Förderprogramme für Sonstiges
Alle Zuschüsse, Kredite und Prämien rund um Sonstiges. Von der KfW über Landesbanken bis zu kommunalen Töpfen.
395 Programme gefunden
Beschäftigungsduldung (§ 60d AufenthG)
Ausreisepflichtige Personen und ihre Ehe- oder Lebenspartner erhalten in der Regel eine Duldung für 30 Monate, wenn sie seit mindestens zwölf Monaten sozialversicherungspflichtig mit mindestens 20 Wochenstunden beschäftigt sind und ihren Lebensunterhalt sowohl in den letzten zwölf Monaten als auch bei Antragstellung durch diese Beschäftigung sichern. Erforderlich sind außerdem hinreichende mündliche Deutschkenntnisse, eine geklaerte Identität, eine Mindestdauer der vorherigen Duldung, keine einschlaegigen Verurteilungen und die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs. Zuständig ist die oertliche Ausländerbehörde.
Beschäftigungserlaubnis für Asylsuchende und Geduldete (§ 61 AsylG)
Während der Unterbringung in einer Aufnahmeeinrichtung dürfen Asylsuchende nicht erwerbstaetig sein. Danach kann die Erwerbstätigkeit in der Regel drei Monate nach Registrierung des Asylantrags erlaubt werden, wenn das Verfahren läuft und die Bundesagentur für Arbeit zustimmt. In Dublin-Faellen und bei bereits in einem anderen EU-Staat gewährtem Schutz beträgt die Wartezeit sechs Monate. Geduldeten soll nach mindestens sechs Monaten Duldung die Erwerbstätigkeit erlaubt werden, sofern keine konkreten Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung bevorstehen. Personen aus sicheren Herkunftsstaaten nach § 29a und § 29b AsylG dürfen während des Verfahrens nicht arbeiten.
Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) nach EnFG
Die Besondere Ausgleichsregelung begrenzt auf Antrag die Umlagen für Strom, den stromkostenintensive Unternehmen selbst verbrauchen. Grundlage ist das Energiefinanzierungsgesetz. Neben stromkostenintensiven Unternehmen können auch Wasserstoffhersteller, Schienenbahnen, elektrische Busverkehrsunternehmen im Linienverkehr und Betreiber von Landstromanlagen für Seeschiffe die Begrenzung nutzen.
Beteiligungsfonds Mittelstand SH
Wirtschaftliches Eigenkapital durch stille oder offene Beteiligung für KMU und größere mittelständisch geprägte Unternehmen in Schleswig-Holstein. Stille Beteiligungen reichen von 50.000 Euro bis 1,5 Millionen Euro, offene Beteiligungen bis 1,5 Millionen Euro als Minderheitsbeteiligung bis 24,9 Prozent. Finanziert werden Erweiterung, Festigung, Gründung, Nachfolge und Liquiditätserhöhung.
Beteiligungskapital der BAB Beteiligungs- und Managementgesellschaft Bremen (BBM)
Stille und offene Beteiligungen an kleinen und mittleren gewerblichen Unternehmen im Land Bremen. Stille Beteiligungen bis 1,5 Millionen Euro im Co-Investment mit Laufzeit bis 10 Jahre wirken als wirtschaftliches Eigenkapital. Offene Beteiligungen sind bis 300.000 Euro als Alleininvestor oder bis 1,5 Millionen Euro im Co-Investment möglich, mit einem Beteiligungshorizont von 7 Jahren.
Beteiligungskapital der BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft
Stille und offene Beteiligungen zur Stärkung der Eigenkapitalposition mittelständischer Unternehmen. Genutzt wird das Kapital für Wachstum, Unternehmensnachfolge inklusive MBO und MBI sowie für Restrukturierungen.
Beteiligungsprogramme der Saarländischen Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG)
Stille Beteiligungen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis kleiner und mittlerer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Saarland. Die Spanne von 30.000 bis 1 Million Euro umfasst mehrere KBG-Programme: das Beteiligungsprogramm für KMU bis 1 Million Euro, die Kapitaloffensive für Gründer von 30.000 bis 100.000 Euro und das Mikromezzaninprogramm bis 100.000 bzw. 150.000 Euro. Finanziert werden unter anderem Existenzgründungen, Betriebserweiterungen und die Einführung neuer Produkte, die Beteiligung ist in der Regel sieben Jahre rückzahlungsfrei.
Betriebliche Investitionen (GRW) - Einzelbetriebliche Förderung
Nicht rückzahlbare oder rückzahlbare Zuschüsse für die Errichtung und Erweiterung von Betriebsstätten, Produktionsdiversifizierung und grundlegende Änderungen des Produktionsprozesses. Der Fördersatz beträgt je nach Fördergebiet und Unternehmensgröße 10 bis 35 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionsausgaben.
Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz (Programm 158)
Nachfolgeprogramm der bisherigen Beratungsprogramme 134, 136 und 138. Gefördert werden betriebliche Beratungen für KMU, Existenzgründungen und Unternehmensübernahmen mit bis zu 50 Prozent der Kosten und höchstens 500 Euro je Tagewerk. Themen sind unter anderem Betriebswirtschaft, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Design sowie Wissens- und Technologietransfer.
Betriebsmittelkredit RLP (Programm 605)
Zinsgünstiger Kredit für den kurz- bis mittelfristigen Betriebsmittelbedarf von KMU, MidCaps und Freiberuflern in Rheinland-Pfalz. Bis zu 5 Millionen Euro sind möglich, die Laufzeit beträgt bis zu 10 Jahren mit bis zu einem tilgungsfreien Anlaufjahr.
Brandenburg GO
Zinsverbilligtes Darlehen für Existenzgründer der gewerblichen Wirtschaft und freien Berufe, das zusätzlich mit einer bis zu 80-prozentigen Bürgschaft der Bürgschaftsbank Brandenburg abgesichert ist. Damit sind auch Vorhaben finanzierbar, für die sonst zu wenig Sicherheiten vorhanden waeren. Finanziert werden Investitionen, Betriebsmittel, Warenlager sowie Übernahme und Beteiligung.
Brandenburg-Kredit Gründung
Zinsguenstiges Darlehen für Existenzgründer und junge Unternehmen innerhalb der ersten fuenf Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Finanziert werden Investitionen, Betriebsmittel, Warenlager sowie Übernahme und Beteiligung mit bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Seit dem 1. April 2025 liegt der maximale Kreditbetrag bei 1 Mio. Euro pro Vorhaben bei bis zu 10 Jahren Laufzeit.
Brandenburg-Kredit Mikro
Kleindarlehen aus dem Mikrodarlehensfonds für Gründer, Unternehmensnachfolger und junge Unternehmen bis zehn Jahre nach Gründung. Finanziert werden betrieblich bedingte Investitionsgueter und Betriebsmittel mit bis zu 100 Prozent. Der Zinssatz lag bei 3 Prozent (Stand 01.06.2024), die Laufzeit beträgt bis zu 5 Jahre mit bis zu 6 Monaten tilgungsfreier Zeit.
Bundesförderung EEW - Modul 2 Prozesswärme aus erneuerbaren Energien
Zuschuss für Erwerb und Installation von Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen, Geothermie-Anlagen und Biomassefeuerungsanlagen zur Erzeugung von Prozesswärme. Kleine Unternehmen erhalten 60 Prozent, mittlere Unternehmen 50 Prozent und Unternehmen ohne KMU-Status 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Für Biomassefeuerungsanlagen gelten reduzierte Fördersätze.
Bundesförderung EEW - Modul 4 Basisförderung für Anlagenoptimierung
Vereinfachte pauschale Förderung für kleine und mittlere Unternehmen, die Anlagen bestimmter Kategorien austauschen, ohne ein umfangreiches Einsparkonzept erstellen zu müssen. Kleine Unternehmen erhalten pauschal 15 Prozent, mittlere Unternehmen 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.
Bundesförderung EEW - Modul 4 Premiumförderung und Dekarbonisierungsbonus
Weitgehend technologieoffene Förderung für Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz industrieller und gewerblicher Prozesse. Kleine Unternehmen erhalten bis zu 45 Prozent, mittlere Unternehmen bis zu 35 Prozent und Unternehmen ohne KMU-Status bis zu 25 Prozent. Für ausgewählte Maßnahmen in den Bereichen Abwärmenutzung, Elektrifizierung sowie Wasserstofferzeugung und -nutzung kann zusätzlich ein Dekarbonisierungsbonus von bis zu 10 Prozentpunkten bewilligt werden.
Bundesförderung EEW - Modul 5 Transformationspläne
Förderung der Erstellung von Transformationsplänen, mit denen Unternehmen ihren Weg zur Treibhausgasneutralität planen. Wesentlicher Bestandteil ist ein Katalog konkreter unternehmensspezifischer Maßnahmen, durch deren Umsetzung die Treibhausgas-Emissionen deutlich gesenkt werden können.
Bundesförderung EEW - Modul 6 Elektrifizierung von kleinen Unternehmen
Zuschuss von 33 Prozent der förderfähigen Investitionskosten für den Austausch vorhandener Produktionsanlagen, die mit Erdgas, Kohle oder Mineralöl betrieben werden, gegen elektrisch betriebene Anlagen. Das Modul richtet sich gezielt an kleine Unternehmen.
Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) - Modul 1 Querschnittstechnologien
Zuschuss für Erwerb und Installation hocheffizienter elektrischer Motoren, Pumpen, Ventilatoren und Drucklufterzeuger sowie für Wärmedämmmaßnahmen an Bestandsanlagen, Frequenzumrichter und Wärmeübertrager zur Abwärmenutzung. Kleine Unternehmen erhalten 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, mittlere Unternehmen 20 Prozent.
Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft - Kredit (295)
Förderkredit mit Tilgungszuschuss für Maßnahmen zur Senkung von Energie- und Ressourcenverbrauch in Unternehmen. Bis zu 100 Millionen Euro je Vorhaben. Sechs Module: Querschnittstechnologien, erneuerbare Prozesswärme mit bis zu 60 Prozent Zuschuss, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik samt Energiemanagementsoftware, Anlagen- und Prozessoptimierung, Transformationspläne und Elektrifizierung für kleine Unternehmen.
Bürgschaft ohne Bank der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen
Ausfallbürgschaft von maximal 80 Prozent des Kreditbetrags bis zu einer Bürgschaftshöhe von 250.000 Euro, die direkt bei der Bürgschaftsbank beantragt wird. Mit der verbindlichen Bürgschaftszusage verbessern sich die Chancen in den Kreditverhandlungen mit der Hausbank.
Bürgschaften der Bürgschaftsbank Bayern
Ausfallbürgschaften bis 80 Prozent der Darlehenssumme für Handwerk, Handel, Gartenbau sowie Hotel- und Gaststättengewerbe. Abgesichert werden Investitions- und Betriebsmittelkredite. Die Bürgschaftsprovision beträgt 1 Prozent bei Investitionsanteil und 1,25 bis 2 Prozent bei Betriebsmitteln oder Konsolidierung.
Bürgschaften der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen
Ausfallbürgschaft über 50 bis 80 Prozent des Kreditbetrags bei einer maximalen Bürgschaftshöhe von 2 Millionen Euro. Damit lassen sich Existenzgründungen, Investitionen für Geschäfts- und Betriebserweiterungen, Betriebsverlagerungen, Gewährleistungen und Betriebsmittelfinanzierungen besichern. Die Laufzeit beträgt in der Regel bis zu 15 Jahre.
Bürgschaften des Landes Rheinland-Pfalz und der ISB (Programm 900)
Ausfallbürgschaften zur Absicherung betrieblicher Kredite, wenn dem Unternehmen bankübliche Sicherheiten fehlen. ISB-Bürgschaften liegen im Regelfall zwischen 2,0 und 3,5 Millionen Euro, darüber greift das Landesbürgschaftsprogramm. Die Bürgschaftsquote beträgt bis zu 80 Prozent bei Investitionskrediten, 70 Prozent bei Avalkrediten und 60 Prozent bei Betriebsmitteln.
Eine Liste ist nett, aber sie weiß nichts über dich. Der Check sortiert dieselben Programme nach dem, was du wirklich vorhast.