahe publizistische Ausbildung, Seminare und Kontakte in Redaktionen. Die Bewerbungsphasen sind dieselben wie bei der Studienförderung. Konkrete Förderbeträge werden auf der Programmseite nicht genannt.
Studienförderung der Hanns-Seidel-Stiftung
Die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung fördert Studierende mit einer Studienkostenpauschale von 300 Euro monatlich und einem einkommensabhängigen Zuschlag von bis zu 812 Euro nach BAföG-Systematik, dazu Zuschüsse zur Krankenversicherung. Rückzahlungen sind nicht fällig. Erwartet werden gute Studienleistungen, bürgerschaftliches Engagement und ein klares Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. Dazu kommt ein Seminar- und Netzwerkprogramm des Instituts für Begabtenförderung.
Lux like Ausbildung - Ausbildungsstipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Mit Lux like Ausbildung fördert das Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung Menschen in beruflicher Ausbildung. Das Programm ergänzt die klassische Studien- und Promotionsförderung und richtet sich an Auszubildende mit gesellschaftlichem Engagement. Neben finanzieller Unterstützung gibt es ein ideelles Programm und Zugang zum Netzwerk der Stiftung. Konkrete Förderbeträge werden auf der Programmseite nicht genannt.
Studienstipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Das Studienwerk der Linke-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung fördert Studierende mit 300 Euro Studienkostenpauschale monatlich sowie einem bedürftigkeitsabhängigen Zuschlag von bis zu 812 Euro nach BAföG-Systematik. Dazu kommen Versicherungszuschlaege, zurückgezahlt werden muss nichts. Grundlage sind die Werte Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Solidarität sowie der Abbau sozialer, geschlechtsbezogener und ethnischer Benachteiligung. Bei vergleichbarer Eignung werden Frauen, wirtschaftlich benachteiligte Personen und Menschen mit Behinderung bevorzugt.
Studienstipendium der Heinrich-Boell-Stiftung
Die den Grünen nahestehende Heinrich-Boell-Stiftung fördert Studierende aller Faecher an Hochschulen im In- und Ausland. Es gibt 300 Euro Studienkostenpauschale im Monat plus einen einkommensabhängigen Zuschlag von bis zu 812 Euro nach BAföG-Systematik sowie Zuschüsse zur Krankenversicherung. Die Stiftung fördert gezielt Erstakademikerinnen, Frauen in MINT-Faechern, Studierende mit Migrationsgeschichte und Studierende von Fachhochschulen. Zurückgezahlt werden muss nichts.
Studienstipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung fördert Studierende in Deutschland mit bis zu 992 Euro monatlich, dazu kommen Familienzuschlaege und Zuschüsse zur Krankenversicherung. Eine Mitgliedschaft in der FDP ist ausdrücklich nicht erforderlich. Erwartet werden überdurchschnittliche Leistungen, Weltoffenheit sowie gesellschaftliches oder liberales Engagement. Eine Doppelförderung für denselben Zweck durch eine andere öffentliche Institution ist ausgeschlossen.
Ausbildungsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung
Die Friedrich-Ebert-Stiftung fördert auch Auszubildende mit einer Bildungspauschale von 300 Euro monatlich. Dazu kommt ein bedürftigkeitsabhängiger Zuschlag von bis zu 666 Euro im Monat sowie Zuschüsse zur Krankenversicherung und zur Kinderbetreuung. Damit sollen berufliche und akademische Bildung gleichgestellt werden. Wie bei der Studienförderung zählen Leistung, Engagement und Wertebezug.
Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung fördert Studierende mit 300 Euro Studienkostenpauschale im Monat und einem einkommensabhängigen Zuschlag von bis zu 812 Euro nach BAföG-Systematik, dazu Zuschüsse zur Krankenversicherung. Rückzahlen muss man nichts. Erwartet werden überdurchschnittliche Leistungen, gesellschaftliches Engagement und eine Naehe zu den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Die Stiftung wirbt ausdrücklich um Bewerbungen von Erstakademikerinnen und Erstakademikern sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
Ausbildungsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung
Als Pilotprojekt fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung auch Auszubildende mit 300 Euro im Monat während der Ausbildungszeit. Damit soll die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sichtbar werden. Neben dem Geld gibt es Seminare, Vernetzung und persönliche Begleitung. Das Programm ergänzt die klassische Studien- und Promotionsförderung.
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Eine Liste zeigt alles zu Bildung. Der Check sortiert dieselben Programme nach dem, was du wirklich vorhast.