Förderprogramme in Saarland
Was du in Saarland beantragen kannst, inklusive der bundesweiten Programme, die dort auch gelten.
1.160 Programme gefunden
ThemaAlle
- Energie512
- Sanierung336
- Heizung105
- Photovoltaik69
- Dämmung66
- Fenster und Türen30
- Neubau167
- Wohneigentum162
- Mobilität337
- THG-Quote34
- Gründung397
- Digitalisierung259
- Forschung305
- Personal225
- Bildung425
- Familie192
- Natur und Umwelt206
- Landwirtschaft99
- Kultur100
- Sport51
- Soziales414
- Ehrenamt97
- Export74
- Sozialleistung341
- Wohnen und Miete176
- Gesundheit und Pflege134
- Zuwanderung und Integration44
- Sonstiges413
Aktion Mensch Förderung für E-Lastenräder in gemeinnützigen Organisationen
Gemeinnützige Organisationen können eine Förderung von bis zu 5.000 Euro für Lastenfahrräder mit Elektroantrieb erhalten, wenn diese der Beförderung von Menschen mit Behinderung dienen. Die Förderung läuft über die Mikroförderung für Barrierefreiheit im Programm Barrierefreiheit für alle der Aktion Mensch. Diese Quelle ist besonders für Vereine relevant, die von der BAFA-Förderung für E-Lastenräder ausdrücklich ausgeschlossen sind. Der Hinweis stammt aus der Förderuebersicht des Bezirksamts Bergedorf der Freien und Hansestadt Hamburg, nicht von der Aktion Mensch selbst; Konditionen und Antragsweg sollten direkt bei der Aktion Mensch geprüft werden.
Steuerfreies Dienstrad und E-Bike-Leasing über den Arbeitgeber
Überlaesst ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer ein Fahrrad oder E-Bike zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn, ist dieser Vorteil nach Paragraf 3 Nummer 37 EStG steuerfrei. Das ist die Grundlage der verbreiteten Dienstrad-Leasingmodelle, mit denen ein E-Bike deutlich guenstiger wird als beim Direktkauf. Für Betriebsinhaber gilt parallel Paragraf 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 6 EStG: Die private Nutzung eines betrieblichen Fahrrads, das kein Kraftfahrzeug ist, bleibt ausser Ansatz. Wichtig ist die Befristung: Nach der Anwendungsvorschrift in Paragraf 52 EStG gilt die Steuerfreiheit letztmals für den Veranlagungszeitraum 2030 und für Lohnzahlungszeiträume, die vor dem 1. Januar 2031 enden. Schnelle S-Pedelecs, die als Kraftfahrzeug gelten, fallen nicht unter diese Regelung.
Förderung von E-Lastenfahrrädern in der Wirtschaft (E-Lastenfahrrad-Richtlinie)
Der Bund fördert die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern und E-Lastenanhaengern für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in der Wirtschaft. Der Zuschuss beträgt 25 Prozent der Anschaffungskosten, höchstens 3.500 Euro je E-Lastenfahrrad oder E-Lastenanhaenger. Antragsberechtigt sind private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, etwa Hochschulen. Kommunen und Vereine sind ausdrücklich ausgeschlossen. Die wichtigste Bedingung: Der Antrag muss zwingend vor der Beauftragung, also vor der Bestellung beim Haendler oder Hersteller, gestellt werden. Anträge sind seit dem 1. Oktober 2024 möglich. Das ist derzeit die einzige bundesweite Lastenradförderung, nachdem viele Landes- und Stadtprogramme ausgelaufen sind.
THG-Quote für Elektrofahrzeuge
Halter reiner Batterieelektrofahrzeuge können den geladenen Strom auf die Treibhausgasminderungsquote anrechnen lassen und die entstehende Quote verkaufen. Rechtsgrundlage ist die 38. BImSchV; der Strom wird mit dem dreifachen seines Energiegehalts angerechnet. Anrechnungsberechtigt ist der Ladepunktbetreiber oder eine von ihm bestimmte Person; beim nicht öffentlichen Laden gilt die Person als Betreiber, auf die das Fahrzeug zugelassen ist. Die Strommengen müssen dem Umweltbundesamt bis zum 28. Februar des Folgejahres für das jeweilige Verpflichtungsjahr mitgeteilt werden. In der Praxis übernehmen Quotenhaendler die Meldung und zahlen eine Prämie aus; die Höhe ist marktabhängig und wird deshalb hier nicht beziffert. Seit dem 17. April 2026 erhebt das Umweltbundesamt Gebühren für die Antragsbearbeitung.
