Förderprogramme in Baden-Württemberg
Was du in Baden-Württemberg beantragen kannst, inklusive der bundesweiten Programme, die dort auch gelten.
2.213 Programme gefunden
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- Energie976
- Sanierung488
- Heizung225
- Photovoltaik156
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- Ehrenamt231
- Export79
- Sozialleistung519
- Wohnen und Miete223
- Gesundheit und Pflege250
- Zuwanderung und Integration112
- Sonstiges603
KfW 270 Erneuerbare Energien Standard
Zinsguenstiger Förderkredit der KfW für Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Gefördert werden Photovoltaikanlagen einschließlich Freiflächenanlagen, Batteriespeicher, Solarthermie, Wärmepumpen, Wind- und Wasserkraft sowie Wärme- und Kältenetze. Finanzierbar sind bis zu 100 Prozent der Investitionskosten, der Kreditbetrag liegt bei bis zu 150 Millionen Euro je Vorhaben. Die Laufzeit beträgt bis zu 30 Jahre mit bis zu fuenf tilgungsfreien Anlaufjahren. Der Antrag läuft über die Hausbank.
Ertragsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen (Paragraf 3 Nummer 72 EStG)
Einnahmen und Entnahmen aus dem Betrieb von Photovoltaikanlagen auf, an oder in Gebäuden sind von der Einkommensteuer befreit. Die Grenze liegt bei 30 Kilowatt peak installierter Bruttoleistung je Wohn- oder Gewerbeeinheit und bei insgesamt 100 Kilowatt peak je Steuerpflichtigem oder Mitunternehmerschaft. Sind die Einkuenfte vollständig steuerfrei, entfällt die Pflicht zur Gewinnermittlung. Massgeblich ist die im Marktstammdatenregister eingetragene Leistung.
Umsatzsteuer-Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen (Paragraf 12 Absatz 3 UStG)
Auf die Lieferung und Installation von Solarmodulen, wesentlichen Komponenten und Stromspeichern fällt keine Umsatzsteuer an. Der Steuersatz beträgt null Prozent, wenn die Anlage auf oder in der Naehe von Privatwohnungen, Wohnungen oder gemeinwohlorientierten Gebäuden installiert wird. Die installierte Bruttoleistung laut Marktstammdatenregister darf 30 Kilowatt peak nicht übersteigen. Die Regelung gilt ebenso für innergemeinschaftliche Erwerbe und Einfuhren.
Mieterstromzuschlag für Solaranlagen
Wer Solarstrom vom eigenen Dach ohne Netzdurchleitung an Mieter im selben Gebäude oder im selben Quartier liefert, erhält zusätzlich zum Erlös aus dem Stromverkauf den Mieterstromzuschlag nach Paragraf 21 Absatz 3 EEG. Die Höhe richtet sich nach Paragraf 48a EEG und wird von der Bundesnetzagentur veröffentlicht, gestaffelt nach Anlagen bis 10, bis 40 und bis 1000 Kilowatt. Der Zuschlag entfällt bei Nichtwohngebäuden, wenn Anlagenbetreiber und Letztverbraucher verbundene Unternehmen sind.
EEG-Marktprämie für Photovoltaik in der Direktvermarktung
Statt der festen Einspeisevergütung können Betreiber ihren Solarstrom über einen Direktvermarkter an der Boerse verkaufen und erhalten dazu die Marktprämie nach Paragraf 20 EEG. Die Marktprämie gleicht die Differenz zwischen dem anzulegenden Wert und dem Monatsmarktwert aus. Anlagen ab 100 Kilowatt installierter Leistung müssen den Strom verpflichtend direkt vermarkten. Voraussetzung ist unter anderem die Bilanzierung in einem eigenen Bilanz- oder Unterbilanzkreis für EEG-Strom.
