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Bayerische Förderung barrierefreier und behindertengerechter Wohnungsanpassung

Landratsamt oder kreisfreie Stadt für Eigenwohnraum, Regierungen sowie München, Augsburg und Nürnberg für Mietwohnraum · Bayern

Im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms wird die behindertengerechte Anpassung von Wohnraum mit einem leistungsfreien Baudarlehen von bis zu 10.000 Euro gefördert. Gefördert werden zum Beispiel Schwellenabbau und ausreichende Bewegungsflächen, bodengleiche Duschplätze und Haltesysteme, Aufzüge, Rampen, automatische Tuerantriebe sowie Orientierungshilfen wie taktile Markierungen oder Brailleschrift. Antragsberechtigt sind Eigentümer und Vermieter von Mietwohnraum, Voraussetzung ist die Einhaltung von Einkommensgrenzen. Da die Mittel begrenzt sind, erfolgt die Auswahl nach sozialer Dringlichkeit der Anträge.

Förderhöhe
bis 10.000 Euro
Fördersatz
nicht angegeben
Frist
Antrag vor Beginn der Maßnahme. Die Bewilligung haengt von den verfuegbaren Programmmitteln ab.

Für wen ist das

PrivatpersonenVermieter

Was du erfüllen musst

  • Wohnraum in Bayern
  • Maßnahmen zum Abbau von Barrieren oder zur behindertengerechten Anpassung
  • Einhaltung der Einkommensgrenzen
  • Antrag bei der zuständigen Stelle vor Beginn der Maßnahme
  • Auswahl nach sozialer Dringlichkeit wegen begrenzter Mittel

Kombinierbar mit

Neben dem Pflegekassen-Zuschuss nach Paragraf 40 Absatz 4 SGB XI und der KfW-Förderung zur Barrierereduzierung denkbar, dieselben Kosten dürfen aber nicht doppelt gefördert werden.

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Quelle und Stand

Angaben nach sozial-wohnen, zuletzt geprüft am 04.08.2026. Förderbedingungen ändern sich oft. Prüfe vor dem Antrag immer die Originalquelle.

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Passt auch dazu

LandZuschuss

Eingliederungshilfe: Leistungen zur Sozialen Teilhabe (Paragrafen 99 und 113 SGB IX)

Die Eingliederungshilfe unterstützt Menschen mit Behinderungen, die wesentlich in der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft eingeschraenkt sind, sowie Menschen, bei denen eine solche Behinderung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Die Leistungen zur Sozialen Teilhabe umfassen Leistungen für Wohnraum, Assistenz, heilpaedagogische Leistungen, Betreuung in einer Pflegefamilie, Erwerb praktischer Kenntnisse, Förderung der Verständigung, Mobilität, Hilfsmittel und Besuchsbeihilfen. Der Antrag wird beim zuständigen Träger der Eingliederungshilfe gestellt.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Träger der Eingliederungshilfe, meist Bezirk, Landkreis oder kreisfreie Stadt
BundZuschuss

Einmalige Bedarfe und Erstausstattung (Paragraph 31 SGB XII)

Gesonderte Leistungen außerhalb des Regelbedarfs für die Erstausstattung der Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten, die Erstausstattung für Bekleidung sowie bei Schwangerschaft und Geburt und für Anschaffung und Reparatur orthopädischer Schuhe, Reparatur therapeutischer Geräte und deren Miete. Der Antrag muss vor der Anschaffung beim Sozialamt gestellt werden. Die Leistung kann auch gezahlt werden, wenn sonst keine laufende Sozialhilfe bezogen wird, sofern der Bedarf nicht selbst gedeckt werden kann.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Sozialamt der Stadt oder des Landkreises
BundBeratung

Germany4Ukraine - zentrales Hilfeportal des Bundes für Gefluechtete aus der Ukraine

Germany4Ukraine ist das zentrale Hilfeportal des Bundes für Menschen, die aus der Ukraine gefluechtet sind. Es informiert zu Einreise und Registrierung, zur Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG, zu Bürgergeld, Sozialhilfe und Wohngeld einschließlich Miet- und Heizkostenzuschuss, zu Arbeit und Arbeitsrechten, zu Integrationskursen und Deutschlernangeboten, zu Gesundheit und psychischer Unterstützung sowie zu Wohnen und Familienleistungen. Die Inhalte gibt es auf Deutsch, Englisch, Russisch und Ukrainisch, zusätzlich in Leichter Sprache und Gebaerdensprache sowie als App.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesamt für Migration und Fluechtlinge (BAMF), gefördert durch die Europäische Union
BundZuschuss

KfW-Investitionszuschuss 455-B Altersgerecht Umbauen (Barrierereduzierung)

Mit dem Investitionszuschuss 455-B fördert die KfW den Abbau von Barrieren in bestehenden Wohnungen und Häusern, etwa bodengleiche Duschen, Haltegriffe, höhenverstellbare WCs oder den Anbau von Aufzügen. Antragsberechtigt sind private Eigentümer und ausdrücklich auch Mieterinnen und Mieter, unabhängig von Einkommen und Alter. Von 2014 bis Januar 2026 wurden nach Angaben des BMWSB Zuschüsse von fast 462,5 Millionen Euro an rund 242.200 Antragstellende bewilligt. Für Investoren wie Wohnungsunternehmen und Genossenschaften gibt es alternativ das Kreditprogramm 159. Die Antragstellung war mehrfach ausgesetzt; die BMWSB-Seite kuendigt eine Wiederaufnahme ab Frühjahr 2026 an. Ob aktuell tatsaechlich Anträge angenommen werden, liess sich nicht bestätigen und muss vor jeder Planung direkt bei der KfW geprüft werden. Auch die Zuschusshöhe (Prozentsatz und Höchstbetrag je Wohneinheit) ist auf der BMWSB-Seite nicht genannt und daher hier bewusst nicht beziffert.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
KfW im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
BundZuschuss

Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Nach Paragraf 40 Absatz 4 SGB XI können Pflegekassen Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes gewähren, etwa für bodengleiche Duschen, Treppenlifte, Tuerverbreiterungen oder technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch die haeusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert wird. Der Zuschuss beträgt bis zu 4.180 Euro je Maßnahme (Betrag nach dem abgerufenen Gesetzestext, Stand August 2026). Leben mehrere Pflegebedürftige in einer Wohnung, darf der Zuschuss für eine gemeinsame Maßnahme 4.180 Euro je Person und insgesamt 16.720 Euro je Maßnahme nicht übersteigen. Antrag bei der eigenen Pflegekasse, möglichst vor Beginn der Maßnahme.

bis 4.180 Euro
bundesweit
Pflegekasse der Pflegeversicherung
BundZuschuss

Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (Paragraf 40 Absatz 4 SGB XI)

Die Pflegekasse bezuschusst Umbauten, die die haeusliche Pflege ermöglichen oder erheblich erleichtern, etwa den barrierefreien Umbau des Bades, den Abbau von Schwellen oder einen Treppenlift. Nach der abgerufenen Gesetzesfassung sind bis zu 4180 Euro je Maßnahme möglich. Leben mehrere Pflegebedürftige zusammen, kann jede Person bis zu 4180 Euro erhalten, insgesamt höchstens 16720 Euro für eine Maßnahme im gemeinsamen Wohnbereich. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme bei der Pflegekasse gestellt werden.

bis 4.180 Euro
bundesweit
Pflegekasse