Sonderabschreibung für betriebliche Elektrofahrzeuge
Nach Paragraf 7 Absatz 2a EStG können Betriebe rein elektrische Fahrzeuge des Anlagevermögens stark beschleunigt abschreiben. Im Jahr der Anschaffung sind 75 Prozent der Anschaffungskosten absetzbar, im ersten Folgejahr 10 Prozent, im zweiten und dritten Folgejahr je 5 Prozent, im vierten 3 Prozent und im fuenften 2 Prozent. Die Regelung gilt für Fahrzeuge, die nach dem 30. Juni 2025 und vor dem 1. Januar 2028 angeschafft werden. Sie ist nur anwendbar, wenn für dasselbe Wirtschaftsgut keine anderen Sonderabschreibungen in Anspruch genommen wurden. Für Selbständige und Unternehmen ist das der wirksamste Liquiditätsvorteil beim E-Fahrzeugkauf, weil er die Steuerlast im Anschaffungsjahr deutlich senkt.
Pauschalversteuerung übereigneter Ladevorrichtungen mit 25 Prozent
Übereignet ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer eine Ladevorrichtung für ein Elektro- oder Hybridelektrofahrzeug unentgeltlich oder verbilligt, kann er die Lohnsteuer nach Paragraf 40 Absatz 2 Satz 1 Nummer 6 EStG pauschal mit 25 Prozent erheben. Dasselbe gilt für Zuschüsse des Arbeitgebers zum Erwerb und zur Nutzung solcher Ladevorrichtungen. Voraussetzung ist auch hier, dass die Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erfolgt. Für den Arbeitnehmer ist die Wallbox damit faktisch abgabenfrei, weil die pauschale Steuer der Arbeitgeber trägt. Die Regelung senkt die Gesamtkosten eines E-Fahrzeugs im Betrieb spuerbar.
Steuerfreies Laden von Elektrofahrzeugen beim Arbeitgeber
Laedt ein Arbeitnehmer sein Elektro- oder Hybridelektrofahrzeug an einer ortsfesten betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers oder eines verbundenen Unternehmens, ist dieser Vorteil nach Paragraf 3 Nummer 46 EStG steuerfrei. Ebenfalls steuerfrei ist die zur privaten Nutzung überlassene betriebliche Ladevorrichtung. Wichtigste Bedingung ist, dass der Vorteil zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird, eine Gehaltsumwandlung reicht nicht. Die Regelung ist befristet: Nach der Anwendungsvorschrift in Paragraf 52 EStG gilt sie für Vorteile in Lohnzahlungszeiträumen, die vor dem 1. Januar 2031 enden, also bis zum 31. Dezember 2030. Sie gilt auch für das private Fahrzeug des Arbeitnehmers.
Dienstwagenbesteuerung mit 0,5 Prozent für Plug-in-Hybride
Für extern aufladbare Hybridfahrzeuge als Dienstwagen wird nach Paragraf 6 Absatz 1 Nummer 4 EStG die Haelfte des Bruttolistenpreises angesetzt. Bei Anschaffung nach dem 31. Dezember 2024 und vor dem 1. Januar 2031 gilt: Das Fahrzeug muss höchstens 50 Gramm Kohlendioxid je gefahrenen Kilometer ausstossen oder unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine mindestens 80 Kilometer Reichweite haben. Für Anschaffungen nach dem 31. Dezember 2021 und vor dem 1. Januar 2025 lag die Reichweitenanforderung noch bei 60 Kilometern. Die Anforderungen steigen also mit der Zeit, massgeblich ist immer der Anschaffungszeitpunkt.
Dienstwagenbesteuerung mit 0,25 Prozent für reine Elektrofahrzeuge
Wer einen rein elektrischen Dienstwagen privat nutzt, versteuert nach Paragraf 6 Absatz 1 Nummer 4 EStG monatlich nur ein Viertel des Bruttolistenpreises statt des vollen Prozentsatzes. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug keine Kohlendioxidemission je gefahrenen Kilometer hat und der Bruttolistenpreis nicht mehr als 100.000 Euro beträgt. Die Regelung gilt für Fahrzeuge, die nach dem 31. Dezember 2018 und vor dem 1. Januar 2031 angeschafft werden. Für früher angeschaffte Fahrzeuge galten niedrigere Preisgrenzen, massgeblich ist der Anschaffungszeitpunkt. Das ist für viele Arbeitnehmer der finanziell größte Hebel beim Umstieg auf ein E-Auto, weil er den geldwerten Vorteil gegenueber einem Verbrenner viertelt.
