# Betriebliche Einstiegsqualifizierung

Die Einstiegsqualifizierung nach Paragraf 54a SGB III ist ein betriebliches Langzeitpraktikum von vier bis höchstens zwölf Monaten, das auf eine anerkannte Berufsausbildung vorbereitet. Arbeitgeber erhalten einen Zuschuss zur Vergütung von höchstens 276 Euro monatlich zuzüglich eines pauschalierten Anteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag. Die Einstiegsqualifizierung findet in Vollzeit oder in Teilzeit mit mindestens 20 Wochenstunden statt. Die zuständige Stelle stellt nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat aus. Der Antrag läuft über den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit.

## Auf einen Blick

| Feld | Wert |
| --- | --- |
| Fördergeber | Agentur für Arbeit oder Jobcenter |
| Ebene | Bund |
| Förderart | Zuschuss |
| Höchstbetrag | 276 Euro |
| Gültig | bundesweit |
| Zielgruppe | Unternehmen, Privatpersonen, Studierende |
| Themen | Bildung, Personal |
| Frist | Antrag vor Beginn der Einstiegsqualifizierung beim Arbeitgeber-Service stellen. |
| Status | aktiv |
| Angaben geprüft | ja, gegen die Originalquelle |
| Stand | 2026-08-04 |

## Voraussetzungen

- Die teilnehmende Person ist ausbildungsuchend mit eingeschränkten Vermittlungsperspektiven, noch nicht voll ausbildungsreif oder lernbeeinträchtigt beziehungsweise sozial benachteiligt
- Die Qualifizierung bereitet auf einen anerkannten Ausbildungsberuf vor
- Vollzeit oder Teilzeit mit mindestens 20 Wochenstunden
- Keine erneute Teilnahme im selben Betrieb und keine Beschäftigung dort in den letzten drei Jahren

## Kombinierbarkeit

Während der Einstiegsqualifizierung kann für die teilnehmende Person Berufsausbildungsbeihilfe oder ausbildungsbegleitende Hilfe in Betracht kommen. Wird die Einstiegsqualifizierung auf eine anschließende Ausbildung angerechnet, verkürzt sich diese entsprechend.

## Was für den Antrag gebraucht wird

Angaben (21):

- Straße und Hausnummer
- Postleitzahl
- Ort
- E-Mail
- Kurzbezeichnung des Vorhabens
- Beschreibung des Vorhabens
- Geplanter Beginn
- Gesamtkosten in Euro
- Vorname
- Nachname
- Name der Organisation
- Rechtsform
- Steuernummer
- Branche
- Beschäftigte
- In den letzten drei Jahren wurden De-minimis-Beihilfen gewährt
- Umsatz im letzten Geschäftsjahr in Euro
- Unternehmensgröße
- IBAN
- Kontoinhaber
- Ein Auftrag oder Kauf ist bereits erfolgt

Unterlagen (11):

- Beschreibung der geplanten Maßnahme
- Kostenvoranschlag oder Angebot des Fachbetriebs
- Finanzierungsplan
- Ausweiskopie oder Identitätsnachweis
- Handelsregisterauszug
- Gewerbeanmeldung
- Letzter Jahresabschluss
- De-minimis-Erklärung
- KMU-Erklärung
- Nachweis der Qualifikation
- Vergleichsangebote

## Reihenfolge

Der Antrag muss gestellt sein, **bevor** ein Vertrag unterschrieben oder eine Bestellung ausgelöst wird. Wer vorher beauftragt, verliert den Anspruch. Das ist der mit Abstand häufigste Ablehnungsgrund. In vielen Richtlinien zählt schon ein Beratungs- oder Planungsauftrag als Beginn der Maßnahme.

## Häufige Fragen

### Wer kann Betriebliche Einstiegsqualifizierung beantragen?

Betriebliche Einstiegsqualifizierung richtet sich an Unternehmen, Privatpersonen und Studierende. Zusätzlich gilt: Die teilnehmende Person ist ausbildungsuchend mit eingeschränkten Vermittlungsperspektiven, noch nicht voll ausbildungsreif oder lernbeeinträchtigt beziehungsweise sozial benachteiligt

### Wie viel Geld gibt es bei Betriebliche Einstiegsqualifizierung?

Der genannte Höchstbetrag von 276 Euro gilt je Monat und ist keine Gesamtsumme. Über die volle Laufzeit kommt entsprechend mehr zusammen, wie lange sie dauert, steht in der Richtlinie. Was am Ende bewilligt wird, entscheidet der Fördergeber nach seiner Richtlinie.

### Wo gilt Betriebliche Einstiegsqualifizierung?

Das Programm gilt bundesweit. Du kannst es unabhängig davon beantragen, wo du wohnst oder wo dein Betrieb sitzt.

### Muss ich Betriebliche Einstiegsqualifizierung vor der Beauftragung beantragen?

In aller Regel ja. Bei Zuschüssen und Krediten gilt fast immer: erst der Antrag, dann der Vertrag. Wer vorher beauftragt, verliert den Anspruch, und das ist der mit Abstand häufigste Grund für eine Ablehnung. Prüfe den genauen Wortlaut in der Richtlinie.

### Bis wann kann ich Betriebliche Einstiegsqualifizierung beantragen?

Antrag vor Beginn der Einstiegsqualifizierung beim Arbeitgeber-Service stellen. Fristen ändern sich mit jeder Richtlinienfassung, verbindlich ist immer die Originalquelle.

### Lässt sich Betriebliche Einstiegsqualifizierung mit anderen Förderungen kombinieren?

Während der Einstiegsqualifizierung kann für die teilnehmende Person Berufsausbildungsbeihilfe oder ausbildungsbegleitende Hilfe in Betracht kommen. Wird die Einstiegsqualifizierung auf eine anschließende Ausbildung angerechnet, verkürzt sich diese entsprechend. Kombinationen sind der häufigste Hebel: Bundes-, Landes- und kommunale Programme schließen sich oft nicht aus.

### Welche Unterlagen brauche ich für Betriebliche Einstiegsqualifizierung?

Für diesen Antrag sind 21 Angaben und 11 Unterlagen zusammenzutragen. Der Fragebogen auf dieser Seite stellt dir dafür 7 Fragen und dauert etwa 3 Minuten. Welche Unterlagen es genau sind, steht weiter oben unter „Was du dafür brauchst".

## Quellen und Links

- Originalquelle des Fördergebers: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__54a.html
- Antragstellung: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-ausbildung
- Diese Seite als HTML: https://antragio.com/programm/betriebliche-einstiegsqualifizierung-agentur-fuer-arbeit-oder-jobcenter
- Weitere Programme zum Thema: https://antragio.com/programme/bildung

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Verbindlich ist die Originalquelle des Fördergebers, nicht diese Zusammenfassung. Wir bereiten auf, prüfen und begleiten. Wir reichen nichts in deinem Namen ein und wir sagen keine Bewilligung zu. Die Angaben sind keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung. Quelle: Antragio, https://antragio.com/programm/betriebliche-einstiegsqualifizierung-agentur-fuer-arbeit-oder-jobcenter