EEG-Einspeisevergütung Photovoltaik (Volleinspeisung)
Wer den gesamten erzeugten Solarstrom einspeist statt ihn selbst zu verbrauchen, erhält nach Paragraf 48 Absatz 2a EEG einen Zuschlag auf den anzulegenden Wert. Der Zuschlag beträgt 4,8 Cent je Kilowattstunde bis 10 Kilowatt, 3,8 Cent bis 40 Kilowatt, 5,1 Cent bis 100 Kilowatt, 3,2 Cent bis 400 Kilowatt und 1,9 Cent bis 1 Megawatt. Die Volleinspeisung muss dem Netzbetreiber vor Inbetriebnahme beziehungsweise vor dem 1. Dezember des Vorjahres in Textform mitgeteilt werden.
EEG-Einspeisevergütung Photovoltaik (Überschusseinspeisung)
Wer Solarstrom ins Netz einspeist und den Rest selbst verbraucht, erhält vom Netzbetreiber eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung. Der anzulegende Wert nach Paragraf 48 Absatz 2 EEG beträgt 8,51 Cent je Kilowattstunde bis 10 Kilowatt, 7,43 Cent bis 40 Kilowatt und 7,64 Cent bis 1 Megawatt installierter Leistung. Die Vergütung wird über 20 Jahre zuzueglich des Inbetriebnahmejahres gezahlt. Anspruch auf die Einspeisevergütung besteht nach Paragraf 21 EEG für Anlagen bis 100 Kilowatt.
FuturE - Qualifizierungsprogramm für ehrenamtliche Führungsaufgaben
FuturE qualifiziert Ehrenamtliche für den Schritt in eine ehrenamtliche Leitungsfunktion. Das Programm vermittelt Führungswissen und Fachkompetenz in drei Praesenzmodulen an Wochenenden, ergänzt um Online-Phasen mit Fachinputs. Es gibt getrennte Durchgaenge für 18- bis 27-Jährige und für 55- bis 68-Jährige. Für den Durchgang mit Praesenzmodulen von Januar bis Maerz 2027 läuft die Bewerbung vom 18. August bis 29. September 2026.
action! Aktiv für eine globale Welt
action! fördert Bildungsaktionen zu globalen Themen entlang der 17 Nachhaltigkeitsziele mit bis zu 500 Euro je Projekt. Die Förderung deckt 100 Prozent der Projektkosten, ein Eigenanteil ist nicht noetig. Antragsberechtigt sind ehrenamtlich Engagierte ab 18 Jahren sowie Gruppen und Initiativen ohne eigene Rechtsform, eingetragene Vereine und etablierte Organisationen dagegen nicht. Gefördert werden zum Beispiel Workshops, Ausstellungen, Filmvorführungen, Podcasts und Aktionstage. Das Programm läuft von 2025 bis 2027, Anträge werden nach Eingang bearbeitet und innerhalb von zwei Wochen beantwortet.
Förderung politischer Jugend- und Erwachsenenbildung über die AKSB
Die AKSB ist Zentralstelle für die katholisch-sozialen Bildungswerke und leitet öffentliche Mittel an ihre Mitgliedseinrichtungen weiter. Sie hat drei Förderbereiche: politische Kinder- und Jugendbildung über den Kinder- und Jugendplan des Bundes, politische Erwachsenenbildung über die Bundeszentrale für politische Bildung und internationale politische Bildung. Der dritte Bereich umfasst Jugendaustausche und entwicklungspolitische Bildung, unter anderem über das Förderprogramm entwicklungspolitische Bildung des BMZ. Antragstellung läuft über die Mitgliedseinrichtungen und die Geschäftsstelle in Bonn.
KJP-Förderung der Jugendverbandsarbeit und politischer Jugendverbände
Aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes werden die bundeszentralen Jugendverbände als Regelstruktur gefördert, darunter auch politische Jugendverbände. Der Deutsche Bundesjugendring vertritt diese Verbände gegenueber Bund und Politik und bezeichnet Jugendverbände als Werkstätten der Demokratie. Im Regierungsentwurf 2027 steigt der KJP um knapp 900.000 Euro gegenueber 2026. Der DBJR haelt das für zu wenig und beziffert die Luecke für eine bedarfsgerechte Förderung der Jugendverbände auf 2 Millionen Euro.
Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)
Der Kinder- und Jugendplan des Bundes ist seit 1950 das zentrale Förderinstrument der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene. Er finanziert unter anderem die politische Jugendbildung, die Jugendverbandsarbeit und die internationale Jugendarbeit. Rechtsgrundlage ist Paragraf 83 Absatz 1 SGB VIII, gefördert werden nur Vorhaben von überregionaler Bedeutung, die einzelne Länder nicht wirksam fördern können. Die Mittel fliessen in der Regel über Zentralstellen und bundeszentrale Träger an die Einrichtungen vor Ort.
Respekt Coaches - Praeventionsprogramm an Schulen
Respekt Coaches ist ein Bundesprogramm zur Praevention von Extremismus und Diskriminierung an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Umgesetzt wird es von den Jugendmigrationsdiensten in Kooperation mit Trägern der politischen Bildung und der Radikalisierungspraevention. Angeboten werden Gruppenangebote zu Demokratie, Resilienz, Sozialkompetenz und Medienkompetenz sowie Einzelberatung. Seit 2018 wurden mehr als 600.000 Jugendliche in über 15.000 Gruppenangeboten an rund 900 Kooperationsschulen erreicht.
Demokratie leben! - Sondervorhaben Integration und Teilhabe
Sondervorhaben ergänzen die fuenf Programmbereiche von Demokratie leben! um eigene Schwerpunkte. Für die Förderung ab 2027 wurde unter anderem ein Förderaufruf zum Sondervorhaben Integration und Teilhabe veröffentlicht. Ergänzend gibt es Förderaufrufe zu den Programmebenen Bund, Digitaler Raum und zur Koordinierung. Die Interessenbekundungen waren ausschließlich online einzureichen, der Zeitraum lief vom 3. August bis 4. September 2026.
Demokratie leben! - Extremismuspraevention in Strafvollzug und Bewaehrungshilfe
Dieser Programmbereich fördert Projekte, die radikalisierungsgefaehrdete Menschen im Strafvollzug und in der Bewaehrungshilfe beraten und begleiten. Dazu gehoeren auch Fortbildungen für Bedienstete und Fachkräfte in Justiz und Bewaehrungshilfe. Ziel ist es, Radikalisierung im Justizvollzug frühzeitig zu erkennen und Ausstiegswege zu oeffnen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Innovationsprojekte
Innovationsprojekte erproben neue Arbeitsansaetze in der Demokratieförderung, der Vielfaltgestaltung und der Extremismuspraevention. Antragsteller sind zivilgesellschaftliche Organisationen, die noch nicht erprobte Konzepte entwickeln und testen wollen. Die Ergebnisse sollen anschließend in die Regelpraxis und in die bundeszentrale Infrastruktur einfliessen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Partnerschaften für Demokratie
Partnerschaften für Demokratie richten sich an kommunale Gebietskörperschaften und deren Zusammenschlüsse, also Städte, Gemeinden und Landkreise. Sie buendeln vor Ort Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft und legen gemeinsam kommunale Ziele der Demokratieförderung fest. Über einen Aktions- und Initiativfonds können lokale Projekte unbuerokratisch unterstützt werden. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Landes-Demokratiezentren
In jedem Bundesland fördert Demokratie leben! ein Landes-Demokratiezentrum. Es koordiniert die regionalen Akteure und trägt die Beratungsangebote vor Ort: Mobile Beratung, Opfer- und Betroffenenberatung sowie Ausstiegs- und Distanzierungsberatung. Damit entsteht in jedem Land eine feste Anlaufstelle bei rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Vorfaellen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Programmbereich bundeszentrale Infrastruktur
In diesem Programmbereich fördert Demokratie leben! Projekte etablierter zivilgesellschaftlicher Organisationen mit bundesweiter Bedeutung. Ziel ist der Aufbau einer bundeszentralen Infrastruktur, die Impulse setzt, Qualitätsstandards entwickelt und Wissen in die Fläche trägt. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032. Zuständig für die Umsetzung ist die Regiestelle Demokratie leben! beim BAFzA.
Akquisos - Fundraising-Beratung der bpb für die politische Bildung
Akquisos ist das Fundraising-Portal der Bundeszentrale für politische Bildung. Es buendelt Grundlagenwissen, Instrumente, Praxistipps und eine Übersicht über Fördermittel für Träger der politischen Bildung. Ergänzt wird das Angebot durch ein Fundraising-Glossar, Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen und Termine sowie ein Archiv früherer Ausgaben. Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen.
Förderausschreibung Demokratie im Netz 2.0 der bpb
Demokratie im Netz 2.0 fördert zehn ausgewählte Modellprojekte der digitalen politischen Bildung. Themen sind Diskurskultur, digitaler Extremismus, Radikalisierung im Netz, kuenstliche Intelligenz und Beteiligung. Zielgruppe sind vor allem Erwachsene, die von digitalen Angeboten der politischen Bildung bisher wenig erreicht wurden. Die geförderten Projekte laufen von Dezember 2025 bis November 2027 und werden wissenschaftlich begleitet, neue Bewerbungen sind in dieser Runde nicht mehr möglich.
Modellförderung der Bundeszentrale für politische Bildung
Mit der Modellförderung unterstützt die bpb zeitlich begrenzte Projekte, die neue Methoden und Konzepte der politischen Bildung erproben. Antragsberechtigt sind rechtsfähige Organisationen mit Sitz in Deutschland, von Anträgen von Einzelpersonen raet die bpb ab. Für den Förderjahrgang 2027 können Anträge bis einschließlich 15. Oktober 2026 eingereicht werden, frühester Projektstart ist der 1. Maerz 2027. Themenschwerpunkte sind unter anderem Geopolitik und internationale Krisen, Antisemitismus, Rechtsstaat, gerechte Transformation sowie Angebote für Auszubildende und sozial benachteiligte Menschen.
Anerkennung als Träger der politischen Bildung durch die bpb
Das Anerkennungsverfahren ist die Eintrittskarte in die Richtlinienförderung der bpb. Ohne Anerkennung kann eine Bildungseinrichtung keinen Förderantrag auf Grundlage der Förderrichtlinie stellen. Die bpb prüft dabei unter anderem Trägerstruktur, Qualität und Ausrichtung der Bildungsarbeit. Anerkannte Träger werden in der Trägerdatenbank der bpb geführt und können ihre Veranstaltungen zusätzlich als Sonder- oder Bildungsurlaub anerkennen lassen.
Richtlinienförderung der Bundeszentrale für politische Bildung
Die bpb bezuschusst Veranstaltungen der politischen Erwachsenenbildung von anerkannten Trägern. Grundlage ist die Richtlinie zur Anerkennung und Förderung von Veranstaltungen der politischen Bildung, die seit dem 1. Januar 2024 gilt. Antragsberechtigt sind nur Bildungseinrichtungen, die zuvor ein Anerkennungsverfahren bei der bpb durchlaufen haben. Für Antrag, Sachbericht, Kosten- und Finanzierungsplan und Belegliste sind verbindliche Vordrucke zu verwenden.
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- BundeslandFörderung in BayernProgramme, Stellen und die LfA Förderbank Bayern.
- BundeslandFörderung in Baden-WürttembergProgramme, Stellen und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.
- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
Eine Liste ist nett, aber sie weiß nichts über dich. Der Check sortiert dieselben Programme nach dem, was du wirklich vorhast.