Halbierte Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge nach Ablauf der Steuerbefreiung
Läuft die zehnjährige Kfz-Steuerbefreiung für ein Elektrofahrzeug aus, fällt nicht sofort die volle Steuer an. Nach Paragraf 9 Absatz 2 Kraftfahrzeugsteuergesetz ermäßigt sich die Steuer für Elektrofahrzeuge um 50 Prozent. Als Elektrofahrzeuge gelten dabei Fahrzeuge mit Antrieb ausschließlich durch Elektromotoren, die ganz oder überwiegend aus mechanischen oder elektrochemischen Energiespeichern oder aus emissionsfrei betriebenen Energiewandlern gespeist werden. Die Ermäßigung betrifft die Gewichtsbesteuerung nach Absatz 1 Nummer 3 und Nummer 4 Buchstabe a. Das ist kein Zuschuss, sondern eine dauerhafte Entlastung bei den laufenden Kosten.
Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge
Reine Elektrofahrzeuge sind nach Paragraf 3d Kraftfahrzeugsteuergesetz von der Kfz-Steuer befreit. Die Befreiung gilt zehn Jahre ab der erstmaligen Zulassung, wenn diese im Zeitraum vom 18. Mai 2011 bis zum 31. Dezember 2030 erfolgt, laengstens jedoch bis zum 31. Dezember 2035. Auch nachträglich zu reinen Elektrofahrzeugen umgeruestete Fahrzeuge sind erfasst, wenn die Umruestung zwischen dem 18. Mai 2016 und dem 31. Dezember 2030 stattfindet; die Befreiung beginnt dann mit dem Tag der behördlichen Feststellung. Zeiten der Ausserbetriebsetzung oder ein Saisonkennzeichen unterbrechen die Befreiung nicht. Plug-in-Hybride sind nicht befreit.
E-Auto-Förderung 2026 (sozial gestaffelte Kaufprämie)
Nachfolger des Umweltbonus und aktuell die zentrale Kaufprämie für Privatpersonen. Gefördert wird der Kauf oder das Leasing eines erstmals im Inland zugelassenen Neufahrzeugs der Klasse M1, das dem Privatvermögen zugeordnet ist. Die Höhe haengt vom zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen ab: reine Batterieelektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge erhalten 5.000 Euro bis 45.000 Euro Einkommen, 4.000 Euro bis 60.000 Euro und 3.000 Euro bis 80.000 Euro, jeweils zuzueglich 500 Euro je förderrelevantem Kind bis maximal 6.000 Euro. Plug-in-Hybride und Range-Extender bekommen die halben Saetze, höchstens 4.500 Euro, und nur bei Erstzulassung vor dem 1. Juli 2027. Wichtigste Bedingung ist die Einkommensgrenze von 80.000 Euro, die sich um 5.000 Euro je Kind auf höchstens 90.000 Euro erhöht. Eine Kaufpreisgrenze enthält die Richtlinie nicht.
Degressive Abschreibung für betriebliche Elektrofahrzeuge nach Paragraf 7 Absatz 2a EStG
Betrieblich genutzte Elektrofahrzeuge können stark beschleunigt abgeschrieben werden. Für Elektrofahrzeuge im Anlagevermögen, die nach dem 30. Juni 2025 und vor dem 1. Januar 2028 angeschafft werden, sind im Jahr der Anschaffung 75 Prozent der Anschaffungskosten absetzbar, danach 10, 5, 5, 3 und 2 Prozent. Wichtig: Trotz des verbreiteten Namens Sonderabschreibung handelt es sich um eine besondere Absetzung für Abnutzung, nicht um eine Sonderabschreibung. Sie darf gerade dann nicht angewendet werden, wenn für dasselbe Wirtschaftsgut eine Sonderabschreibung in Anspruch genommen wurde, etwa nach Paragraf 7g EStG. Die Regelung ist ein Liquiditätsvorteil und ersetzt für viele Betriebe den weggefallenen Umweltbonus faktisch teilweise.
Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern
Gefördert werden Anschaffung und Errichtung privater Ladeinfrastruktur an Mehrparteienhäusern, zum Beispiel Wallboxen samt technischer Ausruestung, Netzanschluss und notwendige Baumaßnahmen. Das Programm setzt Maßnahme 3 des Masterplans Ladeinfrastruktur 2030 um. Es besteht aus drei zeitgleich laufenden Förderaufrufen für Wohnungseigentümergemeinschaften, für KMU und private Vermieter sowie für Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen mit größerem Bestand. Für Betriebe ist vor allem der zweite Aufruf relevant, wenn sie vermietetes Wohneigentum halten.
E-Auto-Förderung 2026 (sozial gestaffelte Kaufförderung)
Neue Kaufförderung des Bundes für Elektrofahrzeuge auf Grundlage der Richtlinie vom 19. Mai 2026 (BAnz AT 19.06.2026 B3). Gefördert werden Neufahrzeuge der Klasse M1, die ab dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen wurden, mit rein batterieelektrischem Antrieb, mit Range-Extender, als Plug-in-Hybrid oder als Brennstoffzellenfahrzeug. Wichtig für Betriebe: Die Förderung ist sozial gestaffelt und richtet sich ausdrücklich an Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen, nicht an Unternehmen oder gewerbliche Flotten. Anträge laufen über das Antragsportal der Förderzentrale Deutschland und erfordern ein BundID-Konto.
Förderprogramm Umweltschutz und Sicherheit (früher De-minimis) im Gueterkraftverkehr
Das BALM fördert Unternehmen des Gueterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen, die Maßnahmen zur Förderung des Umweltschutzes und der Sicherheit umsetzen. Das Programm hiess bis 2023 De-minimis und läuft seit 2024 unter dem Namen Umweltschutz und Sicherheit. Die Förderung erfolgt in jährlichen Förderperioden mit einem eigenen Antragszeitraum, nicht laufend. In der Förderperiode 2026 beginnt die Antragsfrist am 14. April 2026 und endet am 31. August 2026, eine Antragstellung ist also derzeit noch möglich. Die Bewilligung erfolgt nach dem Prioritätsprinzip im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
KfW-Umweltprogramm (240/241)
Zinsguenstiger Förderkredit für Investitionen, die die Umweltsituation verbessern und Ressourcen schonen. Zur Luftreinhaltung zählt ausdrücklich die Neuanschaffung batterie- oder brennstoffzellenbetriebener mobiler Maschinen, außerdem werden Kreislaufwirtschaft, Abfall- und Abwassermaßnahmen sowie Laermschutz gefördert. Der Kredit beträgt bis zu 25 Millionen Euro und deckt bis zu 100 Prozent der Investitionskosten, ohne Mindestbetrag. Wichtig: Der Antrag muss vor Vorhabenbeginn bei einem Finanzierungspartner gestellt werden.
THG-Quote für Elektrofahrzeuge und Ladepunkte
Wer Kraftstoffe in Verkehr bringt, muss deren Treibhausgasemissionen mindern. Strom, der in Straßenfahrzeugen mit Elektroantrieb genutzt wird, ist auf diese Quote anrechenbar und wird dabei mit dem dreifachen Energiegehalt gutgeschrieben. Halter von reinen Batteriefahrzeugen und Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte können sich die Strommengen vom Umweltbundesamt bescheinigen lassen und den Wert an Quotenverpflichtete verkaufen. Für gewerbliche Flotten ist das eine wiederkehrende Einnahme pro Fahrzeug und Jahr. Neu: Seit dem 17. April 2026 erhebt das Umweltbundesamt für die Entscheidung über gemeldete Strommengen Gebühren zwischen 94,60 Euro und 6.500 Euro, sowohl für öffentliche als auch für nicht öffentliche Ladepunkte.
Viertelregelung bei der Dienstwagenbesteuerung von Elektrofahrzeugen
Bei der privaten Nutzung eines betrieblichen Elektrofahrzeugs wird der Bruttolistenpreis nur zu einem Viertel angesetzt, statt der sonst üblichen ein Prozent des vollen Listenpreises pro Monat. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug keine Kohlendioxidemission je gefahrenem Kilometer hat und der Bruttolistenpreis nicht mehr als 100.000 Euro beträgt. Die Regelung gilt für Fahrzeuge, die nach dem 31. Dezember 2018 und vor dem 1. Januar 2031 angeschafft werden. Für Plug-in-Hybride mit höchstens 50 Gramm CO2 je Kilometer oder mindestens 80 Kilometern elektrischer Reichweite gilt bei Anschaffung ab 2025 eine Halbierung des Listenpreises.
Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge nach Paragraf 3d KraftStG
Reine Elektrofahrzeuge sind von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Mit dem Achten Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes, verkuendet am 22. Dezember 2025 und in Kraft seit 1. Januar 2026, wurde die Befreiung um fuenf Jahre verlaengert. Begünstigt sind Fahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen oder vollständig auf Elektroantrieb umgeruestet werden. Die Befreiung wird laengstens bis zum 31. Dezember 2035 gewährt. Fahrzeuge mit Erstzulassung bis 31.12.2025 erhalten die vollen zehn Jahre, ein gesonderter Antrag ist dafuer nicht noetig.
Mautbefreiung für emissionsfreie Nutzfahrzeuge
Emissionsfreie Nutzfahrzeuge sind von der Lkw-Maut befreit. Fahrzeuge mit mehr als 4,25 Tonnen technisch zulässiger Gesamtmasse bleiben bis zum 30. Juni 2031 mautbefreit, Fahrzeuge bis 4,25 Tonnen dauerhaft. Als emissionsfrei gilt ein schweres Nutzfahrzeug ohne Verbrennungsmotor sowie ein Fahrzeug, dessen Emissionen unter 1 Gramm CO2 je Kilowattstunde beziehungsweise je Kilometer liegen. Auch die CO2-Abgabe entfällt für diese Fahrzeuge. Der Einsatz CO2-neutraler Kraftstoffe aendert dagegen nichts an der CO2-Emissionsklasse und damit nichts an der Maut.
Bundesförderung von E-Lastenfahrrädern für den fahrradgebundenen Lastenverkehr
Das BAFA fördert den Kauf von E-Lastenfahrrädern und E-Lastenanhaengern für den gewerblichen Guetertransport in Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Der Zuschuss beträgt 25 Prozent der Anschaffungsausgaben, höchstens 3.500 Euro je Fahrzeug. Antragsberechtigt sind private Unternehmen jeder Rechtsform einschließlich Freiberuflern sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Wichtigste Bedingung: Der Antrag muss zwingend vor der Bestellung beim Haendler gestellt werden, eine Bestellbestätigung vor dem Zuwendungsbescheid führt in der Regel zur Ablehnung.
Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr
Gefördert werden die Anschaffung oder Umruestung von Bussen mit alternativen Antrieben im Personenverkehr sowie die dafuer erforderliche Lade- und Tankinfrastruktur. Förderfähig sind Batteriebusse einschließlich Batterie-Oberleitungsbussen, Brennstoffzellenbusse sowie die Umruestung konventioneller Busse. Die neue Richtlinie wurde am 6. Mai 2026 im Bundesanzeiger veröffentlicht, der zugehoerige Förderaufruf startete am 21. Mai 2026, Förderskizzen waren ab dem 26. Mai 2026 einzureichen. Neben dem bisherigen Aktivierungsprogramm gibt es erstmals ein Skalierungsprogramm für Unternehmen, die bereits einen nennenswerten Teil ihrer Busflotte elektrifiziert haben. Die Frist dieses Aufrufs ist am 21.07.2026 abgelaufen, die Richtlinie läuft aber bis 30.06.2027 weiter, sodass mit weiteren Aufrufen zu rechnen ist.
Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für e-Lkw (LIS e-Lkw)
Gefördert wird die Errichtung von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge. Förderfähig sind sowohl Ladepunkte für den eigenen Betrieb auf Betriebshoefen und in Depots als auch öffentlich zugängliche Standorte an Logistikzentren, Umschlagpunkten, Ladehubs oder Rastanlagen. Die Richtlinie datiert vom 27. April 2026 und wurde vom Projektträger Juelich am 15. Mai 2026 veröffentlicht. Sie setzt einen zentralen Baustein des im November 2025 vom Bundeskabinett beschlossenen Masterplans Ladeinfrastruktur 2030 um und ist der wichtigste Nachfolger der ausgelaufenen KsNI-Richtlinie im Infrastrukturbereich. Über vier Jahre steht laut NOW GmbH insgesamt eine Milliarde Euro bereit. Die Förderung läuft über zeitlich befristete Förderaufrufe, nicht laufend.
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- BundeslandFörderung in Baden-WürttembergProgramme, Stellen und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.
- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